
Milliardengrab Energiewende: Abgeschaltete Windräder kosten den Steuerzahler ein Vermögen
Es ist ein Schildbürgerstreich, wie ihn nur die deutsche Energiepolitik hervorbringen kann: Windräder und Solarparks werden mit Milliarden an Subventionen errichtet – nur um sie dann wieder abzuschalten, weil die Stromleitungen fehlen, um die erzeugte Energie dorthin zu transportieren, wo sie tatsächlich gebraucht wird. Die Bundesnetzagentur in Bonn hat nun die ernüchternden Zahlen für das vergangene Jahr vorgelegt, und sie bestätigen einmal mehr das strukturelle Versagen der deutschen Energiepolitik.
3,5 Prozent der grünen Energie – einfach verpufft
Ganze 3,5 Prozent der gesamten erneuerbaren Stromerzeugung mussten im Jahr 2024 abgeregelt werden. Das klingt zunächst nach einer überschaubaren Zahl. Doch hinter diesem scheinbar harmlosen Prozentsatz verbergen sich Kosten in Milliardenhöhe, die letztlich der deutsche Stromkunde über seine ohnehin schon exorbitante Stromrechnung mitfinanziert. Die Bundesnetzagentur versuchte die Lage schönzureden und betonte, dass „mehr als 96 Prozent der Erneuerbaren Energie ins Netz eingespeist und von den Endverbrauchern genutzt werden" konnten. Man fragt sich unwillkürlich: Soll das etwa ein Trost sein?
Windräder im Norden drehen sich – für nichts
Der Hintergrund dieses kostspieligen Debakels ist so simpel wie beschämend. In den vergangenen Jahren wurden in atemberaubendem Tempo Windräder und Solarparks ans Netz gebracht – vor allem im windreichen Norden Deutschlands. Der dringend notwendige Ausbau der Stromnetze hingegen hinkte dieser Entwicklung dramatisch hinterher. Das Ergebnis: Wenn der Wind an der Küste kräftig bläst und die Leitungen nach Süddeutschland bereits am Limit sind, müssen die Windräder abgeschaltet werden. Gleichzeitig – und hier wird es geradezu absurd – müssen dann Steinkohle- und Gaskraftwerke in Bayern oder Baden-Württemberg hochgefahren werden, um die Versorgung sicherzustellen.
Dieses sogenannte Netzengpassmanagement, im Fachjargon „Redispatch" genannt, ist ein bürokratisches Monster, das jährlich Milliarden verschlingt. Stromerzeuger diesseits eines drohenden Leitungsengpasses werden angewiesen, ihre Einspeisung zu drosseln, während Anlagen jenseits des Engpasses mehr einspeisen müssen. Im Klartext: Man bezahlt Windparkbetreiber im Norden dafür, dass sie keinen Strom produzieren, und gleichzeitig bezahlt man fossile Kraftwerke im Süden dafür, dass sie einspringen. Der Bürger zahlt also doppelt.
Planungsversagen mit Ansage
Wer trägt die Verantwortung für dieses Planungschaos? Es waren die politischen Entscheidungsträger der vergangenen Jahre – allen voran die grün-ideologisch getriebene Energiepolitik –, die den Ausbau erneuerbarer Energien mit aller Macht vorantrieben, ohne die infrastrukturellen Grundlagen dafür zu schaffen. Große Trassen wie SuedLink oder der Korridor A hätten längst fertiggestellt sein müssen. Stattdessen verzögerten sich die Projekte durch endlose Genehmigungsverfahren, Bürgerproteste und politisches Taktieren um Jahre, teilweise um Jahrzehnte.
Die neue Große Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz hat zwar ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen für Infrastruktur angekündigt. Doch ob davon genug in den dringend benötigten Netzausbau fließt, bleibt abzuwarten. Die bisherige Bilanz der deutschen Energiewende jedenfalls ist verheerend: Die höchsten Strompreise Europas, eine zunehmend instabile Versorgungssicherheit und nun auch noch Milliardenverluste durch abgeschaltete Anlagen, die eigentlich sauberen Strom liefern sollten.
Der Bürger als Zahlmeister einer verfehlten Politik
Es ist der deutsche Steuerzahler und Stromkunde, der am Ende die Zeche für dieses energiepolitische Versagen begleicht. Während in anderen Ländern pragmatisch und technologieoffen an der Energieversorgung gearbeitet wird, leistet sich Deutschland den Luxus einer ideologiegetriebenen Wende, bei der das Pferd konsequent von hinten aufgezäumt wird. Erst die Erzeugung, dann – irgendwann vielleicht – die Infrastruktur. Wer so wirtschaftet, darf sich über Milliardenverluste nicht wundern.
In Zeiten derart massiver wirtschaftlicher Unsicherheiten und einer Politik, die das Geld der Bürger mit vollen Händen ausgibt, erscheint es umso wichtiger, das eigene Vermögen auf ein solides Fundament zu stellen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt – unabhängig von politischen Fehlentscheidungen, Inflationswellen und energiepolitischen Abenteuern. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio können sie einen wertvollen Beitrag zur Vermögenssicherung leisten.

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