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Kettner Edelmetalle
12.02.2026
05:30 Uhr

Macron entlarvt die grüne Energieillusionen: Spaniens Blackout als Warnung für ganz Europa

Es war ein Moment schonungsloser Klarheit, wie man ihn von Emmanuel Macron nicht alle Tage erlebt. Der französische Präsident hat in einem Interview mit mehreren europäischen Zeitungen den verheerenden Stromausfall auf der Iberischen Halbinsel vom April 2025 scharf kommentiert – und dabei den Finger in eine Wunde gelegt, die Europas grüne Energieideologen am liebsten verborgen halten würden. Nicht mangelnde Stromleitungen nach Frankreich seien das Problem gewesen, so Macron, sondern Spaniens fatale Abhängigkeit von Solar- und Windenergie.

Ein ganzes Land im Dunkeln – wegen zu viel Sonne

Die Ironie könnte kaum bitterer sein: Ausgerechnet ein Überangebot an Solarstrom hatte im April 2025 zunächst Portugal und dann Spanien in einen Mega-Blackout gestürzt. Die Leitungen in die Nachbarländer Marokko und Frankreich waren schlicht nicht in der Lage, den überschüssigen Strom abzuführen. Die Netzfrequenz geriet aus dem zulässigen Bereich, massive Schutzabschaltungen wurden ausgelöst, und innerhalb kürzester Zeit versank die gesamte Iberische Halbinsel in Dunkelheit. Millionen Menschen waren betroffen, in vielen Gebieten dauerte der Ausfall mehrere Stunden. Es war einer der schwersten Stromausfälle, die Europa in den letzten Jahrzehnten erlebt hat.

Besonders brisant: Da die spanische Regierung – ganz ähnlich wie es Deutschland unter der Ampelkoalition vorexerziert hatte – die sogenannte „Energiewende" derart weit getrieben hatte, standen nicht mehr ausreichend zuverlässige konventionelle Kraftwerke für einen Schwarzstart zur Verfügung. Man war auf die Hilfe durch französischen Atomstrom angewiesen. Ausgerechnet Atomstrom – jene Energieform, die von grünen Ideologen seit Jahrzehnten verteufelt wird.

Macrons schonungslose Diagnose

Im Élysée-Palast wurde Macron auf Frankreichs langjährige Zurückhaltung beim Ausbau von Hochspannungsleitungen über die Pyrenäen angesprochen. Spanien und Portugal drängen seit Jahren auf neue Verbindungen, um ihre überschüssige Solar- und Windenergie besser ins europäische Netz einspeisen zu können. Doch der französische Präsident wies diese Debatte als verfehlt zurück.

„Das Problem in Spanien ist eine falsche Debatte. Das Problem ist, dass es ein zu 100 Prozent auf erneuerbaren Energien basierendes Modell hat, das sein eigenes inländisches Netz nicht unterstützen kann."

Macron erläuterte weiter, der Stromausfall habe nichts mit fehlenden Verbindungsleitungen zu tun, sondern mit der schlichten Tatsache, dass kein System – zumindest mit der aktuellen Technologie – eine derart massive Abhängigkeit von erneuerbaren Energien aufrechterhalten könne. Der Energiemix müsse stabil sein, da es sonst zu unkontrollierbaren Schwankungen komme. Eine technisch korrekte Analyse, die freilich den ideologischen Verfechtern der reinen Erneuerbaren-Lehre gar nicht schmecken dürfte.

Frankreichs Kernenergie als Stabilitätsanker

Während Spanien und Deutschland ihre konventionellen Kraftwerke abschalten und auf das Prinzip Hoffnung setzen, fährt Frankreich einen diametral entgegengesetzten Kurs. Die französische Kernenergie liefert etwa 65 bis 70 Prozent des Stroms des Landes und bietet eine hohe, stabile Grundlastenergie mit nahezu konstanter Leistung. Für die Jahre 2025 bis 2026 werden etwa 365 bis 375 Terawattstunden erwartet. Das Ergebnis? Frankreich ist zum weltweit führenden Stromexporteur aufgestiegen – mit Einnahmen von über drei Milliarden Euro pro Jahr – und kann selbst in Krisenzeiten stabile Preise aufrechterhalten.

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Während deutsche Verbraucher unter den höchsten Strompreisen Europas ächzen und die Industrie in Scharen abwandert, verdient Frankreich mit seinem Atomstrom prächtig. Und während Spanien im Dunkeln saß, lieferte Frankreich den Strom für den Neustart. Wer hier noch ernsthaft behauptet, die „Energiewende" sei ein Erfolgsmodell, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.

Die unbequeme Wahrheit über Wind und Solar

Macrons Kommentare legen ein fundamentales Problem offen, das die Befürworter der erneuerbaren Energien konsequent ignorieren: Für jedes installierte Gigawatt an Solar- und Windkapazität wird praktisch ein weiteres Gigawatt an konventioneller Kraftwerksleistung benötigt. Denn auch bei Windstille in der Nacht muss das Netz aufrechterhalten werden. Diese simple physikalische Realität wird von grünen Traumtänzern seit Jahren geleugnet oder als „Übergangsproblem" verharmlost.

Kritiker in Madrid und Lissabon haben Frankreich wiederholt dafür verantwortlich gemacht, die Iberische Halbinsel durch die Verzögerung neuer Infrastrukturprojekte als „Energieinsel" isoliert zu halten. Doch diese Argumentation ist geradezu grotesk. Man verlangt also von anderen, die eigene Netzstabilität zu sichern, wozu man selbst nicht willens ist? Frankreich hat berechtigte Umweltbedenken hinsichtlich neuer Leitungen durch die Pyrenäen angeführt und die Wirtschaftlichkeit groß angelegter Importe stark schwankender Energien aus Solar und Wind zu Recht in Frage gestellt.

Eine Warnung, die auch Deutschland betrifft

Der spanische Blackout sollte als dringender Weckruf für ganz Europa dienen – und ganz besonders für Deutschland. Denn auch hierzulande hat man unter der Ampelregierung die letzten Kernkraftwerke abgeschaltet und setzt zunehmend auf volatile Energiequellen. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hat zwar die Klimaneutralität bis 2045 im Grundgesetz verankert, doch ob sie den Mut aufbringt, die ideologisch verbrämte Energiepolitik ihrer Vorgänger grundlegend zu korrigieren, bleibt abzuwarten.

Macron hat mit seiner nüchternen Analyse jedenfalls eines bewiesen: Physik lässt sich nicht durch Ideologie ersetzen. Kein noch so leidenschaftliches Bekenntnis zur „Energiewende" kann die Tatsache aufheben, dass ein modernes Industrieland eine stabile, grundlastfähige Stromversorgung braucht. Wer das ignoriert, riskiert nicht nur einen Blackout – er riskiert den wirtschaftlichen Niedergang ganzer Nationen. Spanien hat diese bittere Lektion bereits gelernt. Die Frage ist nur: Wird Deutschland aus den Fehlern anderer lernen, oder muss erst das Licht ausgehen, bevor die Vernunft einkehrt?

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