
Kuba rüstet sich gegen Washington: Díaz-Canel droht mit Widerstand bis zum letzten Atemzug

Die Karibik wird einmal mehr zum geopolitischen Pulverfass. Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel hat in einem bemerkenswerten Interview mit dem US-Sender NBC News unmissverständlich klargemacht, dass sein Land im Falle einer militärischen Eskalation durch die Vereinigten Staaten erbitterten Widerstand leisten werde. Die Worte des kubanischen Staatschefs lassen an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig – und erinnern an dunkelste Zeiten des Kalten Krieges.
Pathos und Patriotismus: Díaz-Canels martialische Botschaft
„Wenn das passiert, wird es Kämpfe geben, und es wird einen Widerstand geben, und wir werden uns verteidigen, und wenn wir sterben müssen, werden wir sterben", so der kubanische Präsident wörtlich. Er zitierte dabei die Nationalhymne seines Landes: „Für das Vaterland zu sterben, heißt, zu leben." Pathetischer geht es kaum. Gleichzeitig betonte Díaz-Canel, sein Land wolle keinen Krieg und zeigte sich grundsätzlich offen für einen Dialog mit Washington.
Doch genau hier wird es interessant – und entlarvend. Denn auf die Frage nach zentralen amerikanischen Forderungen wie der Freilassung politischer Gefangener, der Einführung von Mehrparteienwahlen, der Anerkennung unabhängiger Gewerkschaften und einer freien Presse reagierte der kubanische Machthaber mit einer Mischung aus Empörung und Abwehr. Solche Forderungen seien an Kuba gar nicht gestellt worden, behauptete er. Und selbst wenn – das politische System und die verfassungsmäßige Ordnung seien „nicht Gegenstand von Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten". Die systematische Inhaftierung von Kritikern bezeichnete er schlicht als „große Lüge".
Trump verschärft den Druck auf den sozialistischen Inselstaat
Die markigen Worte aus Havanna fallen nicht zufällig in diese Zeit. US-Präsident Donald Trump, der seit Januar 2025 wieder im Weißen Haus regiert, hat gegenüber Kuba einen deutlich konfrontativeren Kurs eingeschlagen als seine Vorgänger. Trump sprach zuletzt sogar von einer möglichen „Übernahme" der Insel – eine Rhetorik, die in Lateinamerika naturgemäß Alarmglocken schrillen lässt und Erinnerungen an die gescheiterte Invasion in der Schweinebucht von 1961 wachruft.
Dass Trump nicht nur mit Worten droht, zeigt die wirtschaftliche Realität auf der Insel. Ein seit drei Monaten geltendes US-Ölembargo hat die ohnehin katastrophale Versorgungslage dramatisch verschärft. Kuba steckt seit Jahren in einer schweren Wirtschaftskrise, doch die jüngsten Sanktionen haben das Land an den Rand des Kollapses gebracht. Stromausfälle gehören zum Alltag, die Versorgung mit Grundgütern ist prekär.
Venezuela als Verbündeter verloren
Besonders schwer wiegt der Verlust Venezuelas als wichtigsten Öllieferanten. Nachdem die USA Anfang Januar den Machtwechsel in Caracas durch die Festnahme von Präsident Nicolás Maduro forciert hatten, brach diese Lebensader für Kuba weg. Ein geopolitischer Dominoeffekt, der die Verwundbarkeit sozialistischer Bündnissysteme in der westlichen Hemisphäre schonungslos offenlegt.
Ende März erreichte erstmals seit Monaten wieder eine russische Öllieferung die Insel – rund 100.000 Tonnen Rohöl, die zuvor von der US-Regierung genehmigt worden waren. Washington betonte allerdings, dies bedeute keine grundsätzliche Änderung der Sanktionspolitik. Entsprechende Entscheidungen würden weiterhin von Fall zu Fall getroffen. Ein klassisches Kalkül: Man lässt gerade genug Sauerstoff durch, um den Patienten am Leben zu halten – aber nicht genug, um ihn wieder auf die Beine zu bringen.
Ein Lehrstück über die Folgen ideologischer Verblendung
Was sich derzeit zwischen Washington und Havanna abspielt, ist mehr als nur ein bilateraler Konflikt. Es ist ein Lehrstück darüber, wohin sozialistische Planwirtschaft und ideologische Sturheit führen. Während Díaz-Canel jede demokratische Reform kategorisch ablehnt und Menschenrechtsverletzungen als „Lüge" abtut, hungert sein Volk. Die kubanische Bevölkerung leidet unter den Folgen eines Systems, das seit über sechs Jahrzehnten grundlegende Freiheitsrechte mit Füßen tritt.
Gleichzeitig muss man die Frage stellen, ob eine militärische Eskalation tatsächlich im Interesse der USA oder gar der Weltgemeinschaft wäre. Die Geschichte lehrt, dass Interventionen in der Karibik und in Lateinamerika selten die gewünschten Ergebnisse gebracht haben. Diplomatie und wirtschaftlicher Druck dürften langfristig wirksamere Instrumente sein als Kanonenboote – auch wenn die Geduld mit dem Regime in Havanna verständlicherweise dünn geworden ist.
Für Europa und insbesondere für Deutschland sollte die Kuba-Krise ein Weckruf sein. In einer Welt, in der geopolitische Spannungen an allen Ecken und Enden zunehmen – von der Ukraine über den Nahen Osten bis in die Karibik –, wird die Frage der eigenen Sicherheit und wirtschaftlichen Resilienz immer drängender. Wer in solchen Zeiten sein Vermögen schützen möchte, tut gut daran, auf bewährte Werte zu setzen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als krisenfester Anker erwiesen – gerade dann, wenn die Welt aus den Fugen zu geraten droht.

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