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Kettner Edelmetalle
11.03.2026
17:17 Uhr

Spritpreis-Regulierung: Berlin greift endlich an der Zapfsäule durch

Was Autofahrer in Deutschland seit Jahren auf die Palme bringt, soll nun ein Ende haben: Das nervtötende Preiskarussell an den Tankstellen, bei dem die Spritpreise im Minutentakt nach oben und unten schießen wie ein Fieberthermometer in der Notaufnahme. Die Bundesregierung plant offenbar, Preiserhöhungen an Tankstellen auf einmal pro Tag zu begrenzen – ein Schritt, den der Tankstellen-Interessenverband (TIV) ausdrücklich begrüßt.

Das „Österreichische Modell" als Vorbild

TIV-Sprecher Herbert Rabl bezeichnete die geplante Regelung als „sehr guten und wichtigen Schritt in die richtige Richtung". Die Festschreibung eines Richtpreises, der sich nach seiner Festsetzung nur noch nach unten bewegen könne, gebe den Autofahrern endlich jene Berechenbarkeit und Verlässlichkeit, die sie so schmerzlich vermissten. An der Tankstelle könne damit „endlich wieder Gelassenheit statt berechtigte Aufgeregtheit" einkehren, so Rabl.

Wirtschaftsministerin Reiche habe damit eine zentrale Forderung des Verbands aufgegriffen und setze nun das sogenannte „Österreichische Modell" um. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Deutschland, die einstige Wirtschaftslokomotive Europas, schaut sich bei den Nachbarn ab, wie man Spritpreise vernünftig reguliert. Dass es erst eines Blicks über die Grenze bedurfte, um auf diese naheliegende Idee zu kommen, spricht Bände über den Zustand der deutschen Wirtschaftspolitik der vergangenen Jahre.

Wien geht sogar noch weiter

Rabl kann sich dabei durchaus noch ambitioniertere Maßnahmen vorstellen. Österreich plane bereits den nächsten Schritt: Dort sollten die Spritpreise künftig nur noch an drei Tagen pro Woche fixiert werden dürfen, danach gehe es ausschließlich nach unten. Das wäre auch ein „gutes, weiterführendes Modell für Deutschland", so der Verbandssprecher. Eine Forderung, die angesichts der Belastungen für Pendler und Familien mehr als berechtigt erscheint.

Denn vergessen wir nicht: Es sind vor allem die hart arbeitenden Bürger, die jeden Morgen ins Auto steigen müssen, um zur Arbeit zu kommen. Nicht jeder hat das Privileg, in einer Großstadt mit perfekter ÖPNV-Anbindung zu leben. Gerade im ländlichen Raum, wo die Infrastruktur seit Jahren sträflich vernachlässigt wird, ist das Auto kein Luxus, sondern schlichte Notwendigkeit.

Die Macht der Konzerne bleibt das Kernproblem

Rabl machte allerdings auch deutlich, wo die Grenzen staatlicher Regulierung liegen. Zusammen mit der Freigabe von Ölreserven sei die Maßnahme zwar geeignet, die Spritpreise zu stabilisieren. Ob die Preise jedoch ebenso sprunghaft fallen würden, wie sie gestiegen seien, liege „nach wie vor in der Hand der großen Konzerne und deren Gewinnpolitik". Eine bemerkenswert ehrliche Einschätzung, die das eigentliche Problem benennt: Die Marktmacht weniger Mineralölgiganten, die ihre Margen auf Kosten der Verbraucher optimieren.

Es bleibt abzuwarten, ob die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hier tatsächlich den Mut aufbringt, den Konzernen ernsthaft Paroli zu bieten – oder ob es bei kosmetischen Korrekturen bleibt, während die Gewinne der Ölmultis weiter sprudeln. Die Deutschen haben jedenfalls genug davon, bei jedem Tankstellenbesuch das Gefühl zu haben, über den Tisch gezogen zu werden. Ein Richtpreis pro Tag ist ein Anfang. Aber eben nur das.

In Zeiten, in denen die Inflation den Bürgern ohnehin das Geld aus der Tasche zieht und das geplante 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen die Staatsschulden in schwindelerregende Höhen treiben dürfte, ist jede Entlastung an der Zapfsäule bitter nötig. Wer sein Vermögen in diesen unsicheren Zeiten schützen möchte, sollte sich nicht allein auf politische Versprechen verlassen – physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt und bieten eine sinnvolle Ergänzung für jedes breit aufgestellte Anlageportfolio.

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