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Kettner Edelmetalle
24.03.2026
16:12 Uhr

Schwarz-Rot im freien Fall: Koalition sackt auf historisches Umfragetief ab

Die Große Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz befindet sich in einem besorgniserregenden Abwärtsstrudel. Eine aktuelle Forsa-Umfrage für RTL und NTV offenbart, was viele Bürger längst am eigenen Leib spüren: Diese Regierung hat das Vertrauen der Bevölkerung in erschreckendem Tempo verspielt. Mit gerade einmal 38 Prozent erreichen Union und SPD gemeinsam den niedrigsten Umfragewert seit Mitte Januar – eine Regierung ohne Mehrheit, die dennoch unbeirrt weitermacht, als gäbe es kein Morgen.

Die AfD meldet sich eindrucksvoll zurück

Während die Koalitionsparteien weiter an Boden verlieren, konnte die AfD den zuletzt leichten Abwärtstrend eindrucksvoll brechen. Mit einem Zugewinn von zwei Prozentpunkten steht die Partei von Alice Weidel nun bei 25 Prozent – nur noch einen Hauch hinter der Union, die mit 26 Prozent einen weiteren Prozentpunkt einbüßte. Man fragt sich unwillkürlich: Wie lange wird es noch dauern, bis die AfD an der Union vorbeizieht?

Die Sozialdemokraten dümpeln derweil bei mageren zwölf Prozent vor sich hin. Zwölf Prozent – für eine Partei, die einst den Anspruch erhob, Volkspartei zu sein. Ein Trauerspiel sondergleichen. Die SPD arbeitet offenkundig mit bemerkenswerter Gründlichkeit an ihrer eigenen Bedeutungslosigkeit.

Merz: Ein Kanzler, den niemand will

Besonders vernichtend fällt das Urteil über den Bundeskanzler persönlich aus. Nur 25 Prozent der Befragten zeigten sich mit der Arbeit von Friedrich Merz zufrieden. 74 Prozent sind unzufrieden. Noch entlarvender: Selbst ein Drittel der eigenen Unionswähler hadert mit seinem Kanzler. Das ist nicht nur ein Denkzettel – das ist eine schallende Ohrfeige.

Man erinnere sich: Friedrich Merz war angetreten mit dem Versprechen, Deutschland wieder auf Kurs zu bringen. Keine neuen Schulden, eine starke Wirtschaft, Ordnung und Sicherheit. Was ist davon geblieben? Ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen, das kommende Generationen mit Schulden belastet, eine weiterhin galoppierende Kriminalität auf den Straßen und eine Wirtschaftspolitik, die den Mittelstand im Regen stehen lässt. Die Bürger haben ein feines Gespür dafür, wenn Wahlversprechen und Regierungsrealität so weit auseinanderklaffen wie der Rhein und die Donau.

Die Grünen profitieren – aber wovon eigentlich?

Auf Platz drei rangieren die Grünen mit 15 Prozent, gestützt durch den Wahlsieg Cem Özdemirs in Baden-Württemberg. Dass ausgerechnet jene Partei, die maßgeblich für den wirtschaftlichen Niedergang Deutschlands mitverantwortlich zeichnet, von einem Landeswahlsieg profitiert, sagt viel über den Zustand der politischen Debatte in diesem Land aus. Die Linkspartei erreicht beachtliche zehn Prozent, während das BSW mit drei Prozent unter der Fünf-Prozent-Hürde verharrt. Die FDP? Bereits unter den Sonstigen verschwunden – ein politisches Ableben auf Raten, das nach den desaströsen Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz kaum noch jemanden überrascht.

Eine Regierung gegen den Willen der Mehrheit

Was diese Zahlen in aller Deutlichkeit zeigen: Die schwarz-rote Koalition regiert seit fast einem Jahr ohne parlamentarische Mehrheit in der Bevölkerung. Eine Regierung, die von weniger als vier von zehn Bürgern getragen wird, hat ein fundamentales Legitimationsproblem. Doch statt innezuhalten und die eigene Politik zu hinterfragen, wird munter weiterregiert – als sei nichts geschehen.

Die Forsa-Umfrage, für die zwischen dem 17. und 23. März insgesamt 2.501 deutsche Erwachsene telefonisch befragt wurden, ist dabei nur eine Momentaufnahme. Doch sie reiht sich nahtlos ein in einen Trend, der seit Monaten in eine Richtung weist: weg von den etablierten Parteien, hin zur einzigen echten Opposition im Land.

Die Bürger haben es satt, von einer politischen Klasse regiert zu werden, die ihre Sorgen und Nöte nicht ernst nimmt. Ob steigende Lebenshaltungskosten, explodierende Energiepreise, eine marode Infrastruktur oder die alltägliche Unsicherheit auf deutschen Straßen – die Menschen spüren, dass etwas grundlegend schiefläuft. Und sie drücken ihren Unmut zunehmend an der Wahlurne und in Umfragen aus. Die Frage ist nur: Wie tief muss die Koalition noch fallen, bevor jemand in Berlin aufwacht?

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