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06.08.2025
05:08 Uhr

Rentenpaket der Großen Koalition: Ein Schlag ins Gesicht der arbeitenden Bevölkerung

Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat mit ihrer vernichtenden Kritik am neuen Rentenpaket der Bundesregierung den Nagel auf den Kopf getroffen. Was die Große Koalition unter Friedrich Merz und Lars Klingbeil hier als "Verantwortung für Deutschland" verkauft, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als weiterer Sargnagel für den ohnehin schon schwer angeschlagenen Wirtschaftsstandort Deutschland.

Die bittere Wahrheit hinter den Wahlversprechen

Es ist schon bemerkenswert, wie schnell die vollmundigen Versprechen von Friedrich Merz, keine neuen Schulden zu machen, in sich zusammenfallen. Das Rentenpaket, das am Mittwoch vom Kabinett beschlossen werden soll, würde die Ausgaben massiv erhöhen und den Bundeshaushalt weiter belasten. Grimm warnt völlig zu Recht vor steigenden Lohnnebenkosten - genau das, was unsere Wirtschaft in der aktuellen Krisensituation am wenigsten gebrauchen kann.

Die geplante Ausweitung der Mütterrente und die sogenannte Haltelinie mögen auf den ersten Blick sozial erscheinen. Doch wer zahlt am Ende die Zeche? Es sind die jungen Generationen, die ohnehin schon unter der Last der 500 Milliarden Euro Sondervermögen für Infrastruktur ächzen, die diese Regierung aufgenommen hat. Ein Sondervermögen, das nichts anderes ist als ein euphemistischer Begriff für neue Schulden.

Der demografische Tsunami rollt unaufhaltsam auf uns zu

Die demografische Entwicklung in Deutschland gleicht einem Tsunami, der unaufhaltsam auf uns zurollt. Immer weniger Beitragszahler müssen immer mehr Rentner finanzieren. Statt dieser Realität ins Auge zu blicken und mutige Reformen anzupacken, verteilt die Große Koalition weiter Wahlgeschenke auf Kosten künftiger Generationen.

"Die aktuell von der Bundesregierung geplanten Reformen erreichen keine wesentlichen Verbesserungen mit Blick auf die Nachhaltigkeit der Rentenversicherung oder verschlechtern die Situation sogar"

Diese Einschätzung von Grimm könnte deutlicher nicht sein. Die Bundesregierung habe den Ernst der Lage "offensichtlich immer noch nicht begriffen", so die Erlanger Ökonomin. Man möchte hinzufügen: Oder sie will ihn nicht begreifen, weil unbequeme Wahrheiten keine Wählerstimmen bringen.

Was wirklich getan werden müsste

Die von Grimm vorgeschlagenen Maßnahmen mögen hart klingen, aber sie sind alternativlos, wenn wir das Rentensystem vor dem Kollaps bewahren wollen. Die Kopplung des Renteneintrittsalters an die steigende Lebenserwartung wäre nur logisch. Wer heute 65 wird, hat statistisch gesehen noch fast 20 Jahre vor sich - deutlich mehr als noch vor wenigen Jahrzehnten.

Auch die Abschaffung der Rente mit 63 und Anpassungen bei den Witwenrenten würden das System entlasten. Doch solche Reformen erfordern politischen Mut - eine Eigenschaft, die in Berlin offenbar zur Mangelware geworden ist.

Die Inflation als stiller Enteignungshelfer

Besonders perfide ist, dass die steigenden Staatsausgaben die Inflation weiter anheizen werden. Während die Regierung also vorgibt, die Renten zu sichern, entwertet sie gleichzeitig durch ihre Schuldenpolitik die Kaufkraft der Rentner. Ein Teufelskreis, aus dem es mit der aktuellen Politik kein Entrinnen gibt.

In dieser Situation zeigt sich einmal mehr die Weisheit, einen Teil seines Vermögens in physischen Edelmetallen anzulegen. Gold und Silber haben über Jahrtausende hinweg ihren Wert bewahrt und bieten Schutz vor der schleichenden Enteignung durch Inflation. Während Papiergeld und Rentenansprüche durch politische Entscheidungen über Nacht entwertet werden können, bleiben Edelmetalle ein stabiler Anker in stürmischen Zeiten.

Ein Blick über den Tellerrand

Andere Länder zeigen, dass es auch anders geht. In der Schweiz etwa wurde das Rentenalter bereits an die Lebenserwartung gekoppelt. In Schweden gibt es ein flexibles Rentensystem, das sich automatisch an demografische und wirtschaftliche Entwicklungen anpasst. Doch in Deutschland scheint man lieber den Kopf in den Sand zu stecken und so zu tun, als könne man die Gesetze der Mathematik außer Kraft setzen.

Die Kritik von Veronika Grimm sollte ein Weckruf sein. Doch die Erfahrung lehrt, dass solche Warnungen in Berlin meist ungehört verhallen. Zu groß ist die Angst vor unpopulären Entscheidungen, zu stark der Drang, es allen recht machen zu wollen. Am Ende wird diese Politik des geringsten Widerstands jedoch zum größten Widerstand führen - wenn das System kollabiert und radikale Einschnitte unausweichlich werden.

Es bleibt zu hoffen, dass die Vernunft doch noch siegt und die notwendigen Reformen eingeleitet werden. Die Zeit drängt, und mit jedem Tag des Zögerns wird die Rechnung für künftige Generationen höher. Deutschland braucht dringend Politiker, die den Mut haben, unbequeme Wahrheiten auszusprechen und entsprechend zu handeln - bevor es zu spät ist.

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