
Polnischer Geheimdienst verhindert islamistischen Terroranschlag auf Weihnachtsmarkt
Während Deutschland noch immer die Wunden des verheerenden Anschlags auf den Berliner Weihnachtsmarkt von 2016 leckt und sich die Sicherheitsbehörden hierzulande in bürokratischen Zuständigkeitsfragen verlieren, zeigt Polen, wie entschlossenes Handeln gegen islamistischen Terror aussehen kann. Der polnische Inlandsgeheimdienst ABW hat einen 19-jährigen mutmaßlichen IS-Sympathisanten festgenommen, der offenbar einen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt plante.
Ein junger Pole im Bann des Islamischen Staates
Der Verdächtige, der unter dem Namen Mateusz W. geführt wird, soll nach Erkenntnissen der Ermittler in direktem Kontakt mit Vertretern der Terrororganisation "Islamischer Staat" gestanden haben. Die Festnahme erfolgte bereits am 30. November, wurde jedoch erst jetzt der Öffentlichkeit bekannt gegeben – ein Vorgehen, das von professioneller Diskretion zeugt und den Ermittlungen offensichtlich nicht schadete.
Bei Durchsuchungen in Lublin und Łódź stellten die Behörden umfangreiches Beweismaterial sicher. Datenträger wurden beschlagnahmt, ebenso wie Gegenstände, die nach Angaben der Staatsanwaltschaft "mit der islamischen Religion in Verbindung stehen". Der junge Mann soll sich intensiv mit der Beschaffung von Sprengstoffen beschäftigt und entsprechende Informationen gesammelt haben.
Die erschreckende Faszination für den Terror
Jacek Dobrzynski, Sprecher des polnischen Geheimdienstkoordinators, beschrieb den Verdächtigen als jemanden, der "stark vom Islam und vom Terrorismus fasziniert" gewesen sei. Das erklärte Ziel des 19-Jährigen: viele Menschen einzuschüchtern. In Gesprächen soll er unmissverständlich erklärt haben, einen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt verüben zu wollen – jene Orte also, die wie kaum andere für christliche Tradition und europäische Lebensfreude stehen.
Die Planungen befanden sich nach Behördenangaben noch in der Vorbereitungsphase. Doch wer die Geschichte islamistischer Anschläge in Europa kennt, weiß: Zwischen Planung und Ausführung liegen oft nur wenige Wochen. Berlin 2016, Nizza 2016, Manchester 2017 – die Liste der Tragödien ist lang genug.
Deutschland: Ein mahnendes Beispiel für Versäumnisse
Der Fall wirft unweigerlich die Frage auf, wie es um die Terrorabwehr in Deutschland bestellt ist. Während Polen offensichtlich in der Lage ist, potenzielle Attentäter frühzeitig zu identifizieren und festzusetzen, scheinen die deutschen Sicherheitsbehörden oft erst dann zu reagieren, wenn es bereits zu spät ist. Die Angst, als "islamfeindlich" gebrandmarkt zu werden, lähmt hierzulande nicht selten die notwendige Entschlossenheit.
Mateusz W. sitzt nun in Untersuchungshaft. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm zwischen zwölf Jahren Haft und lebenslänglicher Freiheitsstrafe. Eine Strafe, die der Schwere der geplanten Tat angemessen erscheint – und die hoffentlich auch anderen potenziellen Nachahmern als Warnung dient.
"In Deutschland werden IS-Aktivitäten nicht einmal bemerkt. Und wenn doch, ist man bei Gegenmaßnahmen vorsichtig, weil es dann nach Islamfeindlichkeit riecht."
Diese bittere Beobachtung eines Kommentators trifft einen wunden Punkt. Es ist höchste Zeit, dass auch Deutschland seine Naivität ablegt und den Schutz seiner Bürger wieder zur obersten Priorität erklärt – ohne falsche Rücksichtnahme und ohne ideologische Scheuklappen.
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