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04.08.2025
07:46 Uhr

Russisches Gold als Kriegsbeute: CSU-Politiker will Moskaus Reserven plündern

Die Gier nach fremdem Eigentum kennt in Brüssel offenbar keine Grenzen mehr. Der CSU-Europaabgeordnete Markus Ferber hat nun einen besonders dreisten Vorschlag unterbreitet: Er will beschlagnahmtes russisches Gold für den Wiederaufbau der Ukraine verwenden. Was sich zunächst wie eine Robin-Hood-Geschichte anhören mag, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als gefährlicher Präzedenzfall, der die Grundfesten des internationalen Finanzwesens erschüttern könnte.

Der Griff nach dem Gold

"Ich bin fest davon überzeugt: Wir werden den Wiederaufbau der Ukraine auch mit russischem Gold finanzieren", tönte Ferber gegenüber der "Augsburger Allgemeinen". Eine Aussage, die in ihrer Selbstverständlichkeit erschreckt. Hier spricht ein gewählter Volksvertreter davon, fremdes Staatseigentum zu konfiszieren und nach eigenem Gutdünken zu verwenden – als wäre dies das Normalste der Welt.

Besonders pikant: Ferber gibt offen zu, dass der genaue Wert des Goldes unklar sei. Man wolle es einfach verkaufen, heißt es lapidar. Die Rechtsgrundlage für einen solchen Raubzug? Fehlanzeige. Stattdessen verweist der CSU-Mann auf bereits verhängte Sanktionen und die Nutzung von Zinserträgen aus eingefrorenen russischen Vermögen. Doch zwischen dem Einfrieren von Vermögenswerten und deren endgültiger Enteignung liegt ein gewaltiger Unterschied – zumindest sollte das in einem Rechtsstaat so sein.

Ein gefährlicher Präzedenzfall

Was Ferber hier vorschlägt, ist nichts anderes als staatlich sanktionierter Diebstahl. Die Hälfte des Goldbestands der russischen Notenbank liege durch Sanktionen eingefroren in Europa und den USA, so der Politiker. Dieses Gold sei während des Ukraine-Kriegs nicht nach Russland zurückgeholt worden – im Gegensatz zu 2014, als Putin bei der Annexion der Krim vorausschauend gehandelt habe.

"Er war überrascht, dass wir es nicht eingefroren haben"

Diese Aussage Ferbers offenbart die ganze Perfidie des Plans. Man bedauert geradezu, dass man 2014 nicht schnell genug zugeschlagen hat. Nun will man die verpasste Gelegenheit nachholen und sich am russischen Staatsvermögen bedienen.

Die Büchse der Pandora

Doch welche Konsequenzen hätte ein solcher Schritt? Wenn westliche Staaten beginnen, ausländische Goldreserven nach Belieben zu konfiszieren, würde dies das Vertrauen in das internationale Finanzsystem nachhaltig zerstören. Warum sollte irgendein Land noch Gold in westlichen Tresoren lagern, wenn es jederzeit enteignet werden kann? Die Folge wäre eine massive Umschichtung von Goldreserven – weg aus dem Westen, hin zu vermeintlich sichereren Häfen.

Ironischerweise könnte genau dies der Grund sein, warum immer mehr Zentralbanken weltweit ihre Goldbestände aufstocken und physisch in die eigenen Länder zurückholen. Sie haben erkannt, dass Papierversprechungen und digitale Einträge in Krisenzeiten wertlos werden können. Nur physisches Gold, das man selbst kontrolliert, bietet echte Sicherheit.

Die wahre Lehre aus der Geschichte

Die Geschichte lehrt uns, dass Staaten in Notzeiten immer wieder zu drastischen Maßnahmen greifen. Goldverbote, Zwangsanleihen, Währungsreformen – die Liste ist lang. Ferbers Vorstoß reiht sich nahtlos in diese unrühmliche Tradition ein. Er zeigt einmal mehr, dass staatliche Akteure im Zweifel vor Eigentumsrechten keinen Halt machen.

Für den klugen Anleger sollte dies ein Weckruf sein. Wer sein Vermögen schützen will, sollte nicht auf die Versprechen von Politikern vertrauen, sondern auf bewährte Werte setzen. Physisches Gold und Silber, das man selbst besitzt und kontrolliert, kann nicht per Mausklick konfisziert werden. Es übersteht Währungsreformen, politische Umbrüche und wirtschaftliche Krisen.

Ein Blick in die Zukunft

Sollte Ferbers Plan tatsächlich umgesetzt werden, wäre dies ein fatales Signal an die Welt. Es würde zeigen, dass der Westen bereit ist, seine eigenen Prinzipien über Bord zu werfen, wenn es opportun erscheint. Die Folgen für das Vertrauen in westliche Institutionen wären verheerend.

Gleichzeitig würde es die Position von Gold als ultimativem Wertspeicher nur weiter stärken. Denn wenn selbst Zentralbankreserven nicht mehr sicher sind, wohin sollen Anleger dann noch flüchten? Die Antwort liegt auf der Hand: in physische Edelmetalle, die man selbst verwahrt.

Ferbers Vorstoß mag kurzfristig populär sein – schließlich geht es ja gegen den "bösen Russen". Doch langfristig sägt er am Ast, auf dem der Westen sitzt. Wer heute russisches Gold konfisziert, muss sich nicht wundern, wenn morgen niemand mehr westlichen Finanzinstitutionen vertraut. In einer Welt, in der Eigentumsrechte zur Disposition stehen, ist nur eines sicher: Physisches Gold in den eigenen Händen bleibt der beste Schutz vor staatlicher Willkür.

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