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Kettner Edelmetalle
05.02.2026
07:09 Uhr

Silberpreis im freien Fall: Historischer Absturz vernichtet Anlegerträume

Silberpreis im freien Fall: Historischer Absturz vernichtet Anlegerträume

Was für ein Blutbad an den Edelmetallmärkten! Der Silberpreis ist am Donnerstag während des asiatischen Handels regelrecht kollabiert und hat eine mühsam erkämpfte zweitägige Erholung binnen Stunden zunichte gemacht. Ein Einbruch von über 16 Prozent – das ist kein gewöhnlicher Rücksetzer, das ist ein Crash, der selbst hartgesottene Anleger ins Schwitzen bringt.

Das weiße Metall auf Talfahrt

Der Spotpreis für Silber stürzte zeitweise um bis zu 16,6 Prozent auf 73,50 Dollar je Unze ab. Dabei hatte sich das Edelmetall im frühen asiatischen Handel noch kurzzeitig über die psychologisch wichtige Marke von 90 US-Dollar erholt. Doch diese Hoffnung währte nur kurz. Die Volatilität an den Rohstoffmärkten, ein erstarkender US-Dollar und die wachsende Unsicherheit über die künftige Geldpolitik der amerikanischen Notenbank haben dem Silberpreis den Boden unter den Füßen weggezogen.

Auch Gold blieb von den Turbulenzen nicht verschont, zeigte sich jedoch deutlich widerstandsfähiger als sein kleiner Bruder. Der Spotpreis für das gelbe Metall fiel um bis zu 3,5 Prozent auf 4.789 Dollar – nachdem er tags zuvor noch die magische Marke von 5.000 Dollar überschritten hatte. Ein Rückgang, der zwar schmerzhaft ist, aber im Vergleich zum Silber-Desaster fast schon harmlos wirkt.

Fragile Marktstimmung und dünne Liquidität

Christopher Wong, Stratege bei der Oversea-Chinese Banking Corp Ltd., bringt die Lage auf den Punkt: Die Stimmung habe sich über nahezu alle Anlageklassen hinweg eingetrübt – von regionalen Aktienmärkten bis hin zu den Edelmetallen. Diese fragile Marktstimmung, gepaart mit einer erschreckend geringen Liquidität, habe einen gefährlichen Rückkopplungseffekt ausgelöst.

„Händler werden das mögliche Wochentief knapp oberhalb von 71 US-Dollar im Blick behalten. Noch wichtiger ist jedoch die 70-Dollar-Marke. Seit Dezember ist das Edelmetall nicht mehr in den 60-Dollar-Bereich gefallen – eine Rückkehr dorthin würde die Risikoaversion über alle Anlageklassen hinweg deutlich verschärfen."

Diese Einschätzung eines Bloomberg-Strategen verdeutlicht, auf welch dünnem Eis sich der Silbermarkt derzeit bewegt. Ein Durchbruch unter die 70-Dollar-Marke könnte eine Lawine auslösen, die weit über den Edelmetallsektor hinaus Schaden anrichten würde.

Von der Rally zum Absturz

Noch vor wenigen Wochen erlebten die Edelmetalle eine fulminante Aufwärtsbewegung. Spekulative Dynamik, geopolitische Spannungen und wachsende Sorgen um die Unabhängigkeit der US-Notenbank trieben die Preise in schwindelerregende Höhen. Doch diese Euphorie endete abrupt zum Ende der vergangenen Woche. Silber verzeichnete am Freitag den größten Tagesverlust seiner Geschichte, während Gold den stärksten Einbruch seit 2013 hinnehmen musste.

Trump und die Fed: Unsicherheit als Dauerzustand

Die Märkte versuchen derzeit fieberhaft, die geldpolitischen Implikationen der Nominierung von Kevin Warsh als möglichem Fed-Vorsitzenden einzuordnen. US-Präsident Donald Trump erklärte unmissverständlich, er hätte Warsh nicht nominiert, wenn dieser Zinserhöhungen befürwortet hätte. In einem Interview betonte Trump zudem, es bestehe kaum Zweifel daran, dass die Federal Reserve die Zinsen erneut senken werde.

Grundsätzlich wäre ein solches Umfeld positiv für Edelmetalle, da diese keine Zinsen abwerfen und bei niedrigeren Zinsen attraktiver werden. Doch die Unsicherheit über den tatsächlichen geldpolitischen Kurs lähmt die Märkte. Analysten der Standard Chartered Plc erwarten, dass die Preisentwicklung volatil bleiben wird, bis mehr Klarheit über den geldpolitischen Ausblick herrscht.

Strukturelle Treiber bleiben intakt

Trotz der aktuellen Turbulenzen betonen Experten, dass die strukturellen Treiber für Edelmetalle weiterhin intakt seien. Ein Teil der kurzfristigen Schwankungen sei auf Rückgaben von Positionen in börsengehandelten Produkten zurückzuführen – also auf technische Faktoren, nicht auf fundamentale Veränderungen. Die Analysten rechnen daher weiterhin mit einer Erholung nach oben.

Am späten Vormittag in Singapur notierte Silber 12,7 Prozent niedriger bei 76,95 US-Dollar je Unze. Gold lag 2,1 Prozent im Minus bei 4.859,20 US-Dollar. Auch Platin und Palladium gaben nach, während der Bloomberg Dollar Spot Index um 0,1 Prozent zulegte – ein zusätzlicher Belastungsfaktor für die in Dollar notierten Rohstoffe.

Physische Edelmetalle als Stabilitätsanker

In Zeiten derart extremer Volatilität zeigt sich einmal mehr der Wert physischer Edelmetalle als langfristiger Vermögenssicherung. Während Papiergold und -silber in ETFs und anderen Finanzprodukten den Launen der Märkte ausgeliefert sind, bieten physische Barren und Münzen einen greifbaren Gegenwert, der nicht von heute auf morgen verschwinden kann. Wer sein Portfolio mit physischen Edelmetallen diversifiziert, schafft sich einen Stabilitätsanker in stürmischen Zeiten.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor dem Kauf von Edelmetallen oder anderen Anlageprodukten eine eigenständige Recherche durchführen sowie gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen.

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