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Kettner Edelmetalle
13.02.2026
06:38 Uhr

Klingbeils Schulden-Offensive: Wie Eurobonds und Kapitalmarktunion den deutschen Steuerzahler in die Haftung treiben

Was sich derzeit auf europäischer Ebene zusammenbraut, dürfte selbst hartgesottene Beobachter der Brüsseler Fiskalakrobatik erschaudern lassen. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil – ein Mann, der seine politische Karriere nicht etwa in der Privatwirtschaft, sondern ausschließlich im Apparat der SPD geschmiedet hat – treibt mit einem ambitionierten Zehn-Punkte-Programm die Vollendung der europäischen Kapitalmarktunion voran. Parallel dazu arbeiten EU-Kommission und Europäische Zentralbank fieberhaft an der Einführung von Eurobonds. Was hier entsteht, ist nichts Geringeres als die fiskalische Entmündigung Deutschlands.

Der Vizekanzler als Schuldenarchitekt

Man muss sich die Dimension vor Augen führen: Klingbeil jongliert bereits mit den jährlich 50 Milliarden Euro aus dem gigantischen Sondervermögen, das Friedrich Merz einst kategorisch ausgeschlossen hatte und das nun dennoch Realität geworden ist. Dieses Geld fließt in die Kanäle der sogenannten Ökowirtschaft und der Rüstungsproduktion. Doch damit nicht genug. Befeuert von den Jungsozialisten seiner Partei, die sich offenbar in einem permanenten Zustand ideologischer Ekstase befinden, plant der Finanzminister höhere Erbschaftssteuern auf Firmenvermögen, steigende CO₂-Abgaben und – man höre und staune – die Wiedereinführung der in ihrer bisherigen Form verfassungswidrigen Vermögensteuer.

Deutschland bewegt sich damit in eine Richtung, die man nur als schleichenden Sozialismus bezeichnen kann. Und Klingbeil ist einer der willigsten Vollstrecker dieses Kurswechsels.

Eurobonds: Die Vergemeinschaftung deutscher Bonität

Das eigentliche Kernstück der europäischen Schuldenoffensive sind jedoch die Eurobonds – gemeinschaftlich emittierte EU-Anleihen, die auf der nach wie vor vergleichsweise hohen Kreditwürdigkeit Deutschlands fußen würden. Die Logik dahinter ist so simpel wie perfide: Investoren weltweit vertrauen dem guten Namen Deutschlands, jener längst verblichenen preußischen Disziplin, die in Berlin und Brüssel nur noch als nostalgische Kulisse dient. Dieses Vertrauen soll nun angezapft werden, um die chronisch defizitären Haushalte Frankreichs, Italiens und Spaniens mit frischem Kapital zu versorgen.

Man erinnere sich: Bereits vor fünf Jahren nutzte Brüssel die Corona-Krise, um unter dem wohlklingenden Programmnamen „NextGenerationEU" sage und schreibe 750 Milliarden Euro an den Anleihemärkten aufzunehmen. Ein Großteil dieser Mittel landete in Südeuropa. Spanien etwa deckt mit jährlich bis zu 20 Milliarden Euro aus diesem Topf rund zehn Prozent seines laufenden Haushalts – während Ministerpräsident Pedro Sánchez gleichzeitig einen aufgeblähten Staatsapparat unterhält, der Hunderttausende in produktivitätsfernen Beschäftigungsverhältnissen parkt. Sozialstaat mit der Druckerpresse – treffender lässt sich diese Katastrophenpolitik kaum beschreiben.

Das „Safe Asset" der EZB – ein trojanisches Pferd

Nun bringt die Europäische Zentralbank auch noch die Idee eines sogenannten „Safe Asset" ins Spiel: eine besonders gesicherte, faktisch ausfallsichere Anleihe, mit der das Nachfolgeprogramm des auslaufenden „NextGenerationEU" am Markt platziert werden soll. Die Folgefinanzierung steht an. Und wie bei jedem Suchtkranken gilt: Die Dosis muss steigen, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Der Gewöhnungseffekt des billigen Geldes in der Politik gleicht dem Verhalten von Abhängigen, die Jahr für Jahr einen größeren Schuss benötigen.

Während Europa Schulden stapelt, dereguliert Amerika

Der Kontrast zu den Vereinigten Staaten könnte kaum schärfer ausfallen. Unter Präsident Donald Trump wächst die US-Wirtschaft in diesem Jahr um voraussichtlich vier Prozent. Das Haushaltsdefizit sinkt von 6,3 auf fünf Prozent. Über 300.000 Staatsbeamte wurden im ersten Jahr seiner zweiten Amtszeit entlassen – ein unmissverständliches Signal an internationale Investoren, dass Washington es ernst meint mit fiskalischer Konsolidierung. Europa hingegen marschiert in die exakt entgegengesetzte Richtung: mehr Staat, mehr Schulden, mehr Umverteilung.

Klingbeils Zehn-Punkte-Programm zur Kapitalmarktunion klingt auf dem Papier durchaus ambitioniert: Harmonisierung des Insolvenzrechts, EU-weite Unternehmensrechtsformen wie eine „Euro-Inc", Mobilisierung von Venture Capital. Doch keine dieser Maßnahmen beantwortet die entscheidende Frage: Warum sollte irgendjemand angesichts erdrückender Regulierung, explodierender Energiekosten und einer zunehmend unternehmerfeindlichen Stimmung ausgerechnet in Europa investieren?

Die Umleitung privaten Kapitals in den Staatsapparat

In Wahrheit geht es bei der gesamten Konstruktion nicht um die Förderung privater Investitionen. Es geht darum, Kapital vom privaten Sektor in den Staatsapparat umzulenken. Das dynamische Trio der Zentralplaner aus Brüssel, Paris und Berlin – angeführt von einem Macron, der Eurobonds seit Jahren wie eine Monstranz vor sich herträgt – will die fiskalische Architektur Europas grundlegend umbauen. Mehr Macht für Brüssel, mehr direkte Transfers in die Defizitländer, mehr politische Konditionalität. Finanzielle Solidarität wird zum Hebel: Mittel fließen nur, wenn politische Vorgaben erfüllt werden. Mehr Windmühlen in der Toskana, Solarfelder in der andalusischen Sierra.

Was dabei entsteht, ist ein Albtraum, finanziert auf Kredit und zynischerweise auf die Schultern jener Generation gehoben, die eines Tages die Entsorgung dieses Trümmerfeldes organisieren muss. Der Kuchen, der verteilt werden soll, schrumpft kontinuierlich – während der Parasit, der sich von ihm nährt, unaufhörlich wächst.

Der Sprengsatz im Fundament der EU

In Washington rechnet man bereits mit der Fragmentierung der Eurozone. Den Sprengsatz dazu, so die nüchterne Einschätzung jenseits des Atlantiks, würden sich die Europäer selbst ins Fundament legen. Mit Eurobonds montierten sie ihn eigenhändig an die Stützpfeiler der EU. Und Lunten, um diese Sprengladung zu zünden, fänden sich in nahezu allen Hauptstädten der Europäischen Union.

Für den deutschen Bürger bedeutet all dies: Seine Ersparnisse, seine Altersvorsorge, seine Kaufkraft werden schleichend entwertet. Die Inflation, angeheizt durch das 500-Milliarden-Sondervermögen und nun potenziert durch Eurobonds, wird Generationen auf Jahre hinaus verpflichten, Zinsen durch Steuern und Abgaben zu finanzieren. Friedrich Merz hatte versprochen, keine neuen Schulden zu machen. Dieses Versprechen ist längst gebrochen – und mit der Einführung von Eurobonds würde es endgültig in den Reißwolf der Geschichte wandern.

Vermögenssicherung in Zeiten fiskalischer Entgleisung

Angesichts dieser Entwicklungen stellt sich für jeden vorausschauenden Bürger die drängende Frage nach dem Schutz des eigenen Vermögens. Wenn Staaten ihre Schuldenprobleme durch die Entwertung der Währung lösen – und genau darauf läuft die aktuelle Politik hinaus –, dann gewinnen physische Edelmetalle wie Gold und Silber als Instrumente der Vermögenssicherung eine Bedeutung, die kaum überschätzt werden kann. Seit Jahrtausenden haben sie sich als Wertanker in Zeiten staatlicher Misswirtschaft bewährt. Wer sein Portfolio breit streuen und gegen die absehbare Geldentwertung absichern möchte, sollte physische Edelmetalle als unverzichtbaren Bestandteil einer soliden Anlagestrategie in Betracht ziehen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir empfehlen, bei Bedarf einen qualifizierten Finanzberater zu konsultieren. Für Anlageentscheidungen und deren Folgen übernehmen wir keinerlei Haftung.

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