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Kettner Edelmetalle
21.01.2026
09:24 Uhr

Lagarde ruft Europa zur Geschlossenheit auf – doch wer hört noch zu?

Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, hat angesichts der jüngsten Zolldrohungen aus Washington einen eindringlichen Appell an die europäischen Staaten gerichtet. Europa müsse Entschlossenheit demonstrieren und geeint auftreten, so die Französin gegenüber dem Radiosender RTL. Man stehe am „Anbruch einer neuen internationalen Ordnung", und die europäische Wirtschaft brauche eine „gründliche Überprüfung", um dieser Herausforderung gewachsen zu sein.

Trumps Zollkeule trifft Europa ins Mark

Der Auslöser für Lagardes mahnende Worte ist einmal mehr die aggressive Handelspolitik des amerikanischen Präsidenten Donald Trump. Dieser hatte angekündigt, ab Februar zusätzliche Zölle gegen acht europäische NATO-Staaten zu verhängen – darunter auch Deutschland und Frankreich. Der Grund für diese Drohgebärde? Die betroffenen Länder sollen sich gegen Trumps Besitzansprüche auf Grönland gestellt haben. Eine Begründung, die an Absurdität kaum zu überbieten ist und dennoch reale wirtschaftliche Konsequenzen nach sich ziehen könnte.

Lagarde erwartet zwar lediglich einen „geringen Inflationseffekt" durch die US-Zölle, räumte jedoch ein, dass Deutschland stärker betroffen sein werde als Frankreich. Eine Einschätzung, die angesichts der ohnehin angeschlagenen deutschen Wirtschaft wenig beruhigend klingt.

Bundesbankchef Nagel warnt vor Folgen für die Geldpolitik

Deutlich besorgter äußerte sich Bundesbankpräsident Joachim Nagel am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos. Die Unsicherheiten im Zusammenhang mit den Zollverhandlungen würden „einige Auswirkungen auf die Geldpolitik haben", erklärte das EZB-Ratsmitglied gegenüber dem US-Sender CNBC. Während die Folgen für die Preisstabilität noch „ziemlich unklar" seien, bereite ihm das Wirtschaftswachstum deutlich mehr Sorgen.

„Wenn jetzt noch etwas hinzukommt, wird es mit Sicherheit negative Auswirkungen geben."

Diese Worte Nagels verdeutlichen, wie fragil die wirtschaftliche Lage in Europa bereits ist. Die aktuellen Zölle belasten die konjunkturelle Entwicklung schon jetzt erheblich – weitere Verschärfungen könnten das ohnehin schwache Wachstum vollends abwürgen.

Ein Weckruf, der verpuffen könnte

Lagarde bezeichnete die aktuelle Situation als „Weckruf, einen größeren als je zuvor". Das Vertrauen zwischen Europa und den USA werde durch die politischen Spannungen untergraben, doch dies könne paradoxerweise die seit Langem stockende europäische Integration beschleunigen. Ein frommer Wunsch, möchte man meinen, denn die Geschichte hat gezeigt, dass Europa in Krisenzeiten selten mit einer Stimme spricht.

Die Realität sieht nüchtern betrachtet so aus: Während Trump mit seiner „America First"-Politik Fakten schafft, verliert sich Europa in endlosen Abstimmungsprozessen und nationalen Egoismen. Die Europäische Union hat zwar die Bereitschaft zu Gegenmaßnahmen signalisiert, doch ob diese jemals umgesetzt werden, steht in den Sternen.

Gold als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten

Für Anleger, die angesichts dieser geopolitischen Verwerfungen nach Stabilität suchen, bieten sich physische Edelmetalle als bewährte Absicherung an. In Zeiten, in denen Handelskriege die Märkte erschüttern und die Geldpolitik zunehmend unberechenbar wird, hat Gold seinen Ruf als krisenfeste Anlage stets unter Beweis gestellt. Eine Beimischung von Edelmetallen kann ein breit gestreutes Portfolio sinnvoll ergänzen und zur langfristigen Vermögenssicherung beitragen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.

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