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Sparhammer 2027: Unionsfraktionschef Frei schwört Bürger auf Verzicht ein!

Sparhammer 2027: Unionsfraktionschef Frei schwört Bürger auf Verzicht ein!
Symbolbild: KI-generiert

Die Botschaft ist unmissverständlich: Die Deutschen sollen 2027 den Gürtel enger schnallen. Das hat Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) in einem Interview mit der Bild eingeräumt. Wegen der angespannten Haushaltslage rechne er mit Einsparungen und mit nur einem teilweisen Ausgleich der kalten Progression.

Auf die Frage, ob die Bürger im kommenden Jahr tatsächlich kürzertreten müssten, antwortete der CDU-Politiker knapp:

„Ja, ich glaube, das muss man genau so sagen.“

Der Staat gibt Rekordsummen aus, der Bürger soll sparen

Der Haushaltsentwurf sehe Kürzungen in mehreren Bereichen vor, so Frei. Manche davon seien unpopulär und würden den Betroffenen einiges abverlangen. Ehrliche Worte, zweifellos. Aber auch eine bemerkenswerte Ansage von einer Partei, die in den Umfragen derzeit auf Tiefständen liegt.

Pikant wird es, wenn man auf die Ausgabenseite blickt. Medienberichten zufolge sieht der Entwurf von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) für 2027 Ausgaben im Kernhaushalt von rund 555 Milliarden Euro vor. Die neuen Schulden summieren sich laut Berichten auf knapp 200 Milliarden Euro, Sondertöpfe eingerechnet. Sparen muss also vor allem einer: der Bürger.

Medienberichten zufolge soll es beim Wohngeld und beim Elterngeld weniger geben. Ausgerechnet Familien, die eigentlich das Rückgrat dieses Landes bilden, dürften die Einschnitte also spüren.

Kalte Progression: Die heimliche Steuererhöhung bleibt

Besonders ärgerlich für alle, die arbeiten: Frei erwartet keinen vollständigen Ausgleich der kalten Progression. Die geplante Einkommensteuerreform werde die Belastung nur zum Teil auffangen.

Was dahintersteckt? Steigt der Lohn nur so stark wie die Preise, hat der Arbeitnehmer real keinen Cent mehr in der Tasche. Trotzdem rutscht er in einen höheren Steuertarif und zahlt mehr an den Fiskus. Der Staat verdient an der Inflation mit, ohne dass der Bundestag je eine Steuererhöhung beschließen muss.

Ein vollständiger Ausgleich würde laut Frei rund vier Milliarden Euro kosten. Davon entfielen etwa 1,8 Milliarden Euro auf den Bund, eine ähnlich hohe Summe auf die Länder, der Rest auf die Kommunen. Gemessen an einem Haushalt von über einer halben Billion Euro wirkt das fast wie ein Rundungsfehler. Kritiker dürften fragen, warum ausgerechnet hier gespart werden soll.

Ohne Wachstum nichts zu verteilen

Frei begründete die engen Spielräume mit der schwachen Konjunktur:

„Wenn wir kein Wirtschaftswachstum haben, dann wird es in Deutschland schlicht nichts Zusätzliches zu verteilen geben.“

Die jahrelange Stagnation belaste die öffentlichen Kassen. Sie treibe zudem die Ausgaben für Arbeitslosigkeit und Sozialleistungen in die Höhe. Die Analyse stimmt. Nur: Wer hat seit Mai 2025 die Verantwortung, das Ruder herumzureißen? Friedrich Merz war mit dem Versprechen angetreten, die Wirtschaft zu entfesseln und keine neuen Schulden zu machen. Stattdessen kamen das 500-Milliarden-Sondervermögen und Rekordkredite.

Ab Januar wird es an der Kasse teurer

Zum 1. Januar 2027 kommen weitere Belastungen auf die Verbraucher zu:

  • Die Tabaksteuer soll steigen.
  • Höhere Abgaben drohen auf Bier, Sekt und Spirituosen.
  • Die befristete Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel läuft aus.

Pendler, Handwerker und Familien auf dem Land trifft vor allem der teurere Sprit.

Fazit: Wer schützt das Ersparte?

Ein Staat, der von der Inflation profitiert und gleichzeitig Schulden in Rekordhöhe aufnimmt, hat wenig Interesse an hartem Geld. Für Sparer heißt das, ihr Vermögen selbst abzusichern. Physisches Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als Schutz vor Kaufkraftverlust bewährt. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio können sie sinnvoll sein.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Er gibt die Meinung unserer Redaktion auf Grundlage der uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Leser sollte selbst recherchieren und gegebenenfalls fachkundigen Rat einholen. Für seine Anlageentscheidungen ist jeder selbst verantwortlich.

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