
Pekings Seidenstraße auf Rekordkurs: 213 Milliarden Dollar für globale Machtexpansion

Während der Westen sich in endlosen Debatten über Klimaziele und Gendersternchen verliert, baut China still und leise sein globales Imperium aus. Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache: Mit einem Rekordvolumen von 213,5 Milliarden US-Dollar an neuen Verträgen hat die Volksrepublik ihre Belt and Road Initiative im Jahr 2025 auf ein beispielloses Niveau gehoben. Ein Anstieg von sage und schreibe 75 Prozent gegenüber dem Vorjahr – während Deutschland noch immer über Schuldenbremsen und Sondervermögen streitet.
Afrika und Zentralasien im Fokus der chinesischen Strategie
Die Analyse des australischen Griffith Asia Institute offenbart eine bemerkenswerte strategische Neuausrichtung Pekings. Der Fokus verschiebt sich zunehmend nach Afrika und Zentralasien – Regionen, die der Westen jahrzehntelang sträflich vernachlässigt hat. Seit dem Start der Initiative im Jahr 2013 hat China mittlerweile Investitions- und Bauverträge im Gesamtwert von 1,4 Billionen US-Dollar mit 150 Ländern abgeschlossen. Eine Summe, die selbst hartgesottene Beobachter zum Staunen bringt.
Besonders aufschlussreich ist die Zusammensetzung der neuen Abkommen. Der Energiesektor dominiert mit einem Anteil von 43 Prozent am Gesamtengagement – ein Anstieg um mehr als zehn Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Doch hier wird es interessant: Während westliche Regierungen ihren Bürgern den Verzicht auf fossile Brennstoffe predigen, investiert China kräftig in beide Richtungen.
Das doppelte Spiel mit grüner und fossiler Energie
Das Griffith Asia Institute bezeichnet 2025 als das gleichzeitig „grünste und schmutzigste" Jahr in der Geschichte der Belt and Road-Energieabkommen. Investitionen in erneuerbare Energien wie Solar- und Windkraft erreichten Rekordniveau. Gleichzeitig explodierten die Deals im Bereich fossiler Brennstoffe geradezu – sie verdreifachten sich nahezu auf 71,5 Milliarden US-Dollar.
Mehr als 74 Prozent des chinesischen Auslandsengagements im Energiesektor entfielen auf Projekte rund um fossile Brennstoffe – der höchste Anteil seit 2014. Peking setzt dabei verstärkt auf die Ausbeutung von Rohstoffen, Verarbeitungsanlagen und Pipeline-Projekte. Eine pragmatische Energiepolitik, die sich wohltuend von der ideologisch verbrämten Verbotspolitik mancher westlicher Regierungen abhebt.
Kasachstan als Schlüssel zur Rohstoffsicherung
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Bergbau- und Metallsektor. Hier erreichte das chinesische Engagement mit 32,6 Milliarden US-Dollar ebenfalls einen neuen Höchststand. Besonders bemerkenswert: Rund 60 Prozent dieser Abkommen konzentrieren sich auf Kasachstan. Die zentralasiatische Republik verfügt über Reserven von 15 verschiedenen Seltenen Erden – strategische Rohstoffe, die für moderne Technologien unverzichtbar sind.
Während Europa noch darüber diskutiert, wie man die Abhängigkeit von chinesischen Lieferketten reduzieren könnte, sichert sich Peking bereits die nächste Generation kritischer Ressourcen. Die Belt and Road Initiative erweist sich einmal mehr als das, was sie von Anfang an war: ein geopolitisches Machtinstrument ersten Ranges, das den Westen vor vollendete Tatsachen stellt.
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