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14.05.2026
16:04 Uhr

Quote statt Können? Wie die ARD-Sportschau den Männerfußball gendergerecht umerziehen will

Quote statt Können? Wie die ARD-Sportschau den Männerfußball gendergerecht umerziehen will

Es gibt Themen, bei denen man sich beim besten Willen nicht mehr sicher ist, ob man lacht oder weint. Die jüngste Eskapade der ARD-Sportschau gehört zweifellos dazu. In einem Instagram-Beitrag wirft der gebührenfinanzierte Sender allen Ernstes die Frage auf, ob nicht endlich eine Frauenquote für Trainerposten im Männer-Profifußball her müsse. Man reibt sich die Augen und fragt sich: Ist das noch Sportjournalismus oder bereits Gesellschaftsumerziehung mit dem Brecheisen?

Der ideologische Vorstoß im Bunde mit dem Zeitgeist

Die Tonalität des Beitrags ist alles andere als ergebnisoffen. „Trainerinnen im Männer-Profifußball: Braucht es eine Quote?“, fragt die Sportschau suggestiv – und liefert die gewünschte Antwort gleich mit. Als Vorzeigebeispiele werden Sabrina Wittmann (FC Ingolstadt, 3. Liga) und Marie-Louise Eta angeführt, die zwischenzeitlich bei Union Berlin die Profimannschaft übernahm. Frauen an der Seitenlinie seien lange „undenkbar“ gewesen, heißt es weiter. „Viele Trainerinnen? Fehlanzeige!“

Was hier als sportjournalistische Bestandsaufnahme verkauft wird, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als klassische Aktivismus-Kampagne im Gewand der ARD-Berichterstattung. Wer den Steuerzahler über den Rundfunkbeitrag zur Kasse bittet, sollte sich eigentlich zur Neutralität verpflichtet fühlen. Stattdessen liefert man eine gefällige Steilvorlage für die nächste Quotendebatte.

Strukturelle Probleme – oder einfach mangelnde Nachfrage?

Als Begründung für die geringe Zahl an Trainerinnen führt die Sportschau „strukturelle Probleme“ ins Feld. Die Pro-Lizenz, ohne die niemand ein Profiteam trainieren dürfe, sei „sehr teuer“. Aktuell gebe es in Deutschland 905 Pro-Lizenzen, davon 31 für Frauen – ein Anteil von rund 3,4 Prozent. Im laufenden Lehrgang seien lediglich zwei Frauen vertreten.

Doch könnte es nicht schlicht daran liegen, dass das Interesse von Frauen, eine Karriere als Trainer im Männer-Profifußball anzustreben, schlicht überschaubar ist? Eine Erklärung, die im öffentlich-rechtlichen Universum offenbar nicht vorkommen darf. Stattdessen wird in einer Folgegrafik die „Quote als Problemlöser“ ins Spiel gebracht – mit der ehemaligen Nationaltorhüterin Katja Kraus als prominenter Fürsprecherin. Sie räumt freimütig ein: „Ich bin natürlich für eine Frauenquote, weil die Intrinsik, etwas zu ändern, immer noch zu niedrig ist.“

Wenn Leistung zur Nebensache wird

Der Fußball war einmal das letzte Refugium der reinen Leistung. Wer den Ball besser ans Ziel brachte, wer die Mannschaft besser führte, der setzte sich durch – unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder politischer Korrektheit. Genau dieses Prinzip soll nun offenbar geschleift werden. Mit der Quote hält ein gefährliches Gedankengut Einzug in den Profisport: Nicht mehr die Qualifikation entscheidet, sondern das Merkmal.

Man darf gespannt sein, ob die nächste Forderung dann die Torwartin-Quote betrifft, wie ein Leser in den Kommentaren spöttisch anmerkt. Und gleich noch eine Frage: Warum eigentlich gibt es im Frauenfußball keine entsprechende Männerquote bei Schiedsrichtern oder Trainern? Diese Einbahnstraße der Gleichstellungsideologie ist nicht nur unlogisch, sondern entlarvt die ganze Debatte als das, was sie ist: ein politisches Projekt.

Der DFB als willfähriger Erfüllungsgehilfe

Bereits 2021 hatte der Deutsche Fußball-Bund mit der Initiative „FF27“ vorgelegt. Das Ziel: „25 Prozent mehr Frauen im Fußball“ – als Spielerinnen, Trainerinnen und Schiedsrichterinnen. Aktuell seien laut Sportschau 24 Prozent erreicht. Man fragt sich, ob der DFB inzwischen mehr Energie in Diversity-Programme als in die sportliche Aufarbeitung des EM-Debakels von 2024 oder die WM-Pleiten der Männernationalmannschaft investiert. Während das Niveau der Nationalmannschaft seit Jahren erkennbar gelitten hat, beschäftigt sich der Verband mit gendergerechter Verteilungsarithmetik.

Der öffentlich-rechtliche Erziehungsauftrag

Was hier passiert, ist symptomatisch für den Zustand des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland. Statt zu informieren, wird agitiert. Statt zu berichten, wird belehrt. Der Bürger soll nicht mehr selbst urteilen, sondern auf die richtige ideologische Linie eingeschworen werden – und zahlt dafür auch noch zwangsweise seinen Rundfunkbeitrag. Ob beim Klima, bei der Migration oder eben beim Fußball: Die Agenda ist stets dieselbe und folgt den Vorgaben einer linksgrünen Deutungselite, die mit der Lebensrealität der meisten Bürger immer weniger zu tun hat.

Es wäre wünschenswert, wenn sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk auf das besinnen würde, wofür er einst gegründet wurde: Information, nicht Indoktrination. Doch die Hoffnung darauf schwindet von Tag zu Tag. Und so bleibt nur die Erkenntnis: Wer einmal anfängt, Quoten als Allheilmittel zu propagieren, der wird damit nicht aufhören, bis er auch das letzte Gebiet menschlichen Wettbewerbs der reinen Leistungsbewertung entzogen hat.

Der Fußball als Spiegel der Gesellschaft

Der Profifußball ist ein Milliardengeschäft, das von Leistung, Konkurrenzdruck und unerbittlichem Wettbewerb lebt. Wer hier nicht liefert, fliegt – egal ob Mann oder Frau. Diese Härte ist nicht schön, aber sie ist ehrlich. Eine Quotenregelung würde dieses System aushebeln und durch ein ideologisches Verteilungsmodell ersetzen, das am Ende weder den betroffenen Frauen noch dem Sport selbst nützt. Im Gegenteil: Jede Trainerin, die künftig einen Posten erhielte, müsste sich den Vorwurf gefallen lassen, nicht aus eigener Kraft, sondern dank Quotenbonus auf ihrem Stuhl zu sitzen. Das ist weder fair noch emanzipatorisch – es ist schlicht entwürdigend.

Was bleibt, ist die nüchterne Feststellung, dass auch der Sport zunehmend zum Spielball ideologischer Begehrlichkeiten wird. Wer noch einen Funken Vertrauen in die Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hatte, dürfte ihn nach diesem Sportschau-Beitrag endgültig verloren haben. In einer Zeit, in der Deutschland mit echten Problemen kämpft – Wirtschaftskrise, Kriminalität, Migration, Energiepreise –, beschäftigt man sich beim gebührenfinanzierten Sender mit Frauenquoten im Männerfußball. Das ist mehr als nur ein Treppenwitz der Geschichte. Es ist ein Armutszeugnis.

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