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Kettner Edelmetalle
13.03.2026
07:34 Uhr

Straße von Hormus: Warum der Westen vor einer beispiellosen Energiekrise steht

Die Eskalation im Nahen Osten seit dem gemeinsamen Angriff der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar 2026 hat eine geopolitische Kettenreaktion ausgelöst, deren Tragweite die meisten westlichen Beobachter offenbar noch immer unterschätzen. Was als vermeintlich kalkulierter Militärschlag begann, könnte sich als strategischer Bumerang erweisen – mit verheerenden Folgen für die ohnehin angeschlagenen europäischen Volkswirtschaften.

Trumps fatale Fehlkalkulation

Präsident Trump habe offenbar darauf gesetzt, dass die militärische Operation gegen den Iran ein kurzes, chirurgisches Intermezzo bleiben würde. Eine Annahme, die an Naivität kaum zu überbieten ist. Denn aus iranischer Perspektive stellt sich die Lage grundlegend anders dar. Teheran hat keinerlei Interesse daran, dem Westen einen bequemen Ausweg aus dieser Krise zu ermöglichen. Im Gegenteil: Die Sperrung der Straße von Hormus – jener Nadelöhr-Passage, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels fließt – könnte sich als mächtigste Waffe im Arsenal des Iran erweisen. Eine Waffe, die keine einzige Kugel verschießt, aber ganze Volkswirtschaften in die Knie zwingen kann.

Die bittere Ironie dabei: Abgesehen vom Einsatz nuklearer Waffen – der die Situation nur noch dramatisch verschlimmern würde – verfüge der Westen über kaum wirksame Mittel, um die Blockade zu brechen. Der Iran sitze am längeren Hebel. Und er wisse das.

Ein Jahrhundert kolonialer Demütigung

Um die Entschlossenheit Teherans zu verstehen, lohnt ein Blick in die Geschichtsbücher – jene Kapitel, die in der westlichen Berichterstattung chronisch ausgeblendet werden. Seit über 120 Jahren werde der Iran von westlichen Mächten systematisch schikaniert, ausgebeutet und gedemütigt. Das britische Empire hatte bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Auge auf die iranischen Ölvorkommen geworfen. Was folgte, war ein erschreckendes Muster aus militärischer Besetzung, wirtschaftlicher Ausbeutung und politischer Manipulation.

Im August 1941 marschierten britische und sowjetische Truppen in den neutralen Iran ein – unter dem fadenscheinigen Vorwand, dass sich eine Handvoll deutscher Ingenieure im Land aufhielten. Die Besatzungstruppen beschlagnahmten den Großteil der iranischen Nahrungsvorräte, was eine verheerende Hungersnot auslöste. Zehntausende Iraner starben. Typhus und Fleckfieber wüteten. Die systematische Demütigung eines stolzen Volkes war kein Kollateralschaden – sie war Strategie.

Die schamlose Ausplünderung iranischer Ressourcen

Besonders entlarvend sind die Zahlen zur wirtschaftlichen Ausbeutung. Während die USA ihre Ölgewinne mit Venezuela zu gleichen Teilen aufteilten, erhielt der Iran von der britisch kontrollierten Anglo-Iranian Oil Company gerade einmal acht Prozent der Profite. Im Jahr 1948 strich das Unternehmen 360 Millionen Dollar Gewinn ein – an Teheran flossen lächerliche 32 Millionen. Als die iranische Regierung unter Berufung auf elementare Grundsätze der Gerechtigkeit eine hälftige Aufteilung forderte, reagierte London nicht mit Verhandlungen, sondern mit Propaganda und Blockade.

Der demokratisch gewählte Premierminister Mohammed Mossadegh verstaatlichte schließlich 1951 die Ölvorkommen seines Landes – ein souveräner Akt, der im Westen als Affront behandelt wurde. Großbritannien entsandte seine Marine, verhängte umfassende Sanktionen und fror iranische Vermögenswerte ein. Die Öleinnahmen des Iran brachen von 400 Millionen auf unter zwei Millionen Dollar ein. 1953 beseitigten CIA und MI6 in der berüchtigten „Operation Ajax" die demokratische Regierung und installierten den willfährigen Schah Reza Pahlavi als Marionette.

Der Iran hat aus der Geschichte gelernt

Wer diese Geschichte kennt, versteht, warum Teheran heute nicht an einer schnellen, für den Westen bequemen Lösung interessiert sein dürfte. Die Iraner hätten sich mehr als zwei Jahrzehnte auf genau diesen Konflikt vorbereitet. Anders als in der Vergangenheit stünden ihnen heute mächtige Verbündete zur Seite – allen voran Russland und China. Jahre unter „maximalem Druck" westlicher Sanktionen hätten die iranische Gesellschaft abgehärtet. In diesem Zermürbungskrieg habe der Iran schlicht weniger zu verlieren als der fragile Westen.

Aus Sicht Teherans habe der amerikanisch-israelische Angriff eine historische Gelegenheit geschaffen: die Chance, sämtliche Bedrohungen für die iranische Nation aus der Region zu beseitigen. Dazu zählten auch die Stellvertreter westlicher Mächte in der Golfregion – Staaten, die allesamt Schöpfungen britischer Geopolitik des vergangenen Jahrhunderts seien und deren Haltbarkeitsdatum nun möglicherweise abgelaufen sei.

Was bedeutet das für Deutschland und Europa?

Für die deutsche Wirtschaft, die ohnehin unter den Folgen verfehlter Energiepolitik, explodierender Bürokratie und einer Regierung leidet, die mit einem 500-Milliarden-Sondervermögen die nächsten Generationen belastet, könnte eine langfristige Sperrung der Straße von Hormus zum Sargnagel werden. Die Energiepreise, die bereits nach der gescheiterten Energiewende der Grünen auf Rekordniveau kletterten, dürften weiter drastisch steigen. Deutsche Bürger, die schon jetzt zum Tanken nach Polen flüchten – wie aktuelle Berichte belegen –, werden sich auf noch härtere Zeiten einstellen müssen.

Die große Koalition unter Friedrich Merz steht vor einer Bewährungsprobe, die alle bisherigen Krisen in den Schatten stellen könnte. Während Berlin sich mit Klimaneutralitätszielen und Grundgesetzänderungen beschäftigt, braut sich am Persischen Golf ein perfekter Sturm zusammen, der die energiepolitische Verwundbarkeit Europas schonungslos offenlegt.

Gold als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten

In Zeiten geopolitischer Verwerfungen dieses Ausmaßes zeigt sich einmal mehr der zeitlose Wert physischer Edelmetalle. Während Aktienmärkte unter dem Druck steigender Energiepreise und geopolitischer Unsicherheit ächzen, erweist sich Gold traditionell als verlässlicher Anker der Vermögenssicherung. Wer sein Portfolio nicht ausschließlich den Launen einer zunehmend instabilen Weltordnung ausliefern möchte, sollte die Beimischung physischer Edelmetalle als elementaren Baustein einer klugen Anlagestrategie in Betracht ziehen. In einer Welt, in der Papierwerte über Nacht ihren Wert verlieren können, bleibt Gold das, was es seit Jahrtausenden ist: der ultimative Krisenschutz.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Informationen und Einschätzungen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und spiegeln die Meinung unserer Redaktion wider. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener, sorgfältiger Recherche und gegebenenfalls nach Konsultation eines qualifizierten Finanzberaters getroffen werden. Für etwaige Verluste, die aus Anlageentscheidungen resultieren, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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