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Kettner Edelmetalle
20.01.2026
16:45 Uhr

Polens Goldkaufoffensive: Zentralbanken setzen auf das ewige Metall

Polens Goldkaufoffensive: Zentralbanken setzen auf das ewige Metall

Während die westliche Welt noch immer über die vermeintliche Überlegenheit von Papiergeld und digitalen Währungen philosophiert, schaffen Zentralbanken weltweit knallharte Fakten. Die polnische Nationalbank hat nun grünes Licht erhalten, ihre Goldreserven um satte 150 Tonnen aufzustocken – von derzeit 550 auf stolze 700 Tonnen. Ein Signal, das man in Berlin offenbar geflissentlich überhört.

Der globale Goldrausch der Notenbanken

Was die Polen vormachen, ist längst kein Einzelfall mehr. Die chinesische Zentralbank kauft seit nunmehr 14 Monaten ununterbrochen Gold. Monat für Monat, ohne Pause, ohne Zögern. Während hierzulande Politiker noch darüber debattieren, wie man die nächsten Milliarden für fragwürdige Projekte ausgeben könnte, sichern andere Nationen ihre Zukunft mit dem einzigen Geld, das seit Jahrtausenden seinen Wert bewahrt hat.

Die Botschaft könnte kaum deutlicher sein: Wer den Braten riecht, kauft Gold. Und offensichtlich riechen immer mehr Zentralbanken den Braten – jenen Braten, der aus einer Mischung von geopolitischen Spannungen, Inflationsängsten und dem schwindenden Vertrauen in das Fiat-Geldsystem besteht.

Portfoliomanager bestätigt: Gold ist mehr als nur Krisenmetall

Matt Bance, Portfoliomanager bei T. Rowe Price, bringt es auf den Punkt. Die makroökonomischen Unsicherheiten treiben den Goldpreis auf neue Rekordhöhen – und das ist erst der Anfang. Seine Analyse liest sich wie eine Warnung an alle, die noch immer glauben, das aktuelle Finanzsystem sei unerschütterlich:

„Die makroökonomischen Bedingungen, unter denen Gold in der Vergangenheit einen Mehrwert geschaffen hat – politische Unsicherheit, institutionelle Belastungen und geopolitische Risiken – bestehen weiterhin."

Besonders bemerkenswert ist Bances Hinweis auf die preisunempfindliche Nachfrage der Zentralbanken. Diese kaufen Gold nicht, weil es gerade günstig ist – sie kaufen, weil sie ihre Reserven diversifizieren müssen. Weg vom Dollar, weg von der Abhängigkeit eines Systems, dessen Glaubwürdigkeit zunehmend in Frage gestellt wird.

Die Entkopplung vom Dollar-System

Was Bance beschreibt, ist nichts weniger als eine tektonische Verschiebung im globalen Finanzsystem. Die historische inverse Beziehung zwischen Realrenditen und Goldpreisen löst sich auf. Gold steigt, obwohl die Realrenditen steigen – ein Phänomen, das noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wäre.

Der Grund liegt auf der Hand: Das Vertrauen in das Fiat-Geldsystem erodiert. Die Äußerungen von Fed-Chef Powell zu „beispiellosem politischem Druck" auf die Zentralbankunabhängigkeit haben die Unsicherheit weiter geschürt. In diesem Umfeld profitiert Gold als ein Vermögenswert, dessen Wert eben nicht von politischen Launen oder Druckerpressen abhängt.

Silber holt massiv auf

Doch nicht nur Gold glänzt. Das Gold-Silber-Verhältnis hat sich dramatisch verändert – von über 100 im April auf derzeit etwa 49. Silber, lange Zeit das vernachlässigte kleine Geschwisterchen des Goldes, erlebt eine Renaissance. Für Anleger, die den Einstieg bei Gold verpasst haben, könnte Silber eine interessante Alternative darstellen.

Die Entwicklung im gesamten Edelmetallkomplex zeigt: Hier geht es nicht um kurzfristige Spekulation, sondern um eine fundamentale Neubewertung von Sachwerten in einer Welt, die von Schulden, Unsicherheit und politischer Unberechenbarkeit geprägt ist.

Was bedeutet das für deutsche Anleger?

Während unsere Nachbarn in Polen ihre Goldreserven massiv aufstocken, sollten sich auch deutsche Bürger fragen, wie gut sie für kommende Turbulenzen gewappnet sind. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz plant bekanntlich ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen – finanziert durch neue Schulden. Die Inflation wird uns noch lange begleiten, und physische Edelmetalle könnten sich als sinnvolle Ergänzung zur Vermögenssicherung erweisen.

Gold und Silber haben über Jahrtausende bewiesen, dass sie Krisen überdauern. Papiergeld hingegen hat eine deutlich schlechtere Bilanz. Vielleicht ist es an der Zeit, von den Polen zu lernen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.

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