Telefonisch Mo–Fr 8–20 Uhr erreichbar
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
27.07.2026
16:09 Uhr

Nach dem Islamisten-Anschlag auf den Berliner CSD: Linken-FunktionÀrin macht die AfD verantwortlich

Es gibt Momente, in denen politische RealitĂ€tsverweigerung nicht mehr nur peinlich, sondern gefĂ€hrlich wird. Der Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin ist so ein Moment. Ein Transporter, angemietet fĂŒr diesen einen Zweck, rast in eine Menschenmenge. Eine Frau stirbt. Zahlreiche Menschen werden verletzt, einige davon schwer. Und was passiert danach im linken Politikbetrieb? Man sucht den Schuldigen – und findet ihn dort, wo man ihn immer findet: bei der Opposition.

Eine Kausalkette, die kein Mensch nachvollziehen kann

Die Linken-Politikerin Didem Aydurmus, bis 2024 drei Jahre im Bundesvorstand ihrer Partei und heute wissenschaftliche Mitarbeiterin eines Bundestagsabgeordneten der Linken, sah sich nach der Bluttat offenbar nicht in ihrer EinschÀtzung des politischen Islam korrigiert, sondern in ihrer Forderung nach einem Verbot der AfD bestÀtigt. Auf der Plattform Threads schrieb sie:

„Der Anschlag ist nur ein weiterer Grund fĂŒr ein AfD-Verbot! Vor der AfD hatten wir son Scheiss eigentlich nicht. Keine russischen Marionetten, die TerroranschlĂ€ge verĂŒben, damit die Faschos mehr Stimmen bekommen. AfD Verbot jetzt!“

Man muss diesen Satz zweimal lesen, um seine AbsurditĂ€t voll zu erfassen. Islamistischer Terror in Europa – von Madrid ĂŒber Paris und Nizza bis Berlin, WĂŒrzburg, Dresden, Hanau, Mannheim, Solingen und Magdeburg – soll es also erst gegeben haben, seit es in Deutschland eine Partei rechts der Union gibt? Wer so argumentiert, hat die letzten zwei Jahrzehnte europĂ€ischer Sicherheitsgeschichte nicht verschlafen, sondern bewusst ausgeblendet.

Wenn Ideologie stÀrker wiegt als das Leben eines Opfers

Aydurmus ist kein Einzelfall. Ein in der Linkspartei aktiver, reichweitenstarker Streamer verbreitete in einem Videoclip die These, der Anschlag stehe im Zusammenhang mit Russland und der AfD – der Zeitpunkt drei Monate vor der Berliner Landtagswahl sei kein Zufall, die Tat passe der AfD ins Konzept. Der TĂ€ter wurde von ihm zum „islamischen Rechtsextremisten“ umgetauft, ehe die ErzĂ€hlung von russischen „Wegwerfagenten“ folgte. Ein ehemaliger Bundestagsabgeordneter derselben Partei wiederum wollte jeden migrantischen oder islamistischen Bezug gar nicht erst gelten lassen: Der AttentĂ€ter sei Deutscher, hier geboren, hier radikalisiert – Grenzschutz helfe also nichts. Sein Rezept: mehr Demokratiebildung, mehr PrĂ€ventions- und Ausstiegsprogramme. Also mehr von dem, was seit Jahren Milliarden verschlingt und offenkundig genau gar nichts verhindert hat.

Das eigentliche Problem heißt Islamismus – nicht Opposition

Der TĂ€ter, ein deutscher StaatsbĂŒrger mit libanesischen Wurzeln, wurde am Sonntagabend von einem Spezialeinsatzkommando in einer Kleingartenparzelle in Berlin-Spandau aufgespĂŒrt. Beim Zugriff soll er die Beamten mit einer Stichwaffe angegriffen haben; die Polizisten erschossen ihn. Dass er hier geboren und hier radikalisiert wurde, ist ĂŒbrigens kein Entlastungsargument – es ist das schĂ€rfste Urteil ĂŒber eine Integrationspolitik, die seit Jahrzehnten scheitert und deren Versagen mit immer neuen Sprachregelungen ĂŒbertĂŒncht wird.

Besonders bitter: Ausgerechnet jene politische Familie, die sich seit Jahren zur Schutzmacht der LGBT-Szene erklĂ€rt, hat den handfesten, religiös aufgeladenen Hass gegen Homosexuelle systematisch kleingeredet – und stattdessen ein Feindbild gepflegt, das ins ideologische Weltbild passt. Nun liegt eine Frau tot auf dem Asphalt einer Berliner Straße, und der erste Reflex lautet nicht: Wie schĂŒtzen wir Menschen vor Islamisten? Sondern: Wie verbieten wir die politische Konkurrenz?

Ein Land, das seine PrioritÀten verloren hat

Man darf getrost annehmen, dass die Mehrheit der BĂŒrger dieses Land inzwischen anders wahrnimmt als die FunktionĂ€rsschicht in Berliner ParteibĂŒros. Die KriminalitĂ€tsstatistik bewegt sich auf Rekordniveau, Messerangriffe und Attacken im öffentlichen Raum gehören zum Alltag der Nachrichtenlage, und die Antwort der politischen Klasse bleibt seit Jahren dieselbe: betroffene Mienen, Textbausteine, Verbotsfantasien gegen die Opposition, Demonstrationen gegen „Rechts“ – und dann der Übergang zur Tagesordnung, bis die nĂ€chste Tat geschieht. Das ist nicht allein die EinschĂ€tzung dieser Redaktion, sondern die eines erheblichen Teils der deutschen Bevölkerung, der lĂ€ngst begriffen hat, dass innere Sicherheit keine Frage von Symbolpolitik, sondern von Grenzen, Konsequenz und Rechtsdurchsetzung ist.

Was Deutschland brĂ€uchte, wĂ€ren Politiker, die fĂŒr dieses Land und seine BĂŒrger regieren, statt jede Katastrophe in Parteitaktik umzumĂŒnzen. Wer nach einem islamistischen Anschlag reflexhaft ein Parteiverbot fordert, bekĂ€mpft nicht den Terror – er bekĂ€mpft die Debatte ĂŒber ihn. Und genau das ist der Grund, warum das Vertrauen in den etablierten Politikbetrieb weiter erodiert. Wer den Zeigefinger stets nur in eine Richtung ausstreckt, wird das nĂ€chste Attentat nicht verhindern. Er wird nur die ErklĂ€rung dafĂŒr schon vorbereitet haben.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt die EinschĂ€tzung unserer Redaktion auf Grundlage der uns vorliegenden Informationen wieder. Er stellt keine Rechtsberatung dar. FĂŒr rechtliche Fragen ist stets qualifizierter fachlicher Rat einzuholen; jeder Leser ist aufgefordert, sich eigenstĂ€ndig zu informieren und eine eigene Meinung zu bilden.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schĂŒtzen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmĂ€ĂŸig ĂŒber Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier fĂŒr den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende EinwilligungserklĂ€rung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail ĂŒber Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von GrĂŒnden mit Wirkung fĂŒr die Zukunft widerrufen. Die RechtmĂ€ĂŸigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberĂŒhrt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen