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Kettner Edelmetalle
26.03.2026
16:52 Uhr

Selenskyj unter Druck: Trump drängt auf Aufgabe des Donbass – und will den Krieg endlich von seiner Liste streichen

Der Ukraine-Krieg tritt in sein viertes Jahr ein, und die Zeichen stehen nicht auf Sieg für Kiew. Im Gegenteil: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj beklagt in einem aufsehenerregenden Interview, dass die Trump-Administration massiven Druck auf ihn ausübe, die umkämpfte Donbass-Region aufzugeben – im Tausch gegen amerikanische Sicherheitsgarantien für das, was von der Ukraine übrig bliebe.

Trumps Versprechen und die unbequeme Realität

Man erinnere sich: Im Wahlkampf 2024 hatte Donald Trump seinen Wählern vollmundig versprochen, den Krieg zu beenden, noch bevor er das Oval Office betrete. Nun, er sitzt längst im Weißen Haus, und die Waffen schweigen keineswegs. Stattdessen scheint der Präsident einen pragmatischeren – manche würden sagen: zynischeren – Weg einzuschlagen. Die Botschaft an Kiew sei unmissverständlich, so Selenskyj: Gebt den Donbass auf, dann gibt es Sicherheitsgarantien.

„Die Amerikaner sind bereit, diese Garantien auf höchster Ebene zu finalisieren, sobald die Ukraine bereit ist, sich aus dem Donbass zurückzuziehen", erklärte Selenskyj gegenüber Reuters. Ein solcher Schritt würde die Ukraine und ganz Europa jedoch anfällig für weitere russische Aggressionen machen, da mit dem Donbass auch strategisch entscheidendes Verteidigungsgelände verloren ginge.

Der Nahost-Konflikt als Katalysator

Was die Lage für Kiew zusätzlich verschärft: Washingtons Aufmerksamkeit ist geteilt. Die Eskalation im Nahen Osten – Israels Großangriffe auf iranische Atomanlagen und Teherans Vergeltungsschläge – bindet nicht nur diplomatische Ressourcen, sondern auch ganz konkret militärische. Die Bestände an Abfangraketen für Patriot-Luftabwehrsysteme schwinden rapide, sowohl in den USA als auch in Israel. Selenskyj zeigte sich zwar dankbar für die bisherigen Lieferungen, machte aber unmissverständlich klar, dass die Mengen bei Weitem nicht ausreichten.

„Der Nahe Osten hat definitiv einen Einfluss auf Präsident Trump und auf seine nächsten Schritte", konstatierte der ukrainische Staatschef. Trump wähle „leider" weiterhin die Strategie, mehr Druck auf die ukrainische Seite auszuüben, anstatt Moskau in die Schranken zu weisen.

Russlands Schachzug: Geheimdienst-Poker zwischen Moskau, Teheran und Washington

Besonders brisant ist Selenskyjs Behauptung, seine Militärgeheimdienste hätten „unwiderlegbare" Beweise dafür, dass Russland Geheimdienstinformationen mit dem Iran teile. Moskau nutze dies offenbar als Verhandlungsmasse gegenüber Washington: Man werde keine Informationen mehr an Teheran weitergeben, wenn die USA im Gegenzug ihre nachrichtendienstliche Unterstützung für die Ukraine einstellten. Selenskyj nannte dies unverblümt „Erpressung".

Ob diese Darstellung der Realität entspricht oder ob sie Teil von Selenskyjs eigenem diplomatischen Kalkül ist, lässt sich von außen schwer beurteilen. Fest steht jedoch, dass sich die geopolitischen Fronten zunehmend verschieben – und die Ukraine dabei immer mehr ins Hintertreffen gerät.

Die militärische Lage spricht eine deutliche Sprache

Die Fakten am Boden sind ernüchternd für Kiew. Der Donbass – bestehend aus den Oblasten Donezk und Luhansk – befindet sich bereits zum überwiegenden Teil unter russischer Militärkontrolle. Hinzu kommen weite Teile der Oblasten Saporischschja und Cherson südwestlich des Donbass. Russland hat erst kürzlich den größten Luftangriff seit Beginn der Invasion im Februar 2022 geflogen: 979 Sprengköpfe – Drohnen und Marschflugkörper zusammengenommen – drangen in den ukrainischen Luftraum ein, wobei etwa die Hälfte in einem seltenen Tageslichtangriff abgefeuert wurde.

Dass die Ukraine mittlerweile offenbar auf improvisierte Luftverteidigungstaktiken zurückgreift – Videos zeigen einen Soldaten, der von einem Propellerflugzeug aus mit einem Gewehr eine russische Shahed-Drohne abschießt –, spricht Bände über den Zustand der konventionellen Verteidigungsfähigkeiten des Landes.

Kriegsmüdigkeit auch in der ukrainischen Bevölkerung?

Bemerkenswert ist zudem, dass nicht nur Trump offenbar wenig Enthusiasmus für Selenskyjs Traum einer Rückeroberung des Donbass aufbringt. Auch innerhalb der Ukraine mehren sich die Zeichen der Kriegsmüdigkeit. Videos kursieren, die zeigen sollen, wie Zivilisten sich gegen die Zwangsrekrutierung wehren – ein Hinweis darauf, dass der Rückhalt für eine Fortsetzung des Krieges um jeden Preis auch in der ukrainischen Gesellschaft bröckelt.

Was bedeutet das für Europa – und für Deutschland?

Für Europa und insbesondere für Deutschland sollten diese Entwicklungen ein Weckruf sein. Während die neue Große Koalition unter Friedrich Merz ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur plant und damit die Schuldenlast künftiger Generationen weiter in die Höhe treibt, stellt sich die Frage, wie viel von diesem Geld letztlich in die Unterstützung eines Krieges fließt, dessen Ausgang sich immer deutlicher abzeichnet. Die geopolitische Realität ist unbarmherzig: Weder die USA noch Europa haben bislang eine Strategie vorgelegt, die über das bloße Hinauszögern einer unvermeidlichen Verhandlungslösung hinausgeht.

Die eigentliche Frage, die sich der deutsche Bürger stellen muss, lautet: Wie lange kann sich Deutschland noch leisten, eine Politik der unbegrenzten Solidarität zu verfolgen, während die eigene Wirtschaft schwächelt, die Infrastruktur verfällt und die innere Sicherheit auf einem historischen Tiefpunkt angelangt ist? Es wäre an der Zeit, dass Berlin seine eigenen Interessen wieder in den Vordergrund stellt – bevor andere das für uns tun.

In Zeiten geopolitischer Unsicherheit und wachsender Instabilität erweist sich einmal mehr, dass physische Edelmetalle wie Gold und Silber als bewährte Instrumente der Vermögenssicherung ihre Berechtigung haben. Wer sein Portfolio gegen die Unwägbarkeiten einer zunehmend chaotischen Weltordnung absichern möchte, tut gut daran, auf zeitlose Werte zu setzen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Beitrags getroffen werden.

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