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Kettner Edelmetalle
05.03.2026
12:06 Uhr

Ölpreis-Schock durch Iran-Krieg: Deutschland drohen Milliardenverluste

Während die geopolitische Lage im Nahen Osten eskaliert und der Iran-Krieg die globalen Energiemärkte in Aufruhr versetzt, zeichnet sich für die ohnehin angeschlagene deutsche Volkswirtschaft ein düsteres Szenario ab. Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) hat in einer aktuellen Simulation berechnet, was ein dauerhaft erhöhter Ölpreis für die Bundesrepublik bedeuten würde – und die Zahlen sind alarmierend.

Bis zu 80 Milliarden Euro Schaden in nur zwei Jahren

Die Blockade der Straße von Hormus – jener strategischen Meerenge, durch die ein erheblicher Teil des weltweiten Öltransports fließt – hat die Preise bereits spürbar nach oben getrieben. Der Brent-Preis notiert aktuell bei rund 83 US-Dollar pro Barrel, nachdem er vor Kriegsbeginn noch bei 73 Dollar lag. Doch das könnte erst der Anfang sein.

Sollte der Ölpreis auf 150 US-Dollar pro Barrel klettern, würde das deutsche Bruttoinlandsprodukt laut IW-Berechnungen 2026 um 0,5 Prozent und 2027 um satte 1,3 Prozent geringer ausfallen. In absoluten Zahlen bedeutet das einen volkswirtschaftlichen Verlust von mehr als 80 Milliarden Euro innerhalb von nur zwei Jahren. Selbst bei einem moderateren Anstieg auf 100 US-Dollar pro Barrel beliefe sich der Schaden auf rund 40 Milliarden Euro – eine Summe, die man sich auf der Zunge zergehen lassen muss, während die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz gleichzeitig ein 500-Milliarden-Sondervermögen auf den Weg bringt, das kommende Generationen mit Schulden belastet.

Inflation als schleichendes Gift für den Wohlstand

Doch die reinen BIP-Verluste erzählen nur die halbe Geschichte. Denn ein steigender Ölpreis wirkt wie ein Brandbeschleuniger für die Inflation – jenes Phänomen, das den deutschen Bürgern bereits in den vergangenen Jahren schmerzhaft die Kaufkraft aus den Taschen gezogen hat. Bei einem Ölpreis von 100 Dollar lägen die Verbraucherpreise 2026 um rund 0,8 Prozent höher, 2027 sogar um 1,0 Prozent. Erreicht der Ölpreis die Marke von 150 Dollar, wären es 1,6 beziehungsweise 1,9 Prozent zusätzliche Teuerung.

Die Mechanik dahinter ist so simpel wie brutal: Höhere Ölpreise verteuern den Transport, treiben die Produktionskosten in die Höhe und strahlen auf praktisch jede Ware und Dienstleistung im Wirtschaftskreislauf ab. Vom Brötchen beim Bäcker bis zum Maschinenbauteil – nichts bleibt verschont. Für den ohnehin gebeutelten deutschen Mittelstand, der unter Energiekosten, Bürokratie und internationaler Konkurrenz ächzt, könnte dies der nächste schwere Schlag werden.

Asiens Hunger nach Alternativen treibt globale Preise

Besonders perfide ist dabei der Umstand, dass Deutschland relativ wenig Öl direkt aus dem Nahen Osten bezieht. Doch in einer globalisierten Welt spielt das kaum eine Rolle. Asien – als Hauptabnehmer für Öl aus der Golfregion – sucht nach der Blockade der Straße von Hormus fieberhaft nach neuen Bezugsquellen. Dieser Verdrängungswettbewerb auf den Weltmärkten hebt die Preise für alle Abnehmer, egal wo sie sitzen. Europa mag es schaffen, weiterhin ausreichend Brennstoff zu beschaffen. Aber zu welchem Preis?

Kein zweites 1973 – aber auch kein Grund zur Entwarnung

Das IW beschwichtigt zwar, dass Verwerfungen im Ausmaß der Ölkrisen der 1970er-Jahre derzeit nicht zu erwarten seien. Doch diese Beruhigungspille schmeckt bitter, wenn man bedenkt, in welch fragiler Verfassung sich die deutsche Wirtschaft befindet. Die exportorientierte Industrie, einst das Rückgrat des deutschen Wohlstands, wird von jedem Energiepreisanstieg und jeder Störung des globalen Handels empfindlich getroffen. Man fragt sich unwillkürlich: Wie viele Krisen kann eine Volkswirtschaft eigentlich gleichzeitig verkraften?

Entscheidend wird sein, wie lange der Iran-Krieg andauert und wie lange die Straße von Hormus nicht befahren werden kann. Handelt es sich um eine Blockade von wenigen Tagen – oder von mehreren Wochen? Die Antwort auf diese Frage wird darüber entscheiden, ob Deutschland mit einem blauen Auge davonkommt oder in eine handfeste Rezession schlittert.

Lehren, die nie gezogen wurden

Was diese Krise einmal mehr schonungslos offenlegt, ist die fatale Energieabhängigkeit Deutschlands. Jahrelang hat die Politik – allen voran die grüne Ideologie des vorzeitigen Atomausstiegs und der einseitigen Fokussierung auf erneuerbare Energien – die Versorgungssicherheit sträflich vernachlässigt. Erst der russische Angriffskrieg auf die Ukraine, nun der Iran-Konflikt: Immer wieder zeigt sich, dass eine verlässliche und bezahlbare Energieversorgung keine Selbstverständlichkeit ist, sondern das Fundament jeder funktionierenden Volkswirtschaft.

In Zeiten derartiger geopolitischer Unsicherheiten und drohender Inflationsschübe dürfte es kaum verwundern, dass physische Edelmetalle wie Gold und Silber einmal mehr als bewährter Krisenschutz in den Fokus rücken. Wer sein Vermögen gegen die schleichende Entwertung durch Inflation und die Unwägbarkeiten globaler Konflikte absichern möchte, findet in Edelmetallen eine zeitlose Ergänzung für ein breit aufgestelltes Portfolio.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf Basis eigener, sorgfältiger Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für etwaige finanzielle Verluste, die aus Anlageentscheidungen auf Grundlage dieses Artikels resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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