
Öffentlich-rechtliche Prioritäten: Tagesschau widmet Pinguinen mehr Sendezeit als Berliner Terroranschlag

Es sind Bilder, die man kaum glauben mag: Während zehntausende Berliner Haushalte bei klirrender Kälte ohne Strom und Heizung ausharren müssen, präsentiert die Tagesschau ihren Zuschauern einen ausführlichen Beitrag über bedrohte Brillenpinguine in Südafrika. Der linksextreme Terroranschlag auf das Berliner Stromnetz? Abgehandelt in gerade einmal dreißig Sekunden. Ohne Filmeinspieler, ohne Tiefe, ohne jegliche journalistische Sorgfalt.
Dreißig Sekunden für den Terror, zwei Minuten für Pinguine
Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache: Der Beitrag über die südafrikanischen Pinguine dauerte rund zwei Minuten und wurde mit einem O-Ton eines lokalen Fischers garniert. Der Bericht über den mutmaßlichen Anschlag auf die kritische Infrastruktur der deutschen Hauptstadt hingegen wurde in knapp einer halben Minute abgefrühstückt. Kein Filmmaterial, keine Interviews mit Betroffenen, keine tiefergehende Analyse der Hintergründe.
Die Nachrichtensprecherin widmete dem Geschehen lediglich folgende dürre Worte: Nach dem mutmaßlichen Anschlag auf das Berliner Energienetz würden die Reparaturarbeiten andauern. Noch immer seien 30.000 Haushalte ohne Strom. Ein kurzer Verweis auf Innenminister Dobrindt, der von einem „dezidiert geplanten Anschlag" sprach und das Bekennerschreiben einer linksextremen Gruppe als Alarmzeichen wertete. Dann war das Thema auch schon wieder erledigt.
Empörung in den sozialen Medien
Auf der Plattform X machte sich verständlicherweise Unmut breit. Ein Nutzer brachte es auf den Punkt: „Die Tagesschau berichtet ausführlicher über Pinguine in Südafrika als über den linken Terroranschlag in Berlin." Ein anderer kommentierte mit beißender Ironie: „Lang lebe die Tagesschau … Brillenpinguine in Südafrika bekommen mehr Sendeplatz als Berliner in Not."
Besonders pikant ist der historische Vergleich, den ein weiterer Nutzer zog: Als im Juni 2013 die Gezi-Proteste in Istanbul tobten, zeigte der türkische Sender CNN Türk eine Dokumentation über Pinguine. Dieses Vorgehen wurde damals international als Paradebeispiel für staatstreue Medienmanipulation kritisiert. Nun habe die deutsche Tagesschau „sehr Ähnliches vollbracht".
Bereits am Tag des Anschlags wurde das Thema marginalisiert
Doch die fragwürdige Berichterstattung begann nicht erst am Montag. Bereits am Samstag, dem Tag des Brandanschlags, widmete die Tagesschau dem Thema nur wenige Sekunden. In knapp zwanzig Sekunden wurde darüber informiert, dass in 40.000 Haushalten der Strom ausgefallen sei und auch die Wärmeversorgung vielfach nicht mehr funktioniere. Die Polizei prüfe ein Bekennerschreiben – das war's.
Anschließend wurde geschickt zu den winterlichen Straßenverhältnissen übergeleitet. Nach Berichten über Unfälle und abgeschleppte Lastwagen wurde ein kurzes Statement der Berliner Energiesenatorin Franziska Giffey eingespielt, die erklärte, dass die Minusgrade die Reparatur der Kabel verzögerten. Dann ging es um Glatteis, Stau auf Norderney und Schnee. „Und nun die Lottozahlen", hieß es anschließend.
Stromausfall als Randphänomen des Winters?
Auf aufmerksame Zuschauer musste diese Darstellung wirken, als würden die Auswirkungen des Terroranschlags lediglich als Randphänomen des Kälteeinbruchs abgetan. Ein gezielter Angriff auf die kritische Infrastruktur der Hauptstadt, der zehntausende Menschen bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt ohne Strom und Heizung zurückließ – eingebettet zwischen Wetterberichten und Lottozahlen.
Ein Spiegelbild des Versagens
Was sagt es über den Zustand des öffentlich-rechtlichen Rundfunks aus, wenn ein linksextremer Terroranschlag auf die Energieversorgung der deutschen Hauptstadt weniger Aufmerksamkeit erhält als die Populationsentwicklung von Vögeln auf einem anderen Kontinent? Die Bürger zahlen jährlich Milliarden Euro an Rundfunkgebühren für einen Dienst, der offenbar seine eigenen Prioritäten setzt – und diese haben mit den Sorgen und Nöten der deutschen Bevölkerung erschreckend wenig zu tun.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk, einst als Garant für unabhängige und ausgewogene Berichterstattung konzipiert, entlarvt sich hier einmal mehr als das, was kritische Beobachter schon lange vermuten: ein Apparat, der die Realität nach eigenem Gutdünken filtert und gewichtet. Während der Linksterrorismus laut Innenminister Dobrindt „mit steigender Intensität in Deutschland zurück" ist, scheint man bei ARD und ZDF andere Sorgen zu haben.
Die Frage, die sich viele Bürger stellen, ist berechtigt: Wofür zahlen wir eigentlich noch? Für Berichte über Pinguine, während unsere Mitbürger frieren? Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat einmal mehr bewiesen, dass er dringend einer grundlegenden Reform bedarf – oder schlicht abgeschafft werden sollte.
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