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Kettner Edelmetalle
12.03.2026
21:17 Uhr

Straße von Hormus blockiert: Wirtschaftsministerin Reiche schlägt Alarm – und hat keine Lösung

Der Iran-Krieg entfaltet seine wirtschaftliche Sprengkraft, und Deutschlands Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) tut das, was deutsche Politiker in Krisenzeiten am besten können: warnen, prüfen, abwarten. Während die Straße von Hormus – jene Meerenge, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öltransports fließt – unpassierbar bleibt, ringt die Bundesregierung um Antworten auf eine Krise, die sie in weiten Teilen selbst mitverschuldet hat.

Hochdynamisch, aber planlos?

In einem Interview mit dem Handelsblatt erklärte Reiche, dass verlässliche Aussagen über die Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht getroffen werden könnten. Die Lage sei „hochdynamisch". Man könnte auch sagen: Die Bundesregierung tappt im Dunkeln. Aus ökonomischer Sicht hänge vieles davon ab, wie lange die strategisch bedeutsame Wasserstraße blockiert bleibe. Solche „exogenen Einflüsse" führten zu Unsicherheiten, und die seien „nie gut für die Wirtschaft". Eine Erkenntnis, die man auch jedem Erstsemester-Studenten der Volkswirtschaftslehre zutrauen würde.

Was Reiche nicht sagte – und was doch so offensichtlich ist wie ein Elefant im Porzellanladen – ist die Tatsache, dass Deutschland sich über Jahre hinweg in eine fatale Energieabhängigkeit manövriert hat. Erst der ideologisch getriebene Ausstieg aus der Kernenergie, dann die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines, und nun eine geopolitische Eskalation im Nahen Osten, die den Ölpreis in schwindelerregende Höhen treibt. Die Quittung für jahrzehntelange energiepolitische Naivität wird jetzt präsentiert.

Ölreserve freigegeben – aber beim Gas herrscht Leere

Immerhin: Bereits am Mittwoch hatte Reiche angekündigt, einen Teil der staatlichen Ölreserve freizugeben, um die globalen Preissteigerungen abzufedern und insbesondere den asiatischen Handelspartnern unter die Arme zu greifen. Ein Tropfen auf den heißen Stein, gewiss, aber zumindest ein Zeichen, dass man handlungsfähig sein möchte.

Beim Gas sieht die Lage hingegen deutlich düsterer aus. Deutschland verfügt über keine staatliche Gasreserve – ein Umstand, der angesichts der Erfahrungen aus der Energiekrise 2022 geradezu grotesk anmutet. Hat man denn gar nichts gelernt? Auch hier steigen die Preise rasant, und die Ministerin kündigt an, man werde „wahrscheinlich beim Gas etwas nachsteuern". Man prüfe „aktuell sehr genau, welches das geeignete Kriseninstrument bei der Gasversorgung" sei. Die Argumente für ein solches Instrument würden sich „gerade mehren".

Prüfen, abwägen, mehren – die Sprache der Bürokratie in Zeiten, in denen eigentlich entschlossenes Handeln gefragt wäre. Der deutsche Mittelstand, das Rückgrat unserer Wirtschaft, kann sich von solchen Worthülsen nichts kaufen. Schon gar nicht, wenn die Energiekosten explodieren und die internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter erodiert.

Die bittere Wahrheit hinter der Krise

Was diese Krise schonungslos offenlegt, ist das strukturelle Versagen der deutschen Energiepolitik über mindestens zwei Legislaturperioden hinweg. Die Ampel-Koalition unter Scholz hat das Land energiepolitisch in eine Sackgasse geführt, und die neue Große Koalition unter Friedrich Merz scheint bislang nicht in der Lage, das Ruder entscheidend herumzureißen. Statt massiv in Energieunabhängigkeit zu investieren, statt die verbliebene industrielle Basis zu stärken, werden 500 Milliarden Euro Sondervermögen – also Schulden – für diffuse Infrastrukturprojekte aufgenommen, die kommende Generationen belasten werden.

Die Blockade der Straße von Hormus ist kein unvorhersehbares Naturereignis. Geopolitische Spannungen im Nahen Osten schwelen seit Jahrzehnten. Dass eine Eskalation zwischen Israel und dem Iran auch die globalen Energiemärkte erschüttern würde, war jedem klar, der sich auch nur oberflächlich mit der Materie beschäftigt hat. Und dennoch steht Deutschland wieder einmal unvorbereitet da.

In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr der Wert physischer Vermögenswerte. Während Papiergeld an Kaufkraft verliert und die Inflation durch steigende Energiepreise weiter angeheizt wird, erweisen sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber als verlässlicher Anker der Vermögenssicherung. Nicht umsonst notiert Gold auf historischen Höchstständen – der Markt spricht eine deutliche Sprache, die klüger ist als jede Politikerrede.

„Solche exogenen Einflüsse führen zu Unsicherheiten und die sind nie gut für die Wirtschaft." – Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche

Man möchte der Ministerin zurufen: Unsicherheiten sind vor allem dann gefährlich, wenn eine Regierung keine Strategie hat, ihnen zu begegnen. Deutschland braucht keine weiteren Prüfungen und Abwägungen. Es braucht eine Energiepolitik, die diesen Namen verdient, und Politiker, die den Mut haben, unbequeme Wahrheiten auszusprechen – und danach zu handeln.

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