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09.01.2026
09:41 Uhr

Sturm „Goretti" legt Frankreichs Nordwesten lahm – Hunderttausende im Dunkeln

Sturm „Goretti" legt Frankreichs Nordwesten lahm – Hunderttausende im Dunkeln

Während Deutschland noch mit den Nachwehen des Winterchaos kämpft, hat Sturm „Goretti" in der Nacht zum Freitag den Nordwesten Frankreichs mit brachialer Gewalt heimgesucht. Rund 380.000 Haushalte sitzen ohne Strom – ein Szenario, das einmal mehr die erschreckende Verwundbarkeit moderner Infrastrukturen offenbart.

Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 km/h

Mit Orkanböen von örtlich bis zu 200 Kilometern pro Stunde fegte „Goretti" über die Bretagne und Normandie hinweg. Die Naturgewalten zeigten sich dabei von ihrer unbarmherzigsten Seite: Meterhohe Wellen – zwischen 10 und 13 Metern – brachen über die Küstenabschnitte der Bretagne herein und verwandelten malerische Küstenorte in Schauplätze roher Naturgewalt.

Dass bei diesem Inferno lediglich sechs Menschen leicht verletzt wurden, grenzt an ein kleines Wunder. Die französischen Behörden hatten im Vorfeld eindringlich vor den Gefahren gewarnt und die Bevölkerung aufgefordert, in ihren Wohnungen zu bleiben. Eine Mahnung, die offenbar beherzigt wurde – anders als so manche Warnung deutscher Behörden, die hierzulande gerne als übertriebene Panikmache abgetan wird.

Verkehrschaos und geschlossene Schulen

Der öffentliche Nahverkehr kam praktisch zum Erliegen. In Nordfrankreich rollte am Freitag bis auf wenige Ausnahmen kein einziger Zug. Erst am Nachmittag sollte der Bahnverkehr in der Normandie und Bretagne wieder anlaufen. Auch der Großraum Paris sowie das Elsass und Lothringen blieben von erheblichen Behinderungen nicht verschont.

In den Departements Manche und Seine-Maritime blieben die Schulen geschlossen – eine Entscheidung, die Eltern vor zusätzliche Herausforderungen stellte, aber angesichts der umgestürzten Bäume und blockierten Straßen alternativlos erschien.

Infrastruktur am Limit

Die Bilder aus Frankreich sollten auch deutschen Politikern zu denken geben. Während hierzulande die Energiewende mit ideologischem Eifer vorangetrieben wird, zeigt sich bei jedem größeren Unwetter, wie fragil unsere Stromnetze tatsächlich sind. Der jüngste Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz, bei dem Zehntausende Haushalte tagelang ohne Strom waren, führte dies erst kürzlich drastisch vor Augen.

Inzwischen ist „Goretti" wieder abgeflaut, doch die Aufräumarbeiten werden die betroffenen Regionen noch Tage beschäftigen. Die Stromversorger arbeiten unter Hochdruck daran, die Versorgung wiederherzustellen – ein Wettlauf gegen die Zeit, denn bei winterlichen Temperaturen kann ein Stromausfall schnell lebensbedrohlich werden.

Frankreich hat diesmal Glück gehabt. Die Frage bleibt jedoch, wie lange unsere alternden Infrastrukturen den zunehmenden Extremwetterereignissen noch standhalten können – und ob die Politik endlich aufwacht, bevor es zu einer echten Katastrophe kommt.

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