
Selenskyj kapituliert vor der Realität: NATO-Traum endgültig begraben
Was jahrelang als unverhandelbar galt, ist nun Geschichte. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in einer bemerkenswerten Kehrtwende den angestrebten NATO-Beitritt seines Landes aufgegeben. In einem WhatsApp-Chat mit Journalisten räumte er ein, dass Sicherheitsgarantien der USA sowie europäischer Partner nun als Kompromiss dienen müssten. Die bittere Wahrheit, die Selenskyj nun öffentlich ausspricht: „Einige Partner aus den USA und Europa haben diesen Weg nicht unterstützt."
Berlin wird zur Bühne der Weltpolitik
Die deutsche Hauptstadt entwickelt sich dieser Tage zum Epizentrum diplomatischer Bemühungen um einen möglichen Friedensschluss in der Ukraine. Im Kanzleramt trafen sich am Sonntagabend die US-Delegation unter Führung des Sondergesandten Steve Witkoff mit der ukrainischen Seite zu intensiven Gesprächen, die über fünfeinhalb Stunden andauerten. Bundeskanzler Friedrich Merz fungierte dabei als Gastgeber, zog sich jedoch nach einer kurzen Begrüßung aus den eigentlichen Verhandlungen zurück.
Witkoff zeigte sich nach der ersten Gesprächsrunde optimistisch und sprach von „großen Fortschritten". Es seien intensive Diskussionen über den 20-Punkte-Friedensplan und wirtschaftliche Agenden geführt worden. Die Beratungen sollen am Montag fortgesetzt werden, wobei auch ein europäisches Spitzentreffen mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und dem britischen Premierminister Keir Starmer ansteht.
Symbolik der Sitzordnung sorgt für Aufsehen
Dem ehemaligen US-Botschafter in Russland, Michael McFaul, entging ein bemerkenswertes Detail nicht. „Die Symbolik, wer auf diesem Foto wo zu sehen ist, ist auffällig", kommentierte er auf der Plattform X ein Bild der Verhandlungen. Merz saß auf der linken Seite des Tisches, direkt neben ihm Selenskyj. Gegenüber positionierte sich die US-Delegation mit Witkoff und Jared Kushner. Eine Sitzordnung, die Bände spricht über die veränderten Machtverhältnisse in diesem Konflikt.
Warnungen vor deutscher Sonderrolle
Nicht alle sehen die Entwicklungen in Berlin unkritisch. FDP-Außenpolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann warnte eindringlich vor einer deutschen Sonderrolle. „Der Versuch Putins wie auch Trumps, Europa zu spalten, ist mehr denn je offensichtlich. In diese Falle sollte der Bundeskanzler nicht tappen", mahnte sie. Besonders scharf formulierte sie ihre Kritik an der US-Position: „Den Ukrainern gegenüber sitzen die Vereinigten Staaten und verhandeln im Interesse Russlands und augenscheinlich auch im eigenen wirtschaftlichen Interesse."
Moskau gibt sich erwartungsgemäß skeptisch
Der Kreml dämpfte bereits im Vorfeld jegliche Erwartungen. Putin-Berater Juri Uschakow erklärte dem russischen Staatsfernsehen, man erwarte „kaum etwas Gutes" von den Berliner Gesprächen. Die Beiträge der Europäer und der Ukraine zum Friedensplan würden „wohl kaum konstruktiv sein". Gleichzeitig lobte er jedoch, dass die US-Seite die russische Position verstehe – eine Aussage, die in europäischen Hauptstädten für Stirnrunzeln sorgen dürfte.
EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas warnte unterdessen eindringlich davor, Russland territoriale Zugeständnisse zu machen. Der Donbass sei für Putin nur der erste Schritt: „Wenn die Ukraine fällt, sind auch andere Regionen in Gefahr." CDU-Politiker Armin Laschet pflichtete bei: „Einfach Gebiete tauschen, ermöglicht halt keinen Frieden."
Eine entscheidende Woche für Europa
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius bezeichnete die Zusammensetzung der Gesprächsrunde zwar als „nicht ideal", sah aber dennoch ein gutes Zeichen darin. „Man kann nur mit den Menschen tanzen, die auf der Tanzfläche sind", räumte der SPD-Politiker pragmatisch ein. Ob dieser Tanz zu einem tragfähigen Frieden führt oder lediglich zu einem faulen Kompromiss auf Kosten der Ukraine, wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Eines steht jedoch fest: Die geopolitischen Karten werden in Berlin neu gemischt.
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