Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
26.02.2026
06:27 Uhr

Österreichs Polizei zieht den Stecker: E-Autos im Praxistest krachend durchgefallen

Österreichs Polizei zieht den Stecker: E-Autos im Praxistest krachend durchgefallen

Was Kritiker der erzwungenen Elektromobilität seit Jahren predigen, bestätigt nun ein offizielles Testprojekt der österreichischen Polizei in aller Deutlichkeit: Elektrofahrzeuge sind für den operativen Polizeieinsatz schlicht untauglich. Das Projekt mit dem klangvollen Namen „TRON" – man möchte fast meinen, der Name sei eine Anspielung auf Science-Fiction – wurde vorzeitig mit einer vernichtenden Gesamtbewertung versehen. Innenminister Gerhard Karner von der ÖVP zog die Reißleine, noch bevor die ursprünglich für Ende 2026 geplante Evaluation überhaupt abgeschlossen werden konnte.

Wenn die Realität auf grüne Ideologie trifft

Die Ergebnisse des Testprojekts lesen sich wie ein Lehrstück darüber, was passiert, wenn politische Wunschvorstellungen auf den harten Boden der Tatsachen prallen. Seit 2023 wurden 22 Elektrofahrzeuge von Volkswagen sowie ein Porsche Taycan auf insgesamt 22 Dienststellen in der Steiermark, Niederösterreich, Wien und Tirol eingesetzt. Das Fazit aus dem Büro des Innenministers könnte kaum ernüchternder ausfallen: Die E-Fahrzeuge seien für den operativen Polizeieinsatz „nur eingeschränkt geeignet". Als Gründe werden die mangelhafte Ladeinfrastruktur sowie das erhöhte Gesamtgewicht durch die einsatztaktische Ausrüstung genannt.

Übersetzt aus dem Behördendeutsch bedeutet das: Die Dinger taugen bestenfalls als Botenfahrzeuge. Für alles andere – also für das, wofür Polizeifahrzeuge eigentlich da sind – sind sie eine Zumutung.

Verfolgungsjagd? Nur bis die Batterie leer ist

Besonders pikant sind die Einwände der Polizeigewerkschaft. Walter Strallhoffer von der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) machte gegenüber dem österreichischen Kurier unmissverständlich klar, dass die Fahrzeuge für Verfolgungsfahrten schlicht ungeeignet seien. Der Grund: Eine elektronische Geschwindigkeitsbegrenzung bei 160 km/h. Man stelle sich das vor – ein Krimineller auf der Flucht muss sich lediglich auf die Autobahn begeben und etwas stärker aufs Gaspedal treten, und schon hat er die Ordnungshüter abgehängt. Absurder könnte man die Situation kaum beschreiben.

Doch damit nicht genug. Der durchgängige Einsatz eines einzelnen Fahrzeugs sei aufgrund der begrenzten Ladekapazität schlichtweg nicht zu gewährleisten. Für jedes Elektrofahrzeug müsse derzeit ein zusätzlicher Verbrenner als Ersatz bereitgehalten werden. Strallhoffer brachte es auf den Punkt: Die E-Funkstreifen könnten allenfalls als zusätzlicher Streifenwagen dienen, als vollständiger Ersatz seien sie aufgrund der Batterieleistung „unmöglich". Man brauche immer einen zweiten Wagen in Reserve.

Doppelte Kosten für halbe Leistung

Wer hier kurz innehalten und nachrechnen möchte, dem sei es gegönnt: Die Polizei soll also teure Elektrofahrzeuge anschaffen, die dann noch teurere Verbrenner als Backup benötigen. Das ist nicht Effizienz – das ist bürokratischer Wahnsinn, befeuert von einer Ideologie, die sich um physikalische Gesetze und praktische Notwendigkeiten herzlich wenig schert. Statt Steuergelder sinnvoll einzusetzen, werden sie in einem ideologisch motivierten Experiment verbrannt, das von Anfang an zum Scheitern verurteilt war.

Ein Warnsignal auch für Deutschland

Die Erfahrungen aus Österreich sollten auch diesseits der Alpen aufhorchen lassen. Denn auch in Deutschland wird die Elektrifizierung des öffentlichen Fuhrparks mit geradezu missionarischem Eifer vorangetrieben – nicht selten gegen den ausdrücklichen Widerstand derjenigen, die diese Fahrzeuge im Alltag nutzen müssen. Bereits die nordrhein-westfälische Landesregierung hatte E-Fahrzeuge wegen mangelnder Praxistauglichkeit zurückgegeben. Ein Muster, das sich offenbar quer durch Europa zieht.

Das österreichische Innenministerium kündigte immerhin an, den Markt weiterhin zu beobachten und bei relevanten technischen Fortschritten gegebenenfalls wieder aktiv zu werden. Eine diplomatische Formulierung, die im Grunde besagt: Wenn die Technologie irgendwann einmal so weit ist, dass sie tatsächlich funktioniert, könne man noch einmal darüber reden. Bis dahin bleibt der Verbrenner das Rückgrat der Polizeiflotte – und das aus gutem Grund.

Es ist bezeichnend für unsere Zeit, dass es offenbar erst millionenschwere Testprojekte braucht, um das zu bestätigen, was jeder mit gesundem Menschenverstand längst wusste: Elektroautos haben ihre Berechtigung – aber eben nicht überall. Wer Polizisten, Rettungskräfte oder andere Einsatzkräfte in Fahrzeuge setzt, die mitten im Einsatz an die Ladesäule müssen, gefährdet nicht nur die öffentliche Sicherheit, sondern macht sich auch lächerlich. Die österreichische Polizei hat die richtige Konsequenz gezogen. Es bleibt zu hoffen, dass auch deutsche Entscheidungsträger aus diesem Debakel lernen – bevor sie denselben teuren Fehler wiederholen.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen