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16.02.2026
06:52 Uhr

Teheran brodelt: Iraner rufen nach dem Schah – und Washington dreht die Daumenschrauben

Teheran brodelt: Iraner rufen nach dem Schah – und Washington dreht die Daumenschrauben

Während sich die diplomatischen Fronten zwischen Washington und Teheran verhärten, dringen aus der iranischen Hauptstadt Bilder und Berichte, die das Mullah-Regime in seinen Grundfesten erschüttern dürften. Am vergangenen Wochenende hallten durch das Viertel Ekbatan im Osten Teherans Rufe von den Balkonen, die man sich vor wenigen Jahren kaum hätte vorstellen können: „Tod Chamenei", „Tod der Islamischen Republik" und – besonders brisant – „Lang lebe der Schah".

Ein Volk, das die Angst verliert

Es sind keine vereinzelten Stimmen mehr. Die regierungskritischen Proteste im Iran haben laut der US-Menschenrechtsorganisation Hrana bereits mindestens 7.010 Todesopfer gefordert – überwiegend Demonstranten, die für ihre Freiheit mit dem Leben bezahlten. Mehr als 53.845 Festnahmen seien dokumentiert worden. Zahlen, die an Grausamkeit kaum zu überbieten sind und die das wahre Gesicht eines Regimes offenbaren, das seine eigene Bevölkerung mit brutaler Gewalt unterdrückt.

Der persischsprachige Auslandssender Iran International berichtete von Slogans wie „Tod dem Mörder Khamenei", die Demonstranten von ihren Häusern aus skandiert hätten. Die Nachrichtenagentur AFP konnte entsprechende Videoaufnahmen nach eigenen Angaben zunächst nicht unabhängig verifizieren – was angesichts der massiven Internetzensur im Iran kaum verwundern dürfte.

Weltweite Solidarität – München als Epizentrum des Protests

Bemerkenswert ist, dass der Widerstand gegen das Teheraner Regime längst nicht mehr nur innerhalb der iranischen Grenzen stattfindet. In Washington, Los Angeles und Toronto gingen Menschen auf die Straßen. Doch das eigentliche Signal kam aus München: Rund 250.000 Menschen versammelten sich nach Polizeiangaben am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz zu einer gewaltigen Demonstration gegen die islamische Führung. Eine Viertelmillion – das ist eine Hausnummer, die selbst hartgesottene Beobachter aufhorchen lässt.

Reza Pahlavi, der Sohn des 1979 gestürzten letzten Schahs, trat bei der Kundgebung auf und erklärte seinen Willen, den „Übergang zu einer säkularen, demokratischen Zukunft" des Iran anzuführen. Sein Büro sprach gar von weltweit mehr als einer Million Demonstranten – eine Zahl, die sich bislang nicht verifizieren ließ, die aber das Ausmaß der Unzufriedenheit mit dem Regime erahnen lässt.

Genf als diplomatisches Schlachtfeld

Die Proteste fallen in eine Phase maximaler Anspannung. Am Dienstag sollen in Genf neue Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran beginnen. Für Teheran werde Außenminister Abbas Araghtschi am Tisch sitzen. Auf amerikanischer Seite reisten der Sondergesandte Steve Witkoff sowie – und das ist durchaus bemerkenswert – Jared Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, in die Schweiz. US-Außenminister Marco Rubio erklärte, Trump bevorzuge eine diplomatische Lösung. Witkoff und Kushner seien zu „wichtigen Gesprächen" unterwegs.

Doch die Verhandlungspositionen könnten kaum weiter auseinanderliegen. Während Teheran ausschließlich über sein Atomprogramm und die Aufhebung der lähmenden Sanktionen sprechen möchte, fordern die USA und Israel weitaus mehr: Gespräche über das iranische Raketenprogramm sowie die Unterstützung Teherans für Terrororganisationen wie die Hisbollah und die Hamas.

Trump erhöht den Druck – mit Flugzeugträgern und Versprechen

Dass Donald Trump nicht nur mit Worten droht, hat er bereits unter Beweis gestellt. Ein zweiter Flugzeugträger wurde in den Nahen Osten entsandt – eine unmissverständliche Machtdemonstration. Der Sender CBS berichtete unter Berufung auf anonyme Quellen, Trump habe dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu bei einem Treffen im Dezember zugesagt, israelische Angriffe auf das iranische Raketenprogramm zu unterstützen, sollten die Verhandlungen scheitern. Eine Eskalationsspirale, die man ernst nehmen muss.

Man mag von Trumps Außenpolitik halten, was man will – doch eines muss man ihm zugestehen: Er versteht es, Druck aufzubauen. Die Kombination aus militärischer Präsenz, wirtschaftlichen Sanktionen und der offensichtlichen Bereitschaft, Israel den Rücken zu stärken, versetzt das iranische Regime in eine Lage, aus der es kaum unbeschadet herauskommen dürfte. Während die europäische Diplomatie jahrelang auf endlose Gesprächsrunden und zahnlose Appelle setzte, scheint Washington nun Fakten schaffen zu wollen.

Was Deutschland daraus lernen sollte

Die Ereignisse im Iran sind auch eine Mahnung an die deutsche Politik. Ein Volk, das unter einem autoritären Regime leidet, sehnt sich nach Freiheit, Säkularismus und Demokratie – nach Werten also, die im Westen zunehmend als selbstverständlich betrachtet und gleichzeitig fahrlässig aufs Spiel gesetzt werden. Dass 250.000 Menschen ausgerechnet in München auf die Straße gehen, um für diese Werte einzustehen, sollte der neuen Bundesregierung unter Friedrich Merz zu denken geben. Denn wer Freiheit und Sicherheit im eigenen Land nicht konsequent verteidigt, wird sie irgendwann verlieren – das lehrt die Geschichte des Iran auf schmerzhafte Weise.

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