Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
07.05.2026
05:51 Uhr

Merz mauert sich ein: Kanzler verweigert jede Kurskorrektur trotz desaströser Umfragewerte

Merz mauert sich ein: Kanzler verweigert jede Kurskorrektur trotz desaströser Umfragewerte

Es ist eine bemerkenswerte Inszenierung politischer Realitätsverweigerung, die Friedrich Merz im ZDF-Interview „Was nun, Herr Merz?" abgeliefert hat. Während die Umfragewerte seiner Regierung im freien Fall sind und in Teilen seiner eigenen Partei die Unruhe wächst, klammert sich der Bundeskanzler an die ungeliebte Koalition mit der SPD, als ginge es um sein politisches Lebenswerk. Andere Mehrheiten? Eine Minderheitsregierung? Ein Politikwechsel? Fehlanzeige. Der Kanzler bleibt stur.

Die Festung der Beharrlichkeit

„Ich suche keine anderen Mehrheiten im Deutschen Bundestag", verkündete Merz mit jener Mischung aus Trotz und Resignation, die seine Kanzlerschaft zunehmend kennzeichnet. Werte von 24 Prozent oder schlechter seien zwar „völlig inakzeptabel für das Selbstbewusstsein der CDU" – doch eine Konsequenz daraus zu ziehen, das käme dem Kanzler offenbar nicht in den Sinn. Stattdessen wolle er „mit dieser Regierung erfolgreich sein". Eine Minderheitsregierung lehne er ebenfalls kategorisch ab, weil dies „instabile Verhältnisse im Parlament" und eine „tiefe Spaltung" der Gesellschaft nach sich ziehen würde.

Die Frage drängt sich auf: Was, bitteschön, ist denn die aktuelle politische Lage, wenn nicht eine tiefe Spaltung? Im ZDF-Politbarometer bewerten gerade noch 30 Prozent die Arbeit des Kanzlers positiv. Die AfD klettert in Sachsen-Anhalt auf sagenhafte 41 Prozent. Die Bürger laufen den etablierten Parteien davon – und Merz reagiert mit der Ankündigung, einfach so weiterzumachen wie bisher.

Eingeständnis ohne Konsequenz

Immerhin: Der Kanzler räumte ein, dass die Zahlen ihn „natürlich auch besorgen" würden. Es gehe nicht nur um ihn persönlich, sondern um das Vertrauen in die Regierung insgesamt – und um die Frage, ob die Menschen „den politischen Parteien der demokratischen Mitte noch etwas zutrauen". Sein Fazit: „Ja, wir bleiben hinter diesem Anspruch, auch dem selbst gestellten Anspruch, zurück."

Eine bemerkenswert ehrliche Selbsteinschätzung. Doch was folgt daraus? Nichts. Genau das ist das Drama der Merz-Kanzlerschaft: Erkenntnis ohne Konsequenz, Diagnose ohne Therapie. Wer die Versprechen des Wahlkampfes mit der Realität der Regierungspolitik vergleicht, kommt aus dem Staunen kaum heraus. Keine neuen Schulden? Stattdessen ein 500-Milliarden-Sondervermögen, das künftige Generationen abzahlen dürfen. Migrationswende? Die Zahl der Ausreisepflichtigen klettert munter weiter auf über 237.000.

Machtwort gegen die SPD – oder doch nur Geplänkel?

Bemerkenswert deutlich versuchte sich Merz beim Verhältnis zur SPD zu positionieren. Auf Kritik an seinem Führungsstil entgegnete er fast trotzig: „Es ist auch keine patriarchalische Strenge, sondern ich erinnere nur einmal daran: Wer ist der größere Partner? Wer führt diese Bundesregierung und wer ist der kleinere Partner?" Kompromisse dürften „nicht so weit gehen, dass die CDU dahinter verschwindet". Der SPD dürfe nicht der Eindruck entstehen, sie habe „einen Freibrief, alles durchzusetzen".

Wohlfeile Worte. Doch die Realität sieht anders aus: Die Sozialdemokraten setzen Steuerdebatten, Sozialthemen und ihre Lieblingsprojekte mit beneidenswerter Selbstverständlichkeit auf die Agenda. Dass Merz nun öffentlich Muskeln spielen lässt, wirkt eher wie das Pfeifen im Walde als wie tatsächliche Führungsstärke.

