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11.08.2025
18:10 Uhr

Klitschkos Kehrtwende: Wenn die Kriegsmüdigkeit selbst die härtesten Kämpfer einholt

Es ist schon bemerkenswert, wenn ausgerechnet der ehemalige Schwergewichts-Weltmeister Vitali Klitschko, einst Symbol ukrainischer Stärke und Widerstandskraft, plötzlich von Kriegsmüdigkeit spricht. Der Mann, der im Ring nie aufgab, scheint nun bereit, territoriale Niederlagen zu akzeptieren. Seine jüngsten Äußerungen gegenüber der Bild-Zeitung lassen tief blicken – nicht nur in die Seele eines erschöpften Landes, sondern auch in die Realität eines Konflikts, der längst hätte beendet werden können.

Die späte Einsicht des Bürgermeisters

"Jeder in unserem Staat, in unserem Land ist müde von diesem Krieg", gesteht Klitschko ein. Eine Binsenweisheit, möchte man meinen, die jedoch erst nach fast dreieinhalb Jahren und über einer Million Toten ausgesprochen wird. Der "riesige Preis", von dem er spricht, hätte deutlich niedriger ausfallen können. Bereits im April 2022 lagen in Istanbul ausgehandelte Friedensbedingungen auf dem Tisch – Bedingungen, die für die Ukraine erheblich günstiger gewesen wären als alles, was heute noch erreichbar scheint.

Doch damals intervenierten die üblichen Verdächtigen: Washington und London überzeugten Präsident Selenskyj davon, weiterzukämpfen. Man wollte Russland auf dem Schlachtfeld besiegen, koste es, was es wolle. Ein Plan, der von Anfang an zum Scheitern verurteilt war und der das ukrainische Volk teuer zu stehen kam.

Gebietsabtretungen als "diplomatische Lösung"

Besonders aufschlussreich ist Klitschkos vorsichtige Öffnung gegenüber territorialen Zugeständnissen. Für eine "diplomatische Lösung" seien diese nicht ausgeschlossen, meint er – eine Position, die noch vor Monaten als Hochverrat gegolten hätte. Dabei verschweigt er geflissentlich, dass aus russischer Sicht diese Gebiete seit Herbst 2022 ohnehin als annektiert gelten. Was gibt es da noch zu verhandeln?

Die Realität ist bitter: Die Ukraine hat ihre Verhandlungsposition durch das sinnlose Weiterkämpfen dramatisch verschlechtert. Während man in Brüssel und Washington von der "Verteidigung westlicher Werte" schwadronierte, verblutete eine ganze Generation junger Ukrainer an der Front. Und Klitschko? Der schickte seinen eigenen Sohn rechtzeitig nach Deutschland – angeblich wegen Passproblemen. Als ob der Bürgermeister von Kiew nicht in der Lage wäre, seinem Sprössling die entsprechenden Dokumente zu besorgen.

Das Timing ist kein Zufall

Dass Klitschkos Äußerungen ausgerechnet jetzt kommen, kurz vor dem geplanten Treffen zwischen Trump und Putin in Alaska, ist sicher kein Zufall. Die neue US-Administration macht Ernst mit ihrer Ankündigung, den Konflikt zu beenden. Plötzlich reden alle dieselbe Sprache – von NATO-Generalsekretär Rutte bis zu diversen EU-Politikern. Die Kriegsrhetorik weicht der Realität.

Besonders pikant: Selenskyj wurde zu dem Alaska-Treffen gar nicht erst eingeladen. Ein deutliches Signal, dass über den Kopf der Ukraine hinweg entschieden werden könnte. In Kiew und den europäischen Hauptstädten wächst die Nervosität. Zu Recht, denn die Zeit der Blankoschecks ist vorbei.

Die wahren Kriegstreiber sitzen woanders

Während Klitschko von Kriegsmüdigkeit spricht, hält Selenskyj in seinem Präsidentenbunker weiter an Maximalforderungen fest. Der Mann, der einst als Komiker die Ukrainer zum Lachen brachte, ist längst zur tragischen Figur geworden – gefangen zwischen den Interessen seiner westlichen Geldgeber und der Realität an der Front.

Die EU, die sich so gerne als Friedensmacht inszeniert, trägt eine erhebliche Mitschuld an der Eskalation. Hätte man von Anfang an auf Diplomatie statt auf Waffenlieferungen gesetzt, wären Hunderttausende noch am Leben. Stattdessen pumpt man weiter Milliarden in einen aussichtslosen Konflikt – Geld, das beim Wiederaufbau fehlen wird.

Ein Blick in die Zukunft

Klitschkos vorsichtige Öffnung für Kompromisse könnte der Anfang vom Ende des Selenskyj-Regimes sein. Wenn selbst loyale Gefolgsleute wie der Kiewer Bürgermeister beginnen, die offizielle Linie zu hinterfragen, bröckelt die Front. Ein Rücktritt Selenskyjs zugunsten eines pragmatischeren Nachfolgers – vielleicht sogar Klitschko selbst – wäre ein Gesichtswahrender Ausweg.

Die Wahrheit ist unbequem, aber unausweichlich: Dieser Konflikt hätte niemals so eskalieren müssen. Die Selbstbestimmung der Völker, Grundpfeiler des Völkerrechts, wurde von westlichen Strategen einer nebulösen "regelbasierten Ordnung" geopfert. Das Ergebnis sehen wir heute: ein zerstörtes Land, eine traumatisierte Bevölkerung und eine Ukraine, die territorial und wirtschaftlich am Boden liegt.

Vielleicht ist es an der Zeit, dass mehr ukrainische Politiker Klitschkos späte Einsicht teilen. Die Alternative – ein endloser Abnutzungskrieg – kann niemand wollen. Außer vielleicht jenen, die fernab der Front in ihren klimatisierten Büros über Geostrategie philosophieren, während andere den Preis dafür zahlen.

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