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Kettner Edelmetalle
31.01.2026
08:18 Uhr

Ritter Sport versinkt im roten Meer: Wenn Rekord-Umsätze zur Fata Morgana werden

Es klingt paradox, ist aber bittere Realität: Der traditionsreiche Schokoladenhersteller Ritter Sport aus dem schwäbischen Waldenbuch hat im vergangenen Jahr einen beeindruckenden Umsatzsprung hingelegt – und steht dennoch vor einem finanziellen Scherbenhaufen. Die Rohstoff-Inflation, jenes Gespenst, das seit Jahren durch die deutsche Wirtschaft geistert, hat nun auch den Hersteller der ikonischen quadratischen Schokoladentafeln mit voller Wucht erwischt.

Umsatzrekord als trügerischer Schein

Die nackten Zahlen wirken auf den ersten Blick durchaus respektabel: Der Umsatz des Familienunternehmens kletterte um satte 17,7 Prozent auf 712 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es noch 605 Millionen Euro gewesen. Doch wer nun Champagnerkorken knallen hört, der irrt gewaltig. Denn hinter der glänzenden Fassade verbirgt sich ein operatives Desaster, das die Unternehmensführung selbst als deutlich unter den Erwartungen liegend bezeichnet.

„Umsatz ist nicht gleich Gewinn – entscheidend ist, ob ein Unternehmen seine Kosten nachhaltig decken kann", bringt es Ritter-Sport-Chef Andreas Ronken auf den Punkt. Eine Binsenweisheit, gewiss, aber eine, die in Zeiten explodierender Produktionskosten schmerzhafte Aktualität gewinnt.

Die Kakao-Krise als Sargnagel

Was dem schwäbischen Traditionsunternehmen derart zusetzt, ist ein toxischer Cocktail aus verschiedenen Kostentreibern. Allen voran die Kakaopreise, die in den vergangenen Jahren regelrecht durch die Decke geschossen sind. Hinzu kommen explodierende Energiekosten – ein Erbe der verfehlten deutschen Energiepolitik, die Unternehmen im internationalen Wettbewerb zunehmend das Genick bricht. Auch Logistik und Verpackungsmaterialien haben sich massiv verteuert.

Das Perfide an dieser Entwicklung: Die Kosteninflation wirkt zeitverzögert. Während die Einkaufspreise bereits vor Monaten anzogen, schlägt die volle Wucht erst jetzt auf die Bilanzen durch. Ein klassischer Dominoeffekt, der selbst kerngesunde Unternehmen in die Knie zwingen kann.

Der deutsche Verbraucher als Preissensibler

Natürlich hat Ritter Sport versucht, die gestiegenen Kosten an die Kunden weiterzugeben. Doch hier zeigt sich ein weiteres Problem: Der deutsche Schokoladenmarkt reagiert äußerst empfindlich auf Preiserhöhungen. Die Folge waren spürbare Absatzverluste. Das Umsatzplus entpuppt sich damit als reiner Preiseffekt – die tatsächlich verkauften Mengen gingen zurück. Ein Pyrrhussieg, wenn man so will.

Droht der Kahlschlag bei den Mitarbeitern?

Um das Ruder herumzureißen, kündigt das Unternehmen nun die üblichen Maßnahmen an: Prozesse verschlanken, Kostenstrukturen vereinfachen, Investitionen strenger priorisieren. Klingt nach Berater-Deutsch, bedeutet aber im Klartext: Es wird gespart, wo es nur geht. Ob dies auch personelle Konsequenzen haben wird, ließ die Unternehmensführung bezeichnenderweise offen. Bei weltweit rund 1.900 Beschäftigten dürfte diese Frage viele Mitarbeiter nachts wachhalten.

Die Situation bei Ritter Sport ist symptomatisch für den Zustand der deutschen Wirtschaft insgesamt. Während die Politik sich in ideologischen Grabenkämpfen verliert und Unternehmen mit immer neuen Auflagen und Kosten belastet, kämpfen selbst etablierte Traditionsmarken ums Überleben. Die Frage ist nicht mehr, ob weitere Unternehmen folgen werden, sondern nur noch, wie viele.

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und galoppierender Inflation erweisen sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber einmal mehr als verlässlicher Anker für die Vermögenssicherung. Als Beimischung zu einem breit gestreuten Portfolio können sie dazu beitragen, die Kaufkraft langfristig zu erhalten – unabhängig davon, wie stark die Rohstoffpreise oder die Inflation noch steigen mögen.

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