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Kettner Edelmetalle
08.03.2026
13:02 Uhr

Straße von Hormus blockiert: Kuwait drosselt Ölproduktion – Energiekrise spitzt sich dramatisch zu

Straße von Hormus blockiert: Kuwait drosselt Ölproduktion – Energiekrise spitzt sich dramatisch zu

Was sich in den vergangenen Tagen im Persischen Golf abspielt, hat das Potenzial, die globale Energieversorgung in ihren Grundfesten zu erschüttern. Kuwait hat am Samstag offiziell bekannt gegeben, seine Ölproduktion und Raffineriekapazitäten drastisch zu kürzen – der Grund: Iranische Drohungen gegen die sichere Durchfahrt von Tankern durch die Straße von Hormus machen einen regulären Export schlicht unmöglich.

Die Lebensader der Weltwirtschaft steht still

Die Straße von Hormus – jene schmale Meerenge, durch die rund 20 Prozent des weltweiten Ölkonsums verschifft werden – ist faktisch blockiert. Tanker-Reedereien weigern sich, ihre Schiffe durch das Nadelöhr zu schicken, aus Angst vor iranischen Angriffen. Die Folge ist so simpel wie verheerend: Das Öl staut sich in den Lagern der Golfstaaten, und wenn kein Platz mehr ist, müssen die Förderanlagen heruntergefahren werden.

Kuwait, immerhin der fünftgrößte Ölproduzent innerhalb der OPEC mit einer Tagesproduktion von etwa 2,6 Millionen Barrel im Januar, bezeichnete die Kürzung als „Vorsichtsmaßnahme", die man je nach Lageentwicklung überprüfen werde. Die staatliche Kuwait Petroleum Corporation versicherte, man sei „vollständig vorbereitet", die Produktion wieder hochzufahren, sobald es die Umstände erlaubten. Doch wann das sein wird, steht in den Sternen.

Ölpreis explodiert – historische Wochengewinne

Die Märkte reagieren, wie sie es in solchen Momenten immer tun: mit Panik. Der Rohölpreis schoss innerhalb einer einzigen Woche um rund 35 Prozent in die Höhe – der größte Wochengewinn in der Geschichte des US-Rohöl-Futures seit dessen Einführung 1983. Brent-Futures kletterten um 28 Prozent auf 92,69 Dollar pro Barrel, während West Texas Intermediate bei 90,90 Dollar schloss. Man muss kein Prophet sein, um zu erahnen, wohin die Reise geht, sollte sich die Lage nicht rasch entspannen.

Natasha Kaneva, Leiterin der globalen Rohstoffforschung bei JPMorgan, brachte es auf den Punkt: Der Markt bewege sich weg von der Einpreisung rein geopolitischer Risiken hin zur Verarbeitung handfester operativer Störungen. Sollte der Konflikt zwischen den USA und dem Iran länger als drei Wochen andauern, würden die arabischen Golfstaaten ihre Lagerkapazitäten erschöpfen und die Produktion vollständig einstellen müssen. In diesem Szenario dürfte Brent die Marke von 100 Dollar pro Barrel deutlich überschreiten. JPMorgan schätzt, dass die Produktionskürzungen bis Ende nächster Woche vier Millionen Barrel pro Tag übersteigen könnten.

Irak bereits massiv betroffen

Kuwait ist dabei keineswegs allein. Der Irak hat seine Förderung bereits um 1,5 Millionen Barrel pro Tag gedrosselt, weil schlicht kein Lagerplatz mehr vorhanden sei, wie irakische Beamte bestätigten. Die gesamte Region steht vor einem logistischen Kollaps, der sich mit jedem Tag verschärft, an dem die Straße von Hormus geschlossen bleibt.

Auch Gasversorgung in Gefahr

Doch es geht längst nicht nur um Öl. Katar – verantwortlich für etwa 20 Prozent der weltweiten LNG-Exporte – hat seine Flüssiggasproduktion am Montag aufgrund iranischer Angriffe eingestellt. Verflüssigtes Erdgas, das für Stromerzeugung und Heizung unverzichtbar ist, kann nicht mehr auf Tanker verladen und in die Welt verschifft werden. Für Europa, das sich nach dem weitgehenden Verzicht auf russisches Gas ohnehin in einer prekären Versorgungslage befindet, könnte dies zum nächsten energiepolitischen Albtraum werden.

Was bedeutet das für Deutschland?

Für die Bundesrepublik, deren Wirtschaft ohnehin unter einer erdrückenden Energiekostenlast ächzt, sind diese Entwicklungen Gift. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hat mit dem 500-Milliarden-Sondervermögen bereits genug Schulden aufgetürmt – eine weitere Energiepreisexplosion würde die Inflation weiter anheizen und die ohnehin angeschlagene Industrie noch tiefer in die Krise treiben. Man fragt sich unweigerlich: Wo bleibt die strategische Vorsorge? Wo sind die Reserven, die ein Land wie Deutschland für genau solche Szenarien vorhalten müsste?

Die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten aus politisch instabilen Regionen rächt sich einmal mehr bitter. Und während in Berlin jahrelang ideologiegetriebene Energiewende-Fantasien gesponnen wurden, statt auf eine pragmatische und diversifizierte Versorgungsstrategie zu setzen, zeigt die Realität nun ihre hässliche Fratze.

Edelmetalle als Krisenversicherung

In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr der unschätzbare Wert physischer Edelmetalle. Wenn geopolitische Krisen die Energiemärkte erschüttern, Währungen unter Druck geraten und die Inflation galoppiert, erweist sich Gold als das, was es seit Jahrtausenden ist: der ultimative sichere Hafen. Wer sein Vermögen mit physischen Edelmetallen absichert, schützt sich gegen genau jene Verwerfungen, die wir derzeit in Echtzeit beobachten können. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio bleibt Gold – und auch Silber – eine der wenigen Anlageklassen, die in Krisenzeiten nicht nur ihren Wert bewahren, sondern regelmäßig an Wert gewinnen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir empfehlen, vor jeder Anlageentscheidung einen qualifizierten Finanzberater zu konsultieren. Für etwaige Verluste, die aus der Umsetzung der in diesem Artikel genannten Informationen resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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