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Kettner Edelmetalle
20.06.2025
10:15 Uhr

Personalexplosion im Kanzleramt: Merz-Regierung schafft 208 neue Stellen – Scholz kassiert als Ex-Kanzler ab

Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz zeigt bereits nach wenigen Wochen im Amt ihr wahres Gesicht: Statt der versprochenen Sparmaßnahmen und Effizienzsteigerung plant die Bundesregierung eine massive AufblĂ€hung des Staatsapparats. Besonders pikant: Auch der gescheiterte Ex-Kanzler Olaf Scholz profitiert von der Stellenflut – mit acht hochdotierten Mitarbeitern auf Steuerzahlerkosten.

Der Staat wuchert weiter

Ein vertrauliches Schreiben aus dem Bundesfinanzministerium, das nun an die Öffentlichkeit gelangte, offenbart die erschreckenden Details: 208 zusĂ€tzliche Planstellen sollen geschaffen werden, um die „ArbeitsfĂ€higkeit der neu konstituierten Bundesregierung sicherzustellen". Man fragt sich unwillkĂŒrlich: Wie haben eigentlich frĂŒhere Regierungen mit deutlich weniger Personal funktioniert? Die Antwort liegt auf der Hand – sie waren effizienter und bĂŒrgernĂ€her.

Besonders dreist erscheint die BegrĂŒndung des Finanzministeriums. Von einem „unabweisbaren, auf anderer Weise nicht zu befriedigenden Bedarf" ist die Rede. Organisatorische Umstrukturierungen? Fehlanzeige. Digitalisierung zur Effizienzsteigerung? Nicht in Sicht. Stattdessen wird reflexartig nach mehr Personal gerufen – die typische Lösung des aufgeblĂ€hten Staatsapparats.

Scholz' goldener Ruhestand

WĂ€hrend normale BĂŒrger sich Sorgen um ihre Rente machen mĂŒssen, kann sich Olaf Scholz ĂŒber eine fĂŒrstliche Ausstattung freuen. Acht Mitarbeiter sollen dem Ex-Kanzler zur VerfĂŒgung stehen, darunter zwei Beamte in den Besoldungsgruppen B 6 und B 3. Das bedeutet MonatsgehĂ€lter von bis zu 11.370 Euro – finanziert vom Steuerzahler, versteht sich.

Die BegrĂŒndung fĂŒr diese Verschwendung ist an Zynismus kaum zu ĂŒberbieten: Weil in Scholz' Amtszeit der russische Überfall auf die Ukraine fiel, benötige er nun besondere UnterstĂŒtzung. Als ob nicht gerade seine zögerliche und unentschlossene Politik in der Ukraine-Krise ein Grund fĂŒr sein politisches Scheitern gewesen wĂ€re. Nun wird das Versagen auch noch mit zusĂ€tzlichen Steuergeldern belohnt.

Die wahren PrioritÀten der Merz-Regierung

Besonders bitter stĂ¶ĂŸt auf, dass ausgerechnet Friedrich Merz, der im Wahlkampf vollmundig Sparsamkeit und Effizienz versprochen hatte, nun diese Personalexplosion mittrĂ€gt. WĂ€hrend er gleichzeitig ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen fĂŒr Infrastruktur plant – natĂŒrlich schuldenfinanziert –, werden munter neue Beamtenstellen geschaffen. Die Zeche zahlen wieder einmal die BĂŒrger durch höhere Steuern und Inflation.

Allein im Bundeskanzleramt sollen 40 neue Stellen entstehen. Das Wirtschaftsministerium bekommt 17 zusĂ€tzliche Mitarbeiter, das neue Digitalministerium gleich 150. Letztere sollen angeblich durch Wegfall von Stellen in anderen Ministerien gegenfinanziert werden – wer's glaubt, wird selig. Die Erfahrung lehrt: Einmal geschaffene Stellen verschwinden im deutschen Beamtenapparat so gut wie nie.

Ein Schlag ins Gesicht der BĂŒrger

Diese Entwicklung ist symptomatisch fĂŒr den Zustand unseres Landes. WĂ€hrend die arbeitende Bevölkerung unter steigenden Preisen, explodierenden Energiekosten und wachsender KriminalitĂ€t leidet, gönnt sich die politische Klasse einen immer grĂ¶ĂŸeren Verwaltungsapparat. Die PrioritĂ€ten könnten nicht verkehrter gesetzt sein.

In Zeiten, in denen jeder Handwerksbetrieb und jedes mittelstĂ€ndische Unternehmen auf Effizienz und schlanke Strukturen achten muss, leistet sich der Staat den Luxus einer aufgeblĂ€hten Verwaltung. Das Geld wĂ€re besser in Sicherheit, Bildung oder die marode Infrastruktur investiert – aber das wĂŒrde ja tatsĂ€chlich den BĂŒrgern zugutekommen.

Die neue Große Koalition zeigt bereits jetzt, dass sie die Zeichen der Zeit nicht erkannt hat. Statt den Staat zu verschlanken und die BĂŒrger zu entlasten, wird munter weitergewirtschaftet wie bisher. Die Quittung werden die WĂ€hler hoffentlich bei der nĂ€chsten Gelegenheit prĂ€sentieren. Bis dahin bleibt nur die bittere Erkenntnis: In Berlin hat sich trotz Regierungswechsel nichts geĂ€ndert – außer dass die Rechnung fĂŒr den BĂŒrger noch höher wird.

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