
Rohstoffe als Bollwerk gegen die Krise: Warum Gold und Co. 2026 unverzichtbar werden

Die Rohstoffmärkte haben das Jahr 2026 mit einer regelrechten Achterbahnfahrt begonnen. Wilde Kursschwankungen, nervöse Anleger und ein geopolitisches Pulverfass, das jederzeit explodieren könnte – willkommen in der neuen Normalität der globalen Finanzmärkte. Doch wer genauer hinschaut, erkennt hinter dem Chaos eine klare Botschaft: Edelmetalle, Öl und Industriemetalle verzeichneten im Januar trotz aller Turbulenzen beachtliche Zugewinne. Ein Zeichen, das man nicht ignorieren sollte.
Die strukturellen Kräfte hinter dem Rohstoff-Boom
Die Schweizer Großbank UBS hat in ihrer jüngsten Analyse einen bemerkenswert positiven Ausblick für Rohstoffe im Jahr 2026 gezeichnet. Und die Gründe dafür sind alles andere als überraschend – zumindest für jene, die die wirtschaftspolitischen Fehlentwicklungen der vergangenen Jahre aufmerksam verfolgt haben. Mehrere strukturelle Kräfte wirken gleichzeitig auf die Märkte ein: anhaltende Ungleichgewichte zwischen Angebot und Nachfrage, geopolitische Spannungen, die sich eher verschärfen als entspannen, sowie langfristige Trends wie die vielgepriesene globale Energiewende.
Letztere ist freilich ein zweischneidiges Schwert. Während Politiker in Berlin und Brüssel weiterhin ideologisch getriebene Klimaziele verfolgen und dabei die wirtschaftliche Realität geflissentlich ignorieren, profitieren ausgerechnet jene Rohstoffe, die für diese vermeintlich grüne Transformation unverzichtbar sind. Kupfer und Aluminium etwa dürften laut UBS von erwarteten Angebotsengpässen profitieren – eine direkte Folge der jahrelangen Unterinvestition in neue Förderprojekte.
Gold bleibt der sichere Hafen schlechthin
Besonders interessant sind die Einschätzungen der Analysten zum gelben Edelmetall. Gold dürfte sich kurzfristig in einer engen Handelsspanne stabilisieren, bevor es im Laufe des Jahres durch mehrere Faktoren weiter an Wert gewinnt. Die UBS nennt hier explizit: hohe Zentralbankkäufe, große Staatsdefizite, sinkende Realzinsen und geopolitische Risiken.
Man muss kein Wirtschaftsexperte sein, um zu verstehen, was das bedeutet. Die Zentralbanken dieser Welt – allen voran jene außerhalb des westlichen Einflussbereichs – misstrauen dem Dollar und dem Euro zunehmend. Sie kaufen Gold in Rekordmengen, um ihre Reserven zu diversifizieren. Und die Staatsdefizite? In Deutschland hat die neue Große Koalition unter Friedrich Merz gerade erst ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen beschlossen, das künftige Generationen mit Zinszahlungen belasten wird. Von wegen keine neuen Schulden!
Silber: Chancen für Mutige
Silber hingegen bleibt laut UBS ein schwieriger Markt. Die extremen Preisschwankungen machen das weiße Metall zu einer Anlage für Investoren mit starken Nerven. Doch gerade diese Volatilität bietet auch Chancen für jene, die antizyklisch denken und handeln können.
Diversifikation als Gebot der Stunde
Die zentrale Botschaft der UBS-Analyse ist unmissverständlich: Rohstoffe gehören als wertvolle Ergänzung in jedes gut strukturierte Anlegerportfolio. Der Grund liegt in ihrer historisch geringen Korrelation zu Aktien und Anleihen. In Zeiten erhöhter Unsicherheit – und wann waren die Zeiten unsicherer als heute? – bieten sie Schutz und Diversifikation.
Während Aktien von den Launen der Notenbanken und den Eskapaden der Politik abhängen, während Anleihen durch die Inflation entwertet werden, behalten physische Rohstoffe ihren inneren Wert. Gold hat über Jahrtausende hinweg Kriege, Währungsreformen und den Zusammenbruch ganzer Imperien überdauert. Diese Beständigkeit ist in einer Welt, in der politische Entscheidungsträger immer neue Schuldenrekorde aufstellen, unbezahlbar.
Physische Edelmetalle als Fundament der Vermögenssicherung
Für den konservativen Anleger, der sein Vermögen langfristig schützen möchte, führt an physischen Edelmetallen kein Weg vorbei. Gold und Silber in physischer Form – ob als Barren oder Münzen – bieten einen Schutz, den keine Papierwährung und kein digitales Versprechen ersetzen kann. Sie sind frei von Gegenparteirisiken, unabhängig von Bankensystemen und immun gegen die inflationären Experimente der Geldpolitik.
In einem breit gestreuten Portfolio sollten physische Edelmetalle daher einen festen Platz einnehmen. Sie dienen nicht der Spekulation, sondern der Absicherung – als Anker in stürmischen Zeiten, die uns mit Sicherheit noch bevorstehen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst dafür verantwortlich, seine Investitionsentscheidungen sorgfältig zu prüfen und gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen. Die hier geäußerten Einschätzungen spiegeln die Meinung unserer Redaktion wider und ersetzen keine individuelle Finanzberatung.
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