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13.04.2026
06:23 Uhr

Rekord-Unzufriedenheit: Deutsche strafen Merz und die Große Koalition ab

Rekord-Unzufriedenheit: Deutsche strafen Merz und die Große Koalition ab

Man könnte fast meinen, es sei ein Déjà-vu. Wieder eine Große Koalition, wieder wachsende Frustration im Volk, wieder ein Kanzler, der seine Versprechen nicht einzulösen vermag. Doch die Zahlen, die das Meinungsforschungsinstitut Insa nun für die „Bild am Sonntag" ermittelt hat, sprechen eine Sprache, die selbst hartgesottene Politikbeobachter aufhorchen lässt: 70 Prozent der Wahlberechtigten sind mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz unzufrieden. Gerade einmal 21 Prozent attestieren ihm gute Arbeit. Seit seinem Amtsantritt im Mai war die Stimmung nie schlechter.

Selbst die eigene Basis wendet sich ab

Was die Lage für die schwarz-rote Regierung besonders brisant macht: Die Unzufriedenheit frisst sich längst ins eigene Lager. Satte 56 Prozent der Unions-Anhänger bewerten die Koalitionsarbeit negativ – wohlgemerkt die Anhänger jener Partei, die den Kanzler stellt. Bei den SPD-Wählern sieht es noch düsterer aus: 69 Prozent sind unzufrieden mit dem, was ihre Partei in der Regierung leistet. Nur 28 Prozent der Sozialdemokraten können sich mit Merz als Kanzler anfreunden. Wenn selbst die treuesten Gefolgsleute murren, dann stimmt etwas Grundlegendes nicht.

Besonders vernichtend fällt das Urteil im Osten Deutschlands aus. Dort sind lediglich zwölf Prozent mit der Arbeit des Kanzlers einverstanden, während 80 Prozent ihre Unzufriedenheit bekunden. Eine Kluft, die sich wie ein Graben durch die Republik zieht – und die zeigt, dass die Menschen in den neuen Bundesländern sich von dieser Regierung schlicht nicht vertreten fühlen.

Die AfD als stärkste Kraft – ein Alarmsignal, das Berlin ignoriert

Wer sich fragt, wohin die Enttäuschten abwandern, findet die Antwort in der Sonntagsfrage. Die AfD behauptet sich mit unveränderten 26 Prozent als stärkste politische Kraft vor CDU/CSU, die bei 25 Prozent verharren. Die SPD konnte einen Punkt auf 14 Prozent zulegen, die Grünen kletterten ebenfalls um einen Punkt auf 13 Prozent. Die Linke verlor einen Punkt und steht bei zehn Prozent.

Insa-Chef Hermann Binkert formulierte es mit der nüchternen Präzision eines Diagnostikers: Es sei unwahrscheinlich, dass es dem Kanzler und der Koalition gelinge, diesen Trend grundsätzlich zu drehen. Ein Satz, der wie ein Epitaph auf die Ambitionen dieser Regierung wirkt.

Energiepreiskrise und Koalitionsstreit als Brandbeschleuniger

Die Gründe für den dramatischen Vertrauensverlust liegen auf der Hand. Steigende Energiepreise belasten Millionen Haushalte und treiben die ohnehin angeschlagene deutsche Wirtschaft weiter in die Enge. Statt geschlossen gegenzusteuern, liefern sich die Koalitionspartner öffentliche Scharmützel. CDU, CSU und SPD berieten am Wochenende über die Energiepreiskrise und ein anstehendes Reformprogramm – ob dabei Ergebnisse herauskommen, die den Namen verdienen, blieb zunächst offen.

Friedrich Merz war angetreten mit dem Versprechen, Deutschland wieder auf Kurs zu bringen. Keine neuen Schulden, eine starke Wirtschaft, Ordnung und Verlässlichkeit. Was davon übrig geblieben ist? Ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen, das kommende Generationen mit Zinszahlungen belastet, eine Inflation, die den Bürgern das Ersparte wegfrisst, und eine Koalition, die sich mehr mit sich selbst als mit den Problemen des Landes beschäftigt. Der Unterschied zur gescheiterten Ampel-Regierung? Er wird mit jedem Tag kleiner.

Das Volk hat längst verstanden

Die Deutschen sind es leid, von einer politischen Klasse regiert zu werden, die Wahlversprechen wie Konfetti verstreut und sie am Tag nach der Wahl vergisst. Die Umfragewerte sind kein statistisches Rauschen – sie sind ein Aufschrei. Ein Aufschrei von Menschen, die sich nach einer Politik sehnen, die ihre Interessen in den Mittelpunkt stellt: bezahlbare Energie, innere Sicherheit, wirtschaftliche Stabilität und den Erhalt dessen, was dieses Land einst stark gemacht hat. Solange Berlin diese Botschaft nicht hört – oder nicht hören will –, wird die Erosion des Vertrauens weitergehen. Und kein noch so geschickt inszenierter Koalitionsgipfel wird daran etwas ändern.

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