
Linke Mietpreisbremse: Wenn der Staat zum Wohnungsmarkt-Dompteur wird
Die Linke fordert mal wieder, was sie am besten kann: mehr staatliche Eingriffe in den freien Markt. Diesmal soll die Mietpreisbremse in Dresden und Leipzig verlĂ€ngert werden â ein Instrument, das bereits jetzt mehr Schaden als Nutzen anrichtet. WĂ€hrend die Partei von "sozialer Verantwortung" schwadroniert, verschweigt sie geflissentlich, dass ihre Politik mitverantwortlich fĂŒr die Wohnungsnot ist.
Der Teufelskreis staatlicher Markteingriffe
Die Landtagsabgeordnete Juliane Nagel beklagt, dass in Leipzig die Mieten in den vergangenen zehn Jahren um mehr als 55 Prozent gestiegen seien. Was sie verschweigt: Genau solche staatlichen Eingriffe wie die Mietpreisbremse schrecken Investoren ab und verhindern den dringend benötigten Wohnungsneubau. Wer wĂŒrde schon in einem Markt investieren wollen, in dem der Staat willkĂŒrlich die Preise diktiert?
Die Mietpreisbremse, die seit 2022 in Sachsen gilt, hat ihr Ziel verfehlt. Statt bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, hat sie das Angebot verknappt. Vermieter ziehen sich aus dem Markt zurĂŒck, Neubauprojekte werden auf Eis gelegt. Die Folge: noch weniger verfĂŒgbare Wohnungen, noch höhere Preise auf dem freien Markt.
Die wahren Ursachen der Wohnungsnot
WĂ€hrend die Linke reflexartig nach mehr staatlicher Kontrolle ruft, ignoriert sie die eigentlichen Probleme. Die explodierende Nachfrage nach Wohnraum in GroĂstĂ€dten wie Dresden und Leipzig hat mehrere Ursachen: die unkontrollierte Zuwanderung der letzten Jahre, die kĂŒnstliche Verknappung von Bauland durch ĂŒberbordende Umweltauflagen und die Nullzinspolitik der EZB, die Immobilien zur einzigen rentablen Anlageform machte.
"Ein wirksames Instrument wÀre zudem ein bundesweiter Mietendeckel", fordert Nagel.
Diese Forderung zeigt die ganze RealitĂ€tsferne linker Politik. Der Berliner Mietendeckel wurde nicht umsonst vom Bundesverfassungsgericht kassiert â er war nicht nur verfassungswidrig, sondern auch wirtschaftlich desaströs. In der kurzen Zeit seiner GĂŒltigkeit verschwanden tausende Wohnungen vom Mietmarkt.
Sozialismus durch die HintertĂŒr
Was die Linke wirklich will, ist die schleichende Enteignung privater Vermieter. Mit immer neuen Auflagen, BuĂgeldern und staatlichen Kontrollstellen soll der private Wohnungsmarkt so lange stranguliert werden, bis nur noch der Staat als Vermieter ĂŒbrig bleibt. DDR 2.0 lĂ€sst grĂŒĂen.
AndrĂ© Schollbach, Dresdner Linke-Chef, spricht von der "sozialen Verantwortung" von Stadt und Staat. Doch wo war diese Verantwortung, als die Politik jahrelang die Grenzen fĂŒr Millionen von Migranten öffnete, ohne auch nur ansatzweise fĂŒr ausreichend Wohnraum zu sorgen? Wo war sie, als grĂŒne Bauauflagen jeden Neubau verteuerten?
Die Alternative: Marktwirtschaft statt Planwirtschaft
Statt immer neuer staatlicher Eingriffe braucht Deutschland eine RĂŒckkehr zu marktwirtschaftlichen Prinzipien. Weniger BĂŒrokratie, schnellere Baugenehmigungen, realistische Umweltauflagen und vor allem: eine Begrenzung der Zuwanderung auf ein verkraftbares MaĂ. Nur wenn Angebot und Nachfrage wieder ins Gleichgewicht kommen, werden die Mieten sinken.
Die Mietpreisbremse ist ein Placebo, das die Symptome bekĂ€mpft, aber die Krankheit verschlimmert. Wer wirklich bezahlbaren Wohnraum schaffen will, muss bauen, bauen, bauen â und nicht regulieren, regulieren, regulieren. Doch das wĂŒrde bedeuten, dass die Politik ihre eigenen Fehler eingestehen mĂŒsste. Und das ist von der Linken wohl kaum zu erwarten.
Fazit: Die Forderung nach einer VerlĂ€ngerung der Mietpreisbremse zeigt einmal mehr, dass die Linke aus ihren Fehlern nichts gelernt hat. Statt endlich die wahren Ursachen der Wohnungsnot anzugehen, setzt sie auf noch mehr staatliche Bevormundung. Die Leidtragenden sind am Ende die Mieter, die in einem immer enger werdenden Markt nach bezahlbarem Wohnraum suchen mĂŒssen.
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