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Kettner Edelmetalle
08.01.2026
14:32 Uhr

Millionen Euro für Mehlwürmer verbrannt: EU-gefördertes Insekten-Startup kollabiert spektakulär

Millionen Euro für Mehlwürmer verbrannt: EU-gefördertes Insekten-Startup kollabiert spektakulär

Es klingt wie eine Satire, ist aber bittere Realität: Das französische Insekten-Startup Ynsect, das mit über 500 Millionen Euro an Fördermitteln regelrecht überschüttet wurde, hat nun endgültig die weiße Fahne gehisst. Das Handelsgericht ordnete die Liquidation des Unternehmens an – und mit ihm verschwinden Dutzende Millionen Euro an Steuergeldern in den Annalen gescheiterter Ideologie-Projekte.

Die große Illusion vom Insektenprotein

Seit Jahren predigen uns selbsternannte Ernährungsexperten und grüne Ideologen, dass wir künftig Käfer, Würmer und Grillen verspeisen sollen. Die Begründung? Angeblich sei dies nachhaltiger, klimafreundlicher und überhaupt die Zukunft der Ernährung. Dass der normale Bürger bei dem Gedanken an ein Mehlwurm-Schnitzel eher Würgereize als Appetit verspürt, scheint in den Brüsseler Amtsstuben niemanden zu interessieren.

Ynsect wurde 2011 gegründet und sollte die industrielle Massenproduktion von Insektenprotein revolutionieren. Die EU-Kommission allein pumpte umgerechnet 20 Millionen Euro in das Projekt „FARMYNG", um eine vollautomatisierte Produktionsanlage zu errichten. Die französische Staatsbank Bpifrance beteiligte sich mit mindestens 30 Millionen Dollar. Insgesamt sammelte das Unternehmen mehr als eine halbe Milliarde Euro ein.

Wenn Ideologie auf Marktrealität trifft

Das Ergebnis dieser gigantischen Geldverbrennung? Eine Pleite mit Ansage. Bereits im März 2025 wurde das Unternehmen unter Zwangsverwaltung gestellt. Im Juni folgte die Ankündigung, 137 der rund 200 Arbeitsplätze zu streichen. Zeitweise beschäftigte Ynsect über 300 Mitarbeiter – Menschen, die nun auf der Straße stehen, weil Politiker und Bürokraten glaubten, sie könnten den Markt mit Subventionen überlisten.

„Eine enorme Menge öffentlicher Gelder steht auf dem Spiel. Das Unternehmen hätte durchstarten können, aber es ist offensichtlich, dass es zu einem sozialen Massaker gekommen ist."

So die ernüchternde Bilanz des Arbeitnehmervertreters Hadrien Godard. Er forderte, „die wahllose Verteilung öffentlicher Gelder zu beenden oder zumindest die Kontrolle zu verstärken". Eine Forderung, die man in Brüssel vermutlich geflissentlich ignorieren wird.

Kein Einzelfall: Die Insektenbranche kollabiert

Ynsect ist dabei keineswegs ein bedauerlicher Einzelfall. Das dänische Unternehmen Enorm Biofactory meldete bereits im November Insolvenz an. Der französische Konkurrent Agronutris kämpft ebenfalls mit massiven finanziellen Schwierigkeiten. Die gesamte Branche der industriellen Insektenproduktion erweist sich als wirtschaftliches Desaster.

Der Grund ist denkbar simpel: Etablierte Proteinquellen wie Fisch- und Sojaprotein sind schlicht günstiger in der Produktion. Kein noch so großer Subventionsberg kann diese fundamentale Marktlogik außer Kraft setzen. Doch anstatt diese Erkenntnis zu akzeptieren, wurden Hunderte Millionen Euro in ein Projekt gesteckt, das von Anfang an zum Scheitern verurteilt war.

Die Arroganz der Planwirtschaftler

Was uns dieser Fall lehrt, ist erschreckend und erhellend zugleich. Die EU-Bürokratie maßt sich an, zu wissen, was die Menschen essen sollen. Sie ignoriert dabei nicht nur den gesunden Menschenverstand, sondern auch grundlegende ökonomische Gesetzmäßigkeiten. Wenn ein Produkt nur durch massive staatliche Förderung überhaupt existieren kann, dann ist es schlicht nicht marktfähig.

Die Vorstellung, dass europäische Bürger künftig begeistert Mehlwürmer und Grillen verspeisen werden, entspringt einer ideologischen Verblendung, die mit der Realität nichts zu tun hat. Traditionelle Nahrungsmittel wie Fleisch, Fisch und Milchprodukte haben sich über Jahrtausende bewährt – nicht weil irgendein Bürokrat sie subventioniert hat, sondern weil sie den Menschen schmecken und nähren.

Steuergeld für fragwürdige Experimente

Während in Deutschland Brücken bröckeln, Schulen verfallen und die Infrastruktur marode ist, werden Hunderte Millionen Euro für die Zucht von Mehlwürmern verpulvert. Man fragt sich unwillkürlich, welche Prioritäten in Brüssel eigentlich gesetzt werden. Die Antwort ist so deprimierend wie offensichtlich: Ideologie geht vor Vernunft, grüne Träumereien vor praktischen Notwendigkeiten.

Der Fall Ynsect sollte als Mahnmal dienen – als Warnung vor einer Politik, die glaubt, mit Steuergeldern die Gesetze des Marktes aushebeln zu können. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass die Verantwortlichen in Brüssel aus diesem Desaster lernen, tendiert gegen null. Stattdessen werden vermutlich schon die nächsten Millionen für das nächste ideologische Lieblingsprojekt bereitgestellt.

Eines steht fest: Der normale Bürger wird weiterhin sein Schnitzel dem Mehlwurm-Burger vorziehen – ganz gleich, wie viele Milliarden die EU noch in solche Projekte versenkt. Und das ist auch gut so.

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