
Porsche im Sparmodus: 500 weitere Stellen fallen dem grünen Wahn zum Opfer
Was einst als Synonym für deutsche Ingenieurskunst und automobile Eleganz galt, gerät zunehmend in den Strudel einer fehlgeleiteten Industriepolitik. Der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche zieht abermals den Rotstift heraus und kappt rund 500 weitere Arbeitsplätze. Die Hiobsbotschaft trifft mehrere Tochtergesellschaften, die im Zuge einer drastischen Konzern-Verschlankung kurzerhand abgewickelt werden sollen. Es ist das nächste Kapitel im traurigen Niedergang einer einst stolzen deutschen Vorzeige-Marke.
Der Rückzug auf das Kerngeschäft – ein Eingeständnis des Scheiterns
Vorstand und Aufsichtsrat hätten gemeinsam beschlossen, sich von gleich drei Beteiligungen zu trennen: Die Batterietochter Cellforce, die Porsche eBike Performance GmbH sowie das Pforzheimer Softwarehaus Cetitec stehen vor dem Aus. Konzernchef Michael Leiters spricht von „schmerzhaften Einschnitten“ – ein Euphemismus für das offensichtliche Desaster, in das sich die Branche durch jahrelange politische Bevormundung manövriert hat. Ein konkreter Zeitplan für die Abwicklung liege noch nicht vor, was die Verunsicherung bei den Beschäftigten zusätzlich verschärfen dürfte.
Cellforce – das Mahnmal des E-Auto-Hypes
Besonders pikant ist das Schicksal der Batterietochter Cellforce. Bereits 2025 wurde dort die Produktion eingestellt. Was als Leuchtturmprojekt der Elektromobilität gefeiert wurde, endet nun als wirtschaftliches Trümmerfeld. Rund 50 Beschäftigte verlieren ihren Job. Die ursprünglich angedachte Umorientierung in Richtung Forschung und Entwicklung sei nach dem Strategiewechsel hin zu einer technologieoffenen Ausrichtung perspektivlos geworden – so die nüchterne Begründung des Konzerns.
E-Bikes ade, Software adieu
Auch die ambitionierten Ausflüge ins E-Bike-Geschäft enden abrupt. Die Standorte Ottobrunn und Zagreb werden geschlossen, rund 350 Mitarbeiter stehen vor dem Nichts. Bei Cetitec trifft es weitere 90 Beschäftigte. Gespräche mit dem Betriebsrat sollen folgen – ein bürokratischer Reflex, der den Betroffenen am Ende wenig helfen wird.
Die wahren Ursachen: Politik gegen die eigene Industrie
Wer glaubt, hier handle es sich lediglich um Managementfehler, greift zu kurz. Die wahren Ursachen liegen tiefer: Gewinneinbrüche, eine drastisch nachlassende Nachfrage in China, die Trump'schen Zölle in den USA und vor allem das Desaster bei den Elektroauto-Verkäufen drücken Porsche tief in die roten Zahlen. Bereits zuvor war ein Stellenabbau von rund 1.900 Arbeitsplätzen bis 2029 angekündigt worden, hinzu kommen auslaufende befristete Verträge. Für den gesamten Umbau kalkuliert das Management mit Kosten von rund 900 Millionen Euro.
Es rächt sich nun bitter, dass die deutsche Automobilindustrie über Jahre hinweg willfährig dem Dogma der erzwungenen Elektromobilität gefolgt ist. Anstatt auf bewährte Verbrennertechnologie und marktwirtschaftliche Vernunft zu setzen, wurden Milliardensummen in eine Technologie versenkt, die der Kunde in dieser Form schlicht nicht will. Das Verbrenner-Verbot der EU, getragen von ideologischer Verblendung statt industriepolitischer Weitsicht, hat die deutschen Hersteller in eine strategische Sackgasse geführt.
Bugatti weg, Stellen weg, Zukunft fraglich
Auch die Veräußerung der Beteiligung an Bugatti steht im Raum. Stück für Stück verkauft Porsche das Tafelsilber, um die laufende Krise abzufedern. Eine Strategie, die kurzfristig Liquidität sichern mag, langfristig aber Substanz vernichtet. Der einst stolze Sportwagenbauer schrumpft sich gesund – auf Kosten der Beschäftigten und letztlich auch des Industriestandorts Deutschland.
Edelmetalle als Anker in stürmischen Zeiten
Die Krise bei Porsche ist kein Einzelfall, sondern Symptom eines tiefgreifenden Strukturwandels, der die deutsche Wirtschaft erfasst hat. Wer in solchen Zeiten sein Vermögen sichern will, sollte sich nicht ausschließlich auf Aktien angeschlagener Industrieunternehmen oder schwankungsanfällige Anlageklassen verlassen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Werterhalt bewährt – gerade in Zeiten, in denen ganze Industriezweige unter politischem Fehlentscheidungs-Druck zusammenbrechen. Eine kluge Beimischung physischer Edelmetalle in ein breit gestreutes Portfolio bietet einen wirksamen Schutz vor den Verwerfungen, die uns die kommenden Jahre noch bescheren dürften.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen geben ausschließlich die Meinung der Redaktion wieder. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigene Recherchen anzustellen und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst. Bei Bedarf sollte qualifizierter Rat eines unabhängigen Finanzberaters eingeholt werden.

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