Kostenlose Beratung
07930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
21.09.2026
06:26 Uhr
KI-generiert

Nato-Spitzenposten: Deutscher General setzt sich in Kopenhagen durch

Nato-Spitzenposten: Deutscher General setzt sich in Kopenhagen durch
Symbolbild: KI-generiert

Erstmals seit mehr als 20 Jahren führt wieder ein Deutscher das höchste Militärgremium der Nato: Generalinspekteur Carsten Breuer wurde bei einer Sitzung in Kopenhagen zum künftigen Vorsitzenden des Nato-Militärausschusses gewählt. Der ranghöchste Soldat der Bundeswehr setzte sich dabei gegen die kanadische Generalstabschefin Jennie Carignan durch. Das Amt soll er im Juli 2027 antreten.

Wer hier entscheidet, bestimmt mit, wie Europa verteidigt wird

Breuer folgt auf den italienischen Admiral Giuseppe Cavo Dragone. Der Vorsitzende des Militärausschusses gilt neben dem Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte in Europa als einflussreichster Militär des Bündnisses.

Er berät den Generalsekretär in militärischen Fragen und ist das Scharnier zwischen den Generalstabschefs der Mitgliedstaaten und den politischen Gremien. Kurz gesagt: Hier wird vorsortiert, worüber Regierungen später abstimmen.

Breuer dankte nach der Wahl laut Nachrichtenagentur dpa „für das in mich gesetzte Vertrauen“. Die Unterstützung der Generalstabschefs bedeute ihm viel. Im Bündnis stünden große Aufgaben für Sicherheit und Frieden in Europa bevor; es gehe ihm darum, die Perspektiven aller Mitgliedstaaten zusammenzuführen und substanzielle militärische Ratschläge einzubringen.

Der letzte Deutsche auf diesem Posten war ein Mahner

Zuletzt hatte ein Deutscher das Amt von Juli 2002 bis Juni 2005 inne: General Harald Kujat. Dass nun wieder Berlin zum Zug kommt, wird im Bündnis auch als Anerkennung für den deutschen Beitrag zur europäischen Verteidigung gelesen.

Und der ist teuer geworden. Nach Nato-Zahlen liegt die Bundesrepublik bei den Verteidigungsausgaben mit rund 125 Milliarden Euro auf Platz eins in Europa. Medienberichten zufolge meldete die Bundesregierung für 2026 exakt 124,7 Milliarden Euro – ein Plus von mehr als 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Berichten aus dem Bundestag zufolge speist sich die Summe aus 82,7 Milliarden Euro regulärem Wehretat und 25,5 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen Bundeswehr. Im Klartext: Ein erheblicher Teil der neuen deutschen Stärke ist auf Kredit gebaut. Kritiker verweisen darauf, dass Zinsen und Rückzahlung am Ende beim Steuerzahler landen.

Prestige ja – aber die Truppe braucht mehr als Titel

Breuer ist seit März 2023 Generalinspekteur und trägt die militärische Verantwortung für den Umbau der Bundeswehr nach dem russischen Angriff auf die Ukraine. Zuvor baute er das Territoriale Führungskommando auf und leitete den Corona-Krisenstab im Kanzleramt – ein Lebenslauf, der zwischen Pandemie-Logistik und Landesverteidigung erstaunlich viel Bandbreite zeigt.

Offen ist nun die Nachfolge an der Spitze der Bundeswehr. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) muss in den kommenden Monaten entscheiden. Als möglicher Kandidat gilt Generalleutnant Christian Freuding, Inspekteur des Heeres und früherer Chefkoordinator der militärischen Ukraine-Hilfe.

Aus Sicht unserer Redaktion ist der Posten ein außenpolitischer Prestigegewinn – aber kein Ersatz für einsatzfähige Verbände, gefüllte Munitionsdepots und eine Beschaffung, die nicht in Formularen erstickt. Einfluss in Brüssel ersetzt keine Panzer in der Werkstatt.

Was das fĂĽr Sparer bedeutet

Rüstung auf Pump, Rekordschulden, geopolitische Dauerspannung: In solchen Phasen fragen viele Bürger nach Stabilität für ihr Vermögen. Physisches Gold und Silber haben historisch immer dann ihre Stärke gezeigt, wenn Staaten ihre Ausgaben schneller ausweiten als ihre Wirtschaft wächst – als ruhiger Anker und sinnvolle Beimischung in einem breit gestreuten Vermögen.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Er spiegelt unsere Meinung und die uns vorliegenden Informationen wider. Jeder Leser ist fĂĽr seine Anlageentscheidungen selbst verantwortlich und sollte eigene Recherchen anstellen.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen