
New Yorks sozialistischer Bürgermeister preist verwahrloste Bruchbude als Vorbild für seine Wohnungspolitik

Was passiert, wenn linke Ideologie auf die harte Realität des Immobilienmarktes trifft? Ein erschreckendes Beispiel liefert derzeit New York City, wo der frisch gewählte Bürgermeister Zohran Mamdani sein sozialistisches Wohnungsbauprogramm mit einem Gebäude bewirbt, das sich bei näherer Betrachtung als rattenverseuchte Bruchbude entpuppt.
Der große Auftritt mit bitterem Nachgeschmack
Mamdani, der mit vollmundigen Versprechen von bezahlbarem Wohnraum ins Amt gewählt wurde, unterzeichnete gleich an seinem ersten Arbeitstag drei Exekutivanordnungen zur Bekämpfung der Wohnungskrise. Das klingt zunächst nach Tatendrang. Doch die Wahl seines Vorzeigeprojekts offenbart die ganze Absurdität seiner Politik.
Für die Vorstellung seiner neuen Kommissarin für Wohnungsbau und Stadtentwicklung, Dina Levy, wählte der Bürgermeister ausgerechnet das Gebäude 1520 Sedgwick Avenue im Stadtteil Morris Heights in der Bronx. Levy, die künftig ein stattliches Jahresgehalt von 277.605 Dollar kassieren wird, hatte 2011 maßgeblich daran mitgewirkt, dieses 102-Einheiten-Gebäude von privater Hand in den Besitz der gemeinnützigen Organisation Workforce Housing Advisors zu überführen.
Die erschreckende Realität hinter der Fassade
Was Mamdani bei seinem triumphalen Auftritt wohlweislich verschwieg: Das angebliche Musterbeispiel seiner Wohnungspolitik ist ein einziges Desaster. Laut einem Bericht der New York Post wies das Gebäude zum Zeitpunkt der Berichterstattung sage und schreibe 194 offene Verstöße gegen die Bauordnung auf – und das seit 2016. Darunter befinden sich 88 Verstöße der höchsten Gefahrenstufe, die als "unmittelbar gefährlich" eingestuft werden.
Die Liste der Mängel liest sich wie ein Horrorkatalog: Ratten- und Schabenbefall, defekte Türen und Kühlschränke, Schimmelbildung, chronische Probleme mit Heizung und Warmwasser, bröckelnde Badezimmer und Küchen sowie zerbrochene Fenster. Reparaturen lassen monatelang auf sich warten.
Langzeitmieter berichten von dramatischer Verschlechterung
Besonders aufschlussreich sind die Aussagen der Bewohner selbst. Mordistine Alexander, die seit 1999 in dem Gebäude lebt, bringt es auf den Punkt:
"Ich bin seit über 20 Jahren hier, und ich bevorzugte die Zeit unter privater Verwaltung, weil damals die Mieter überprüft wurden. Seit die gemeinnützige Organisation übernommen hat, ist das Gebäude verfallen. Es fehlt an Hausmeistern. Niemand kümmert sich um die Instandhaltung, und Beschwerden stoßen auf taube Ohren."
Die Mieterin musste ein ernsthaftes Rattenproblem schließlich selbst in die Hand nehmen, weil sie "nicht länger warten konnte". Seit Monaten fehlt ihr das Licht in der Küche. Ihr bitteres Fazit: Sie wünschte, Levy hätte niemals die Übertragung des Gebäudes an die gemeinnützige Organisation durchgesetzt.
Ideologie vor Vernunft: Der Angriff auf das Privateigentum
Trotz dieser katastrophalen Bilanz treibt Mamdani seine Politik unbeirrt voran. Er unterstützt Maßnahmen, die den Verkauf von Privatimmobilien einschränken sollen, um gemeinnützigen Organisationen die Übernahme von mietpreisgebundenen Wohnungen zu erleichtern. Ein klassisches Beispiel dafür, wie linke Ideologie die Realität ausblendet.
Die Stadträtin Joann Ariola aus Queens findet deutliche Worte:
"Man muss über diese Heuchelei lachen. Diese gemeinnützigen Organisationen erweisen sich als nichts anderes als vom Steuerzahler finanzierte Slum-Vermieter, und dieser offensichtliche Doppelstandard ist Teil des geplanten Angriffs der Verwaltung auf das Privateigentum in New York City."
Mehr Verstöße trotz staatlicher Unterstützung
Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Das Gebäude in der Sedgwick Avenue weist mehr offene Verstöße auf als etwa drei Viertel aller privat geführten, mietpreisgebundenen Gebäude in New York City. Kenny Burgos, ehemaliger Abgeordneter aus der Bronx und Vorsitzender der New York Apartment Association, die Vermieter von mietpreisgebundenen Wohnungen vertritt, bringt das Paradoxon auf den Punkt.
Gemeinnützig verwaltete Wohnungen weisen demnach "durchweg höhere Verstöße auf, obwohl sie staatlich abgesicherte Kredite erhalten und von der Grundsteuer befreit werden können". Sie sollten also eigentlich deutlich mehr finanzielle Mittel zur Verfügung haben, um die Gebäude effizient zu betreiben – und scheitern dennoch, selbst bei guten Absichten und ohne Gewinnstreben.
Die Verteidigung klingt wie Hohn
Die Behörde für Wohnungsbau und Stadtentwicklung verteidigte das rattenverseuchte Gebäude und Levys Beteiligung an der Überführung in gemeinnützige Hände. Ein Sprecher verwies darauf, dass nun eine acht Millionen Dollar teure Renovierung anstehe, um die Zustände zu verbessern. Dass diese Renovierung mehr als ein Jahrzehnt nach der Übernahme durch die gemeinnützige Organisation nötig wird, erwähnte er nicht.
Was bleibt, ist ein erschreckendes Lehrstück darüber, wohin sozialistische Wohnungspolitik führt: Statt bezahlbarem und würdigem Wohnraum entstehen verwahrloste Bruchbuden, während die Verantwortlichen sich gegenseitig auf die Schulter klopfen. Die Leidtragenden sind wie immer die einfachen Bürger, die in diesen Zuständen leben müssen.
Für deutsche Beobachter sollte dieses Beispiel eine Warnung sein: Wer glaubt, dass die Verstaatlichung oder Überführung von Wohnraum in gemeinnützige Hände automatisch zu besseren Lebensbedingungen führt, der irrt gewaltig. Privateigentum und marktwirtschaftliche Anreize mögen nicht perfekt sein – aber sie sind offensichtlich besser als die Alternative.
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