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Kettner Edelmetalle
03.03.2026
10:09 Uhr

Spritpreise vor dem Schock: Iran-Krieg könnte Benzin auf 2,60 Euro katapultieren

Spritpreise vor dem Schock: Iran-Krieg könnte Benzin auf 2,60 Euro katapultieren

Was viele Bürger seit Monaten befürchtet haben, wird nun bittere Realität. Der militärische Konflikt zwischen Israel, den USA und dem Iran treibt die Ölpreise in schwindelerregende Höhen – und der deutsche Autofahrer darf einmal mehr die Zeche zahlen. Ein Handelsexperte warnt bereits vor Benzinpreisen, die selbst die schlimmsten Szenarien der Energiekrise von 2022 in den Schatten stellen könnten.

Die Straße von Hormus als Achillesferse der Weltwirtschaft

Gerrit Heinemann, Handelsexperte an der Hochschule Niederrhein, zeichnet ein düsteres Bild für die deutschen Verbraucher. Sollte die Straße von Hormus – jene schmale Wasserstraße, durch die täglich rund ein Fünftel des weltweiten Öltransports fließt – über Wochen blockiert bleiben, könnte der Literpreis für Super E10 auf bis zu 2,60 Euro klettern. Bereits jetzt liegt der Preis deutlich über der Marke von 1,80 Euro, die noch vor wenigen Tagen an den Zapfsäulen zu lesen war.

Heinemann rechne damit, dass der Ölpreis binnen zwei Wochen auf mindestens 120 Dollar pro Barrel steigen könnte. Die Folge: Benzinpreise von 2,30 Euro und mehr. Bei einer einmonatigen Seeblockade sei sogar die Marke von 2,60 Euro realistisch. Auch Dieselfahrer müssten sich warm anziehen – von derzeit 1,70 bis 1,90 Euro könnte der Preis auf 2,20 bis 2,50 Euro je Liter hochschnellen.

Ölmärkte bereits in Aufruhr

Die Börsen reagieren mit der ihnen eigenen Nervosität. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent legte am Dienstagmorgen um rund drei Prozent auf 80,09 Dollar zu. Am Montag war der Kurs zwischenzeitlich sogar auf 82,37 Dollar geklettert – ein Tagesplus von mehr als sieben Prozent. Auch die US-Sorte WTI zog um über zwei Prozent auf knapp 73 Dollar an.

Was diese nüchternen Zahlen für den Alltag bedeuten, ist schnell erklärt: Jeder Dollar mehr beim Rohöl schlägt mit einigen Cent an der Zapfsäule durch. Und wer mit Öl heizt, dem dürfte angesichts der nächsten Heizkostenabrechnung schon jetzt der kalte Schweiß ausbrechen.

Deutschlands fatale Energieabhängigkeit rächt sich erneut

Einmal mehr zeigt sich die erschreckende Verwundbarkeit der deutschen Energieversorgung. Jahrelang hat die Politik – allen voran die grün-ideologisch getriebene Energiewende – versäumt, für eine echte Diversifizierung der Energiequellen zu sorgen. Statt auf eine pragmatische Mischung aus verschiedenen Energieträgern zu setzen, wurde ideologisch motiviert abgeschaltet, stillgelegt und verteuert. Die Kernkraftwerke sind vom Netz, die Abhängigkeit von fossilen Importen besteht fort, und der deutsche Bürger steht nun wieder einmal als der Dumme da.

Dass ausgerechnet eine geopolitische Krise im Nahen Osten – eine Region, deren Instabilität seit Jahrzehnten bekannt ist – die deutschen Verbraucher derart hart treffen kann, ist ein Armutszeugnis für die strategische Weitsicht der politischen Klasse in Berlin. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz wird sich daran messen lassen müssen, ob sie endlich die richtigen Lehren aus dieser Dauerkrise zieht.

Gold und Silber als Fels in der Brandung

Während die Energiepreise explodieren und die Inflation erneut anzuziehen droht, erweisen sich physische Edelmetalle einmal mehr als verlässlicher Anker in stürmischen Zeiten. Geopolitische Krisen, Währungsunsicherheiten und explodierende Rohstoffpreise – genau in solchen Phasen zeigt sich der wahre Wert von Gold und Silber als Vermögenssicherung. Wer sein Portfolio mit physischen Edelmetallen diversifiziert hat, kann den aktuellen Turbulenzen deutlich gelassener entgegenblicken als jene, die ausschließlich auf Papierwerte gesetzt haben.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Informationen und Einschätzungen dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Jeder Leser ist angehalten, eigene Recherchen durchzuführen und gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen, bevor er Anlageentscheidungen trifft. Für etwaige finanzielle Verluste, die aus Anlageentscheidungen auf Basis dieses Artikels resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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