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Kettner Edelmetalle
07.05.2026
09:24 Uhr

Kriegsgewinnler an der Zapfsäule: Shell schwimmt im Geld – auf Kosten der Verbraucher

Kriegsgewinnler an der Zapfsäule: Shell schwimmt im Geld – auf Kosten der Verbraucher

Während deutsche Familien an der Tankstelle bei jedem Tankvorgang die Zähne zusammenbeißen und die Industrie unter explodierenden Energiekosten ächzt, klingelt in den Konzernzentralen der großen Ölmultis die Kasse wie zu besten Zeiten. Der britische Energieriese Shell hat im ersten Quartal einen bereinigten Gewinn von 6,92 Milliarden Dollar eingefahren – ein Plus von fast einem Viertel gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Analysten waren von deutlich bescheideneren 6,1 bis 6,3 Milliarden Dollar ausgegangen. Doch der Krieg im Iran hat den Konzernen ein Geschenk beschert, das sie sich selbst nicht hätten ausdenken können.

Krieg als Geschäftsmodell

Shell-Chef Wael Sawan ließ es sich nicht nehmen, die Quartalszahlen mit blumigen Worten zu kommentieren. Man habe in einem Quartal, das von „beispiellosen Turbulenzen auf den globalen Energiemärkten“ geprägt gewesen sei, dank konsequenter operativer Ausrichtung starke Ergebnisse erzielt, erklärte er bei der Ergebnisvorlage in London. Übersetzt heißt das: Krieg ist gut fürs Geschäft. Während Raketen fliegen und Pipelines gefährdet sind, klettert der Ölpreis – und mit ihm die Margen jener Konzerne, die das schwarze Gold fördern und vertreiben.

Auch der Konkurrent BP hatte zuvor bereits glänzende Zahlen vorgelegt. Beide Unternehmen profitieren überdurchschnittlich von ihrem starken Handelsgeschäft mit Öl und Gas. Im Gegensatz zu manchen US-Konkurrenten sind sie von den Produktionsunterbrechungen in der Kriegsregion kaum betroffen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Verbraucher zahlen die Zeche

Der Ölpreis fiel am Donnerstag zwar wieder unter die Marke von 100 Dollar je Fass, doch dieser vermeintliche Rückgang ist eine optische Täuschung. Tatsächlich liegt der Preis noch immer rund 50 Prozent über dem Niveau vor Ausbruch des Irankriegs. Wer in Deutschland tankt, heizt oder produziert, spürt diese Realität jeden Tag im Geldbeutel. Während die Konzerne Milliardengewinne einstreichen, werden hierzulande Familien ärmer und Mittelständler in die Knie gezwungen.

Börse zeigt sich unbeeindruckt

Interessanterweise zeigte sich die Börse von den glänzenden Zahlen wenig beeindruckt – die Shell-Aktien verloren im frühen Londoner Handel rund zwei Prozent. Anleger scheinen zu ahnen, dass dieser Goldrausch der Kriegsgewinnler nicht ewig anhalten wird. Doch was bedeutet das für den deutschen Sparer und Anleger? Die Antwort ist so unbequem wie ehrlich: Wer sich auf die Launen der Energiemärkte und die Wertschwankungen einzelner Aktien verlässt, fährt auf einer Achterbahn ohne Sicherheitsgurt.

Die deutsche Energiepolitik – ein Selbstmordkommando

Während andere Nationen ihre Energieversorgung pragmatisch sichern und ihre Konzerne von steigenden Preisen profitieren, hat Deutschland sich durch jahrelange grün-ideologische Energiepolitik selbst ins Abseits manövriert. Funktionierende Kernkraftwerke wurden abgeschaltet, die heimische Förderung stigmatisiert, Pipelines gesprengt – und nun zahlen die Bürger die Rechnung für eine Politik, die Ideologie über Vernunft stellte. Ein Großteil des deutschen Volkes hat erkannt, dass diese Fehlentwicklung dringend korrigiert werden muss. Doch ob die neue Große Koalition unter Friedrich Merz, die bereits ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen durch das Parlament gepeitscht hat, hier eine echte Wende einleitet, darf bezweifelt werden.

Wertbeständigkeit jenseits der Krisengewinnler

Die aktuelle Lage führt einmal mehr vor Augen, wie verletzlich Vermögen in einer Welt geopolitischer Verwerfungen sind. Aktien einzelner Unternehmen können kurzfristig profitieren, langfristig aber dramatisch einbrechen. Wer in Krisenzeiten echten Werterhalt sucht, findet ihn traditionell in physischen Edelmetallen wie Gold und Silber. Diese Klassiker der Vermögenssicherung haben über Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass sie unabhängig von politischen Verwerfungen, Kriegen und Inflation einen realen Wert bewahren – ein Argument, das in Zeiten wie diesen mehr denn je Gewicht hat.

Haftungsausschluss: Die in diesem Artikel geäußerten Einschätzungen stellen ausschließlich die Meinung der Redaktion dar und sind keine Anlageberatung. Wir betreiben keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Jeder Anleger ist verpflichtet, vor einer Investitionsentscheidung eigene Recherchen anzustellen oder einen qualifizierten Berater zu konsultieren. Für Anlageentscheidungen und deren Folgen trägt jeder Anleger die alleinige Verantwortung.

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