280.000
Kunden
Sicherer
Versand
26.10.2026
06:51 Uhr
KI-generiert

Starlink-Krach: Musk wirft Kiew Missbrauch seiner Satelliten vor!

Starlink-Krach: Musk wirft Kiew Missbrauch seiner Satelliten vor!
Symbolbild: KI-generiert

Elon Musk erhebt schwere Vorwürfe gegen die Ukraine. Der SpaceX-Gründer schrieb auf seiner Plattform X, das ukrainische Militär habe sein Satelliteninternet Starlink für offensive Drohnenangriffe genutzt und damit gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen. Kiew widerspricht. Ein Verbündeter streitet sich also öffentlich mit dem Mann, an dessen Satelliten die ukrainische Front hängt.

Eine Woche gedrosselt, dann das Machtwort

Nach Musks Darstellung ist Starlink ein kommerzieller Dienst. Zivile Nutzung und Verteidigung seien erlaubt, militärische Angriffe nicht. Die Sicherheitslücke, über die das ukrainische Militär das System für Offensivzwecke genutzt haben soll, sei in der vergangenen Woche geschlossen worden. Konkrete Belege legte Musk Medienberichten zufolge nicht vor.

Davor hatte Kiew tagelang geklagt, die Starlink-Verbindungen seien gedrosselt. Nach ukrainischen Angaben dauerte das rund eine Woche. Wer dafür verantwortlich war, ist bis heute offen: Weder Musk noch die US-Regierung haben sich dazu bekannt. Am Samstag meldete Präsident Wolodymyr Selenskyj dann, Starlink und der militärische Ableger Starshield liefen wieder mit der nötigen Geschwindigkeit.

Kiew kontert und wundert sich

In Kiew stoßen die Vorwürfe auf Widerspruch. Ein Berater Selenskyjs habe erklärt, für die zivile Version des Dienstes gälten schon seit Langem Beschränkungen, die Offensivangriffe ausschlössen, berichtet der Deutschlandfunk. Es sei merkwürdig, dass Musk davon nichts wisse.

Damit rückt Starshield ins Blickfeld. Diese militärische Variante steht laut Musk unter der Kontrolle der US-Regierung. Hinter dem Streit steckt also eine heikle Frage: Wer entscheidet eigentlich, was über welche Satelliten gesteuert werden darf? Ein Privatunternehmer, das Pentagon oder am Ende das Weiße Haus?

„Keine Drohung, sondern eine Feststellung“

Musk machte gleichzeitig klar, wie stark die Ukraine von ihm abhängt. Ohne Starlink würde die ukrainische Front nach seiner Einschätzung sofort zusammenbrechen. Das sei keine Drohung, sondern eine Feststellung.

Übertrieben ist das kaum. Die ukrainische Armee nutzt Starlink für ihre Kommunikation, ihre Logistik, die Steuerung von Drohnen und die Luftverteidigung. Ein Privatmann aus Texas hält damit faktisch einen Schalter in der Hand, von dem die Verteidigung eines ganzen Landes abhängt.

Kein neuer Konflikt

Ganz neu ist der Streit nicht. Schon 2022, kurz nach dem russischen Einmarsch, lieferte SpaceX die ersten Terminals. Im Herbst desselben Jahres soll Musk nach späteren Berichten verhindert haben, dass Starlink für einen ukrainischen Angriff auf die russische Flotte vor der Krim genutzt wird. Im März 2025 nannte er sein System das Rückgrat der ukrainischen Armee und geriet deshalb öffentlich mit Polens Außenminister Radosław Sikorski aneinander. Warschau finanziert einen großen Teil der Terminals.

Europas unbequeme Lektion

Für Europa ist der Fall ein Weckruf, auch wenn er spät kommt. Brüssel redet seit Jahren von „strategischer Souveränität“. Das eigene Satellitennetz IRIS² soll aber frühestens gegen Ende des Jahrzehnts einsatzbereit sein. Bis dahin hängt die Ukraine-Politik der Europäer, die Milliarden kostet, an amerikanischer Infrastruktur. Und deren Nutzungsbedingungen schreibt ein Konzern in Kalifornien.

Gleichzeitig wird an der Front und in der Diplomatie weiter gekämpft. Selenskyj hofft Berichten zufolge auf ein Treffen von Vertretern Russlands, der Ukraine und der USA im November. Der Streit mit Musk kommt da zur Unzeit. Er zeigt, wie verletzlich eine Kriegsführung ist, die sich auf das Wohlwollen eines Einzelnen stützt, auch wenn es um Hightech im All geht.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“