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13.01.2026
20:20 Uhr

„Sondervermögen" entlarvt: Sprachkritiker küren den größten politischen Etikettenschwindel zum Unwort 2025

„Sondervermögen" entlarvt: Sprachkritiker küren den größten politischen Etikettenschwindel zum Unwort 2025

Es ist eine späte, aber verdiente Ohrfeige für die politische Klasse in Berlin: Der Begriff „Sondervermögen" wurde von der Jury der sprachkritischen Aktion zum deutschen Unwort des Jahres 2025 gekürt. Was für viele Bürger längst offensichtlich war, erhält nun auch die offizielle sprachwissenschaftliche Bestätigung: Hinter dem wohlklingenden Terminus verbirgt sich nichts anderes als ein gigantischer Schuldenberg, der kommenden Generationen aufgebürdet wird.

Die Kunst der politischen Verschleierung

Die Begründung der Jury liest sich wie eine Anklageschrift gegen die Regierenden. Der Ausdruck verschleiere in der politischen Debatte, dass es sich tatsächlich um neue Staatsschulden handle, so die Sprachwissenschaftler. „Sondervermögen" stamme zwar ursprünglich aus der Wirtschafts- und Rechtssprache, werde aber im öffentlichen Diskurs so verwendet, dass er nach zusätzlichem Geld oder Rücklagen klinge. Die bittere Wahrheit jedoch: Es handelt sich um kreditfinanzierte Ausgaben des Staates – also um Schulden, die irgendwann zurückgezahlt werden müssen.

Man muss sich diese Dreistigkeit auf der Zunge zergehen lassen. Da wird ein Begriff, der nach Wohlstand und Überfluss klingt, verwendet, um das genaue Gegenteil zu beschreiben. George Orwell hätte seine helle Freude an diesem Neusprech gehabt – oder vielmehr sein blankes Entsetzen.

Merz und das gebrochene Versprechen

Besonders pikant erscheint die Wahl des Unwortes vor dem Hintergrund der politischen Entwicklungen. Bundeskanzler Friedrich Merz hatte im Wahlkampf noch vollmundig versprochen, keine neuen Schulden zu machen. Kaum im Amt, wurde das 500 Milliarden Euro schwere „Sondervermögen" für Infrastruktur durchgepeitscht. Ein klassischer Fall von Wählertäuschung, möchte man meinen. Der Begriff „Sondervermögen" diente dabei als sprachliches Feigenblatt, um den offensichtlichen Wortbruch zu kaschieren.

Die Jury stellte fest, dass der Begriff im vergangenen Jahr „sehr deutlich die politischen Debatten über Staatsverschuldung und Investitionsprogramme geprägt" habe. Das ist eine höfliche Umschreibung dafür, dass die Regierung systematisch versucht hat, die Bevölkerung über das wahre Ausmaß der Neuverschuldung zu täuschen.

Die Stimme des Volkes

Bemerkenswert ist, dass die Wahl auf Vorschlägen aus der Bevölkerung basiert. Bürger können jedes Jahr Begriffe einreichen, aus denen die Jury – bestehend aus vier Sprachwissenschaftlern, einer Journalistin sowie wechselnden Gastmitgliedern – das Unwort auswählt. Die Menschen haben also erkannt, was hier gespielt wird. Sie lassen sich nicht länger für dumm verkaufen.

In den vergangenen Jahren wurden Begriffe wie „biodeutsch" (2024) und „Remigration" (2023) zum Unwort gekürt – Begriffe, die eher aus dem konservativen Sprachgebrauch stammen. Dass nun ein Lieblingswort der Regierenden an der Reihe ist, zeigt: Die sprachkritische Aktion hat offenbar erkannt, dass politische Manipulation keine Frage der Gesinnung ist.

Die wahren Kosten der Schönfärberei

Was bedeutet dieses „Sondervermögen" konkret für den deutschen Steuerzahler? Es bedeutet, dass Generationen von Deutschen Zinsen und Tilgungen für Ausgaben bezahlen werden, die heute getätigt werden. Es bedeutet steigende Inflation und eine weitere Belastung der ohnehin schon gebeutelten Mittelschicht. Es bedeutet, dass unsere Kinder und Enkel die Zeche für die Verschwendungssucht der aktuellen politischen Klasse zahlen werden.

Die Kür zum Unwort des Jahres ist mehr als eine linguistische Fingerübung. Sie ist ein Weckruf an alle Bürger, die politische Sprache kritisch zu hinterfragen. Denn wer die Sprache kontrolliert, kontrolliert auch das Denken. Und wer „Schulden" als „Vermögen" verkauft, der hat offensichtlich jeden Respekt vor der Intelligenz seiner Wähler verloren.

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