
Linksextremistischer Terror legt Berlin lahm: Stromversorgung nach Anschlag wiederhergestellt

Was sich in den vergangenen Tagen im Südwesten der deutschen Hauptstadt abspielte, ist nichts weniger als ein Weckruf für eine Gesellschaft, die allzu lange die Augen vor den Gefahren des Linksextremismus verschlossen hat. Vier Tage lang saßen Zehntausende Berliner Haushalte im Dunkeln – Opfer eines mutmaßlich linksextremistischen Terroranschlags auf das Stromnetz. Erst am Mittwochvormittag konnte die Versorgung schrittweise wiederhergestellt werden, deutlich früher als ursprünglich befürchtet.
Der längste Blackout seit dem Zweiten Weltkrieg
Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Der längste Stromausfall in Berlin seit Kriegsende wurde nicht durch eine Naturkatastrophe verursacht, nicht durch technisches Versagen, sondern durch einen gezielten Brandanschlag. Die Täter, so der Berliner Senat, seien „hochkonspirativ und mit erheblicher krimineller Energie" vorgegangen. Ein Bekennerschreiben auf der linksextremistischen Plattform „Indymedia" wird von den Behörden als authentisch eingestuft.
Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner sprach bei der Pressekonferenz am Mittwoch von einem „guten Tag" – eine bemerkenswert zurückhaltende Formulierung angesichts der Tatsache, dass die Stromversorgung überhaupt erst wieder funktioniert. Die Täter hätten schwere Schäden und sogar die Gefährdung von Menschenleben in Kauf genommen, so Wegner. Es handele sich eindeutig um einen linksextremistisch motivierten Terrorakt.
Bundesanwaltschaft übernimmt – endlich die richtige Reaktion
Dass die Generalbundesanwaltschaft die Ermittlungen an sich gezogen hat, ist ein längst überfälliger Schritt. Innensenatorin Iris Spranger zeigte sich zufrieden über diese Entscheidung. Doch man fragt sich unweigerlich: Warum brauchte es erst einen derart massiven Angriff auf die kritische Infrastruktur, damit die Bundesbehörden den Linksextremismus endlich als das behandeln, was er ist – eine terroristische Bedrohung?
Jahrelang wurde die Gefahr von links systematisch heruntergespielt, während der politische Fokus nahezu ausschließlich auf dem rechten Spektrum lag. Die sogenannten „Vulkangruppen", die sich zu dem Anschlag bekannt haben sollen, operieren offenbar schon länger im Untergrund. Dass einzelne linksextreme Gruppen sich nun von dem Anschlag zu distanzieren versuchen, ändere nichts an der Bewertung, stellte Spranger klar.
Die Bilanz des Terrors
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Noch am Mittwochmittag waren 552 Haushalte und 42 Gewerbebetriebe ohne Strom. Tausende Menschen mussten tagelang ohne Heizung ausharren – mitten im Winter. Die Polizei registrierte während des Blackouts zwei Einbrüche in Einfamilienhäuser sowie einen Anstieg von Versuchstaten. Dass die Kriminalitätsrate insgesamt niedriger ausfiel als im Vorjahr, ist wohl eher dem massiven Polizeiaufgebot zu verdanken als der Gesetzestreue potenzieller Täter.
Kritische Infrastruktur: Jahrelang vernachlässigt
Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey verwies stolz darauf, dass Strom, Wasser und Wärme in Berlin in öffentlicher Hand seien. Diese politische Entscheidung habe die Reparaturarbeiten erleichtert. Doch die eigentliche Frage bleibt unbeantwortet: Wie konnte es überhaupt so weit kommen? Warum waren neuralgische Punkte des Stromnetzes nicht besser geschützt?
Der Senat kündigt nun an, die Videoüberwachung besonders vulnerabler Stellen auszubauen und verstärkt auf Sensorik sowie KI-gestützte Kameras zu setzen. Maßnahmen, die längst hätten umgesetzt werden müssen. Stattdessen hat man sich in Berlin jahrelang mit ideologischen Debatten über Überwachung und Datenschutz aufgehalten, während die kritische Infrastruktur praktisch ungeschützt blieb.
Ein Symptom tieferliegender Probleme
Der Anschlag auf das Berliner Stromnetz ist kein isoliertes Ereignis. Er ist vielmehr Ausdruck einer zunehmenden Radikalisierung im linksextremen Spektrum, die von weiten Teilen der Politik und der Medien lange Zeit ignoriert oder gar verharmlost wurde. Während man sich in endlosen Diskussionen über vermeintliche Gefahren von rechts erging, konnten linksextremistische Strukturen weitgehend unbehelligt wachsen.
Die Großschadenslage bleibt vorerst in Kraft, die Krisenstäbe arbeiten weiter. Doch die eigentliche Krise liegt tiefer: Es ist die Krise einer Gesellschaft, die ihre eigenen Werte nicht mehr zu verteidigen weiß. Die Bürger Berlins haben in diesen Tagen am eigenen Leib erfahren, wie fragil die Grundlagen unseres modernen Lebens sind – und wie wenig der Staat sie bislang geschützt hat.
Lehren für die Zukunft
Die Wiederherstellung der Stromversorgung ist ein Erfolg, keine Frage. Die Mitarbeiter von Stromnetz Berlin haben, wie Wegner es ausdrückte, mit „Motivation und Leidenschaft" Außergewöhnliches geleistet. Doch der eigentliche Test steht noch bevor: Wird die Politik die richtigen Konsequenzen ziehen? Wird der Linksextremismus endlich mit der gleichen Entschlossenheit bekämpft wie andere Formen des Terrorismus?
Die Ankündigung, den Schutz kritischer Infrastruktur zu verbessern und die Krisenstrukturen zu evaluieren, klingt vielversprechend. Doch Ankündigungen haben wir in der Vergangenheit genug gehört. Was zählt, sind Taten. Die Berliner – und alle Deutschen – haben ein Recht darauf, dass ihre Sicherheit nicht länger ideologischen Scheuklappen geopfert wird.
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