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16.01.2026
17:35 Uhr

Nahost-Pulverfass: Israel und arabische Staaten bremsen Trump bei Iran-Offensive

Nahost-Pulverfass: Israel und arabische Staaten bremsen Trump bei Iran-Offensive

Eine bemerkenswerte diplomatische Allianz zeichnet sich im Nahen Osten ab: Ausgerechnet Israel und mehrere arabische Staaten haben die Vereinigten Staaten eindringlich davor gewarnt, einen Militärschlag gegen den Iran durchzuführen. Was auf den ersten Blick wie ein Widerspruch erscheint, offenbart bei genauerem Hinsehen die komplexe Gemengelage in einer Region, die ohnehin am Rande eines Flächenbrandes steht.

Ungewöhnliche Koalition der Mahner

Laut Berichten der New York Times haben sich Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sowie die Regierungen von Katar, Saudi-Arabien, Oman und Ägypten an Washington gewandt, um vor den Konsequenzen eines amerikanischen Angriffs auf Teheran zu warnen. Die Botschaft ist unmissverständlich: Ein solcher Schlag könnte einen regionalen Flächenbrand auslösen, dessen Ausmaß niemand mehr kontrollieren könnte.

Besonders pikant dabei: Die vier arabischen Staaten sollen ihre Warnungen sogar mit dem Iran selbst abgestimmt haben. Gleichzeitig forderten sie Teheran auf, im Falle eines US-Angriffs keine Nachbarländer ins Visier zu nehmen. Der saudische Innenminister Adel al-Jubeir brachte die Position seiner Regierung auf den Punkt:

„Wir glauben an den Dialog und daran, dass alle Meinungsverschiedenheiten am Verhandlungstisch gelöst werden können."

Trump hält sich alle Optionen offen

US-Präsident Donald Trump reagierte auf die diplomatischen Vorstöße mit gewohnter Unberechenbarkeit. Seine Sprecherin Karoline Leavitt bestätigte zwar Gespräche mit Netanjahu, ließ jedoch jede konkrete Aussage über das weitere Vorgehen vermissen. „Nur Präsident Trump weiß, was er unternehmen wird", erklärte sie lapidar – eine Formulierung, die sowohl als Drohung als auch als Beruhigung interpretiert werden kann.

Während die Diplomatie auf Hochtouren läuft, sprechen die militärischen Fakten eine andere Sprache: Die USA verstärken ihre Präsenz im Nahen Osten kontinuierlich. Flugzeugträgerverbände, zusätzliche Kampfflugzeuge und Raketenabwehrsysteme werden in Position gebracht – ein deutliches Signal, dass Washington trotz aller Warnungen die militärische Option keineswegs vom Tisch genommen hat.

Die Angst vor dem Dominoeffekt

Die Nervosität der regionalen Akteure ist mehr als verständlich. Der Nahe Osten gleicht einem Pulverfass, bei dem jeder Funke eine Kettenreaktion auslösen könnte. Israel hat nach den jüngsten Konfrontationen mit dem Iran offenbar seine Abwehrkapazitäten stärker beansprucht als geplant. Die Vorstellung massiver iranischer Vergeltungsschläge mit Raketen und Drohnen lässt selbst hartgesottene Strategen in Jerusalem erschaudern.

Für die arabischen Golfstaaten steht nicht weniger auf dem Spiel. Ihre Ölinfrastruktur, ihre Wirtschaftszentren, ihre gesamte Entwicklung der letzten Jahrzehnte – all das könnte im Falle eines regionalen Krieges in Flammen aufgehen. Die Milliarden-Investitionen in Tourismus und Diversifizierung wären über Nacht wertlos.

Ein Lehrstück gescheiterter Außenpolitik

Die aktuelle Eskalation ist auch das Ergebnis jahrzehntelanger westlicher Fehleinschätzungen. Seit der Islamischen Revolution von 1979 hat sich der Iran zunehmend isoliert und radikalisiert. Weder Sanktionen noch diplomatische Initiativen konnten das Regime in Teheran von seinem Kurs abbringen. Das gescheiterte Atomabkommen, das Trump in seiner ersten Amtszeit aufkündigte, hinterließ ein Vakuum, das nun mit militärischen Drohgebärden gefüllt wird.

Die Situation zeigt einmal mehr, wie fragil die internationale Ordnung geworden ist. Während Europa mit dem Ukraine-Krieg beschäftigt ist und kaum Ressourcen für andere Krisenherde aufbringen kann, droht im Nahen Osten ein Konflikt, der die Weltwirtschaft in ihren Grundfesten erschüttern könnte. Steigende Ölpreise, unterbrochene Handelsrouten, Flüchtlingsströme – die Konsequenzen wären global spürbar.

In Zeiten solcher geopolitischer Unsicherheiten erweist sich einmal mehr der Wert stabiler Vermögenswerte. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich historisch als Krisenversicherung bewährt und können auch in turbulenten Zeiten zur Vermögenssicherung beitragen.

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