Kostenlose Beratung07930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
30.10.2026
07:08 Uhr
KI-generiert

Machtwechsel im Kongress? Was Trump nach den Midterms droht

Machtwechsel im Kongress? Was Trump nach den Midterms droht
Symbolbild: KI-generiert

Wenige Tage vor den US-Zwischenwahlen Anfang November 2026 stehen die Republikaner von Präsident Donald Trump unter Druck. Viele Prognosen sehen die Demokraten im Repräsentantenhaus vorn, womöglich sogar im Senat. Damit stellt sich die Frage: Was würde die Opposition mit einer neuen Mehrheit anfangen?

Trump tourt durchs Land, die Republikaner stecken immer mehr Geld in den Wahlkampf. Die Stimmung kippt trotzdem. Selbst die Meinungsforscher Rich Baris und Mark Mitchell, die 2024 Trumps Sieg richtig vorhergesagt hatten, halten den Verlust der republikanischen Mehrheit im Repräsentantenhaus für möglich.

Blockade als Waffe

Eine Folge zeichnet sich schon ab. Trumps Kandidaten für Richterposten und Kabinettsämter könnten künftig deutlich länger auf ihre Bestätigung warten oder ganz scheitern. Senatsminderheitsführer Chuck Schumer kündigte am 30. September an, mit einer eigenen Mehrheit würde seine Partei unter anderem Nominierungen für den Supreme Court und andere Bundesgerichte blockieren.

Entscheidend wird dabei, ob die Demokraten genug Sitze holen, um nicht mehr an den Stichentscheiden von Vizepräsident J.D. Vance zu scheitern.

Untersuchungsausschüsse statt Lösungen?

Ganz oben auf der Liste dürften Ermittlungen stehen. Der Abgeordnete Jamie Raskin und Senator Richard Blumenthal haben Untersuchungen zu 1789 Capital angekündigt, der Risikokapitalfirma von Donald Trump Jr., und zu Kryptogeschäften der Präsidentenfamilie. Auch die Epstein-Akten sind wieder Thema. Trotz des 2025 beschlossenen Transparenzgesetzes sorgen Schwärzungen für Streit. Das Justizministerium gibt an, damit würden die Opfer und ihre Familien geschützt.

Dazu kommen mögliche Amtsenthebungsverfahren, auch gegen Minister. Laut dem Bericht hatten Demokraten bereits gegen Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr., Bildungsministerin Linda McMahon und die frühere Heimatschutzministerin Kristi Noem erste Schritte eingeleitet. Der Republikaner Thomas Massie beantragte zudem ein Verfahren gegen Kriegsminister Pete Hegseth. Er wirft ihm vor, im Irankrieg gegen die „War Powers Resolution“ von 1973 verstoßen zu haben.

Die Warnung eines Gebrannten

Der frühere demokratische Abgeordnete Joe Cunningham aus South Carolina kennt den politischen Preis solcher Verfahren:

„Ich könnte argumentieren, dass ich meinen Sitz wegen meiner Stimme im Amtsenthebungsverfahren verloren habe.“

Bereuen würde er das nicht, sagte Cunningham. Trotzdem rät er seiner Partei, sich vor allem um wirtschaftliche Themen zu kümmern. Ein neues Impeachment würde aus seiner Sicht alle Aufmerksamkeit binden. Eine Amtsenthebung Trumps ist ohnehin kaum zu erwarten, denn für eine Verurteilung braucht es eine Zweidrittelmehrheit im Senat. Daran glauben selbst optimistische Demokraten nicht.

Veto-Mauer und Streit in den eigenen Reihen

Bei der Gesetzgebung kann Trump mit seinem Veto vieles stoppen. Das gilt für das Programm gegen hohe Lebenshaltungskosten, das Hakeem Jeffries vorantreibt, und für die Rückkehr der höheren Obamacare-Zuschüsse. Der Streit darüber hatte Ende 2025 den längsten Regierungsstillstand der US-Geschichte ausgelöst. Podcaster Dave Spencer erwartet, dass die Demokraten populäre Gesetze einbringen, um Trump zu einer Unterschrift oder einem Veto zu zwingen.

Auch die Partei selbst ist uneins. Beim Treffen des Demokratischen Nationalkomitees im August lagen zwei gegensätzliche Anträge zur Einwanderungsbehörde ICE vor. Die einen wollen sie reformieren, die anderen abschaffen. Bei KI und Rechenzentren verlaufen die Fronten dagegen quer durch beide Parteien.

Was das für Europa bedeutet

Politikwissenschaftlerin Lindsey Cormack sagt voraus, dass die zwei Jahre bis zur Präsidentschaftswahl 2028 „von Konfrontationen geprägt“ sein werden. Für Deutschland und die EU, die unter Trumps Zöllen leiden, hieße das: noch weniger Planbarkeit. Ein gelähmtes Washington, steigende Staatsschulden und Haushaltsstreit gelten an den Märkten als Belastung. In solchen Phasen setzen viele Anleger traditionell auf Gold und Silber, die nicht von politischen Mehrheiten abhängen.

Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Leser muss eigene Recherchen anstellen und ist für seine Anlageentscheidungen selbst verantwortlich.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“