Bürgergeld-Abschaffung als rhetorischer Strohhalm

Als Beleg für die angebliche Handlungsfähigkeit der Regierung nannte der Kanzler die geplante Abschaffung des Bürgergelds: „Zum 1. Juli 2026 ist das Bürgergeld Geschichte." Künftig solle wieder gelten: „Wer arbeitet, verdient mehr als derjenige, der nicht arbeitet und soziale Transferleistungen bekommt, wenn er arbeiten kann." Eine Ankündigung, die in den Ohren vieler Bürger nach dem klingt, was eigentlich schon seit Jahrzehnten selbstverständlich sein müsste. Dass dies in Deutschland überhaupt noch verkündet werden muss, sagt viel über den Zustand des Landes aus, das die Ampel hinterlassen hat.

„Deutschland ist kein Schnellboot"

In der Wirtschaftspolitik dämpfte Merz die Erwartungen mit einem Bild, das Geschichte schreiben dürfte: „Deutschland ist kein Schnellboot, sondern ein großes, schweres Schiff." Was zehn Jahre versäumt worden sei, könne man nicht in zehn Tagen korrigieren. Eine Aussage, die zwar sachlich nicht falsch ist – aber wenig Zuversicht in jenen Betrieben verbreiten dürfte, die heute um ihre Existenz kämpfen, während die Energiepreise explodieren und die Bürokratie wuchert.

Klar positionierte sich Merz immerhin bei der Steuerdebatte: Die Forderung der SPD, Spitzenverdiener stärker zu belasten, lehnte er ab. „10 Prozent tragen bereits heute 50 Prozent der Steuerlast", erinnerte der Kanzler. „Wie weit wollen wir es denn da noch treiben, gerade die Leistungsträger in unserem Lande zu bestrafen?" Eine berechtigte Frage – die allerdings angesichts der schieren Macht der Sozialdemokraten in der Koalition eher wie ein Hilferuf wirkt.

Außenpolitik: Zwischen Iran und Trump

Zum eskalierenden Iran-Konflikt äußerte sich Merz vorsichtig: „Der Ausgang dieses Krieges und die Folgen sind offen." Die Bundesregierung bereite sich „auf alle Szenarien" vor. Beim Verhältnis zu US-Präsident Donald Trump betonte er, er „beschwichtige nicht". Eine gute Partnerschaft müsse auch Meinungsverschiedenheiten aushalten.

Fazit: Vertrauensverlust mit Ansage

Was bleibt nach diesem Interview? Ein Kanzler, der die Probleme erkennt, aber nicht handelt. Ein Regierungschef, der lieber an einer ungeliebten Koalition festhält, als die politische Realität anzuerkennen. Ein Parteivorsitzender, der die Erosion seiner CDU mit ansehen muss und doch jede grundlegende Kurskorrektur ausschließt. Während die AfD in den Umfragen davonzieht und die Bürger das Vertrauen in die etablierte Politik verlieren, regiert in Berlin ein „Weiter so", das schon der Ampel zum Verhängnis wurde.

Die historische Erfahrung lehrt: Politische Krisen lösen sich nicht von selbst. Sie verschärfen sich, wenn die Verantwortlichen die Augen vor der Realität verschließen. In Zeiten zunehmender wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Verwerfungen bewährt sich, was über Jahrhunderte Bestand hatte – physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich seit Jahrtausenden als Schutz gegen politische Fehlentscheidungen, Inflation und Vertrauensverlust in Institutionen erwiesen. Wer sein Vermögen nicht ausschließlich in den Händen einer Regierung wissen möchte, die mit 500-Milliarden-Schuldenpaketen und Klimaneutralitätsversprechen jongliert, findet in einer wohlüberlegten Beimischung physischer Edelmetalle einen bewährten Stabilitätsanker für ein breit gestreutes Vermögensportfolio.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Die hier wiedergegebenen Einschätzungen entsprechen der Meinung unserer Redaktion auf Basis der vorliegenden Informationen. Jeder Anleger ist verpflichtet, sich eigenständig zu informieren und gegebenenfalls fachkundigen Rat einzuholen, bevor er Anlageentscheidungen trifft. Eine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen wird nicht übernommen.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen