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28.11.2025
12:40 Uhr

Nord-Stream-Sabotage: Mutmaßlicher Drahtzieher sitzt in deutscher U-Haft – doch die wahren Hintermänner bleiben im Dunkeln

Die Mühlen der deutschen Justiz mahlen langsam, aber sie mahlen – zumindest in diesem Fall. Nach seiner Auslieferung aus Italien sitzt der ukrainische Staatsbürger Serhij K. nun in deutscher Untersuchungshaft. Der Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof ließ den Haftbefehl gegen den 49-Jährigen in Kraft treten. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm vor, als Drahtzieher hinter den spektakulären Anschlägen auf die Nord-Stream-Pipelines zu stecken.

Ein Puzzlestück im großen Rätsel

Doch was wissen wir wirklich? Die deutschen Ermittler behaupten, K. habe ein siebenköpfiges Team koordiniert, das im September 2022 Sprengsätze an den Pipelines in der Ostsee platzierte. Die Vorwürfe wiegen schwer: gemeinschaftliches Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion und verfassungsfeindliche Sabotage. Aber hier beginnt bereits das große Fragezeichen: Wo sind die belastbaren Beweise? Wo sind die anderen sechs mutmaßlichen Täter?

Die Antwort ist so ernüchternd wie bezeichnend für den Zustand unserer Sicherheitsbehörden: Sie laufen frei herum. Ein weiterer ukrainischer Verdächtiger wurde zwar in Polen festgenommen, doch die polnischen Behörden verweigerten seine Auslieferung. Der Mann ist längst wieder auf freiem Fuß – genau wie alle anderen mutmaßlichen Beteiligten des angeblichen Siebener-Teams.

Das große Schweigen über die wahren Hintergründe

Was bei dieser ganzen Angelegenheit besonders ins Auge sticht, ist das ohrenbetäubende Schweigen über die eigentlichen Drahtzieher. Wer gab den Befehl? Wer finanzierte die Operation? Welche geopolitischen Interessen standen dahinter? Diese Fragen werden wohlweislich nicht gestellt – oder zumindest nicht öffentlich beantwortet.

„Ich habe Nord Stream nicht in die Luft gesprengt", beteuerte einer der Verdächtigen in Polen. Doch wer dann?

Russland zeigt unterdessen mit dem Finger auf den britischen Geheimdienst. Eine Behauptung, die in deutschen Medien reflexartig als „Propaganda" abgetan wird. Doch ist es wirklich so abwegig? Die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines war ein Akt von enormer geopolitischer Tragweite. Sie kappte die direkte Energieverbindung zwischen Russland und Deutschland, zwang uns in die Abhängigkeit von teurem Flüssiggas und beschleunigte die Deindustrialisierung unseres Landes.

Cui bono? Die unbequeme Frage

Die alte römische Frage „Wem nützt es?" wird in diesem Fall auffällig selten gestellt. Dabei liegt die Antwort auf der Hand: Die Zerstörung von Nord Stream nützte all jenen, die eine dauerhafte Trennung zwischen Deutschland und Russland wollten. Sie nützte den Verkäufern von teurem Fracking-Gas. Sie nützte den geopolitischen Strategen, die Deutschland schwächen und von alternativen Energiequellen abhängig machen wollten.

Stattdessen fokussiert sich die deutsche Justiz auf einen einzelnen ukrainischen Staatsbürger, während die großen Fragen unbeantwortet bleiben. Es entsteht der Eindruck, dass hier ein Bauernopfer präsentiert wird, um die Akte Nord Stream irgendwann schließen zu können – ohne je die wahren Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Die Folgen für Deutschland: Eine energiepolitische Katastrophe

Die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines war nicht nur ein Anschlag auf Infrastruktur – es war ein Anschlag auf die deutsche Wirtschaft und den Wohlstand unserer Bürger. Die explodierenden Energiepreise, die Abwanderung energieintensiver Industrien, die galoppierende Inflation – all das sind direkte Folgen dieser Sabotage.

Und was macht unsere Bundesregierung? Sie schweigt. Schlimmer noch: Sie scheint kein wirkliches Interesse an einer vollständigen Aufklärung zu haben. Stattdessen wird die Energiewende forciert, werden neue Abhängigkeiten geschaffen und die Bürger mit immer höheren Kosten belastet.

Ein Justiztheater ohne Happy End?

Die Verhaftung von Serhij K. mag wie ein Durchbruch erscheinen. Doch bei genauerer Betrachtung wirft sie mehr Fragen auf, als sie beantwortet. Warum ausgerechnet er? Warum jetzt? Und warum sind alle anderen Verdächtigen verschwunden oder werden nicht ausgeliefert?

Es drängt sich der Verdacht auf, dass hier ein Schauprozess inszeniert wird, um die Öffentlichkeit zu beruhigen. Ein einzelner Sündenbock, der für ein Verbrechen büßen soll, dessen wahre Dimension und Hintergründe im Dunkeln bleiben sollen. Die deutsche Justiz macht sich damit zum Handlanger einer Verschleierungstaktik, die den wahren Interessen unseres Landes zuwiderläuft.

Die unbequeme Wahrheit bleibt: Die Zerstörung von Nord Stream war ein Akt gegen deutsche Interessen. Und solange die wahren Verantwortlichen nicht zur Rechenschaft gezogen werden, bleibt dieser Anschlag ein Fanal für die Schwäche und Abhängigkeit unseres Landes.

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