Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
05.02.2026
15:07 Uhr

Speicherchip-Krise bedroht Smartphone-Industrie: Qualcomm und Arm schlagen Alarm

Was sich seit Monaten abzeichnete, nimmt nun bedrohliche Ausmaße an: Die unersättliche Gier der Künstlichen Intelligenz nach Rechenleistung droht den gesamten Elektronikmarkt in eine beispiellose Versorgungskrise zu stürzen. Die Rechenzentren dieser Welt verschlingen Hochleistungsspeicher in einem Tempo, das selbst Branchenexperten den Atem stocken lässt – und der gewöhnliche Verbraucher wird die Zeche zahlen müssen.

Qualcomm-Chef warnt vor drastischen Produktionskürzungen

Cristiano Amon, der Vorstandsvorsitzende von Qualcomm, dem weltweit größten Hersteller von Smartphone-Prozessoren, ließ auf einer Analystenkonferenz keinen Zweifel an der Dramatik der Lage. Speicherengpässe und Preisexplosionen würden das Ausmaß der gesamten Mobilfunkindustrie definieren, so seine düstere Prognose. Chinesische Kunden hätten bereits angekündigt, in diesem Jahr deutlich weniger Geräte zu produzieren.

Auch Arm Holdings, dessen Technologie in nahezu jedem Smartphone steckt und das einen Großteil seiner Einnahmen aus Lizenzgebühren bezieht, bestätigte die besorgniserregenden Entwicklungen. Die Botschaft ist unmissverständlich: Wer sich ein neues Smartphone oder einen PC anschaffen möchte, sollte nicht länger zögern.

Goldman Sachs: Die Knappheit ist real und beschleunigt sich

Die Analysten der Investmentbank Goldman Sachs haben ihre Kunden bereits gewarnt. William Chan formulierte es unmissverständlich: Die Speicherknappheit sei real und beschleunige sich aufgrund der Nachfrage aus dem KI-Infrastrukturbereich. Für die konventionelle Seite der Industrie – Smartphones, PCs und andere Unterhaltungselektronik – bleibe schlicht zu wenig übrig.

„Es gibt keine Entlastung, soweit ich weiß" – Intel-CEO Lip-Bu Tan über die Speicherkrise

Diese Einschätzung des Intel-Chefs lässt erahnen, dass die Engpässe noch Jahre andauern könnten. Eine Perspektive, die für Verbraucher und Hersteller gleichermaßen beunruhigend sein dürfte.

Chinesische Hersteller kürzen Produktionsziele drastisch

Laut chinesischen Medienberichten haben namhafte Smartphone-Produzenten wie Xiaomi, Oppo und Transsion ihre Lieferziele für 2026 bereits nach unten korrigiert. Oppo soll seine Prognosen sogar um bis zu 20 Prozent gesenkt haben. Die steigenden Speicherkosten machen eine rentable Produktion zunehmend schwieriger.

Nintendo gilt als eines der ersten prominenten Opfer dieser Entwicklung. Die Aktien des japanischen Spielekonzerns sind unter Druck geraten, da steigende Komponentenpreise – insbesondere für Hochleistungsspeicher – die Gewinnmargen zu schmälern drohen.

Preisexplosion bei Speichermodulen bereits sichtbar

Ein Blick auf Preisvergleichsportale offenbart das ganze Ausmaß der Krise. Der Preis für einen Crucial Pro DDR5 64GB RAM-Riegel ist innerhalb von nur sechs Monaten von 145 auf 790 Dollar explodiert – ein Anstieg um mehr als 400 Prozent. Branchenanalysten von TrendForce erwarten, dass in diesem Jahr rund 70 Prozent aller produzierten Hochleistungsspeicherchips von Rechenzentren absorbiert werden.

Diese Entwicklung zeigt einmal mehr, wie fragil globale Lieferketten sind und wie schnell technologische Umbrüche ganze Industrien in Turbulenzen stürzen können. Der KI-Boom, von vielen als Heilsversprechen gefeiert, entpuppt sich für den Durchschnittsverbraucher zunehmend als kostspieliges Unterfangen.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen