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22.02.2026
12:47 Uhr

KI-Skandal beim ZDF: Ex-Moderator Kleber verharmlost dreiste Zuschauer-Täuschung

KI-Skandal beim ZDF: Ex-Moderator Kleber verharmlost dreiste Zuschauer-Täuschung

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Das ZDF strahlt im Heute Journal einen Beitrag aus, der mit KI-generierten und aus dem Kontext gerissenen Videos gespickt ist – und der ehemalige Aushänge-Moderator Claus Kleber findet, das könne „auch den Besten passieren". Willkommen im öffentlich-rechtlichen Paralleluniversum, in dem Manipulation als Betriebsunfall verbucht wird und der Gebührenzahler gefälligst Verständnis aufbringen soll.

Was war geschehen?

Am 15. Februar wurde im Heute Journal ein Beitrag der US-Korrespondentin Nicola Albrecht ausgestrahlt, der das Vorgehen der amerikanischen Abschiebebehörde ICE kritisch beleuchten sollte. So weit, so erwartbar beim ZDF. Doch was die Zuschauer zu sehen bekamen, war keine saubere journalistische Arbeit, sondern ein Konglomerat aus emotionalisierenden, teils KI-generierten und aus dem Zusammenhang gerissenen Videoclips. Der Beitrag wurde mittlerweile gelöscht – ein stilles Eingeständnis, das lauter spricht als jede Pressemitteilung.

Besonders brisant: Eine erste Version desselben Beitrags war bereits zwei Tage zuvor im ZDF-Mittagsmagazin gelaufen – ohne die manipulativen Sequenzen. Die gefälschten Videos wurden also nachträglich für die reichweitenstärkere Heute-Journal-Sendung hineingeschnitten. Wer das veranlasst hat, bleibt bis heute im Dunkeln. Das ZDF schiebt die Verantwortung auf Albrecht, die daraufhin als Korrespondentin abberufen wurde. Die Moderatorin Dunja Hayali, die den Beitrag an jenem Abend präsentierte? Wird vom Sender ausdrücklich aus der Schusslinie genommen.

Klebers Verteidigung: Eine Meisterleistung der Verharmlosung

In diese ohnehin schon explosive Gemengelage platzt nun Claus Kleber mit seiner Stellungnahme. Der Mann, der von 2003 bis 2021 das Heute Journal moderierte und dabei zweifellos zu den bestbezahlten Gesichtern des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gehörte, fordert allen Ernstes, man möge „den Rücken breit machen" und dafür sorgen, dass „professionelle Journalisten furchtlos ihrer Arbeit weitermachen können". Albrecht sei eine „tadellose, aufrechte Kollegin", die sich stets die schwierigsten Regionen ausgesucht habe – darunter, man höre und staune, auch „Brandenburg".

Die Chuzpe dieser Aussagen ist bemerkenswert. Hier wird nicht etwa ein bedauerlicher Tippfehler verteidigt oder ein versehentlich falsch zugeordnetes Archivbild. Hier wurden bewusst manipulative Inhalte in einen Nachrichtenbeitrag eingefügt, der Millionen von Zuschauern erreichte. Und Kleber tut so, als sei das ein Kavaliersdelikt, das halt mal vorkomme im hektischen Nachrichtengeschäft.

Das „Gift der Angst" – oder doch eher das Gift der Ideologie?

Besonders entlarvend ist Klebers Warnung, die ZDF-Führung müsse verhindern, dass sich in den Redaktionen „das Gift der Angst breitmacht". Welche Angst meint er? Die Angst, beim nächsten Mal erwischt zu werden? Die Angst, dass Zuschauer und kritische Medien genauer hinschauen? Oder vielleicht die Angst, dass das mühsam aufgebaute Narrativ vom bösen Trump und seinen brutalen Abschiebungen nicht mehr so leicht mit gefälschtem Bildmaterial unterfüttert werden kann?

Was sich hier offenbart, ist ein systemisches Problem des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland. Es geht längst nicht mehr um einen einzelnen Fehler einer einzelnen Korrespondentin. Es geht um eine Haltung, die sich durch die Redaktionsstuben des ZDF zieht wie ein roter Faden: Die eigene politische Überzeugung steht über der journalistischen Sorgfaltspflicht. Wenn die Realität nicht zum gewünschten Narrativ passt, wird sie eben passend gemacht – notfalls mit KI-generierten Bildern.

Der Gebührenzahler als Geisel

Der deutsche Bürger zahlt über acht Milliarden Euro jährlich an den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Acht Milliarden Euro für einen Apparat, der es offenbar nicht schafft – oder nicht schaffen will –, die Authentizität seines eigenen Bildmaterials zu überprüfen. Acht Milliarden Euro für Nachrichten, bei denen man sich nach jedem Beitrag fragen muss, ob das Gezeigte überhaupt real ist. Und wenn dann der Betrug auffliegt, kommt ein pensionierter Ex-Moderator aus der Versenkung und erklärt dem staunenden Publikum, so etwas passiere halt „auch den Besten".

Wer sind eigentlich diese „Besten", von denen Kleber spricht? Journalisten, die KI-Videos nicht von echtem Filmmaterial unterscheiden können? Redakteure, die nachträglich manipulatives Material in bereits fertige Beiträge schneiden? Oder ein Sender, der die Verantwortung auf eine einzelne Korrespondentin abwälzt, während die wahren Hintergründe im Nebel bleiben?

Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus

Dass Kleber seinen ehemaligen Arbeitgeber in Schutz nimmt, überrascht freilich niemanden. Wer jahrzehntelang fürstlich vom System alimentiert wurde und auch im Ruhestand eine üppige Pension bezieht, hat wenig Interesse daran, an den Grundfesten dieses Systems zu rütteln. Es ist das alte Spiel: Die Wagenburg wird geschlossen, die Reihen fest zusammengerückt, und nach außen wird signalisiert – alles halb so wild, weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen.

Doch die Bürger dieses Landes haben ein Recht darauf, für ihre Zwangsgebühren wahrheitsgemäße Berichterstattung zu erhalten. Keine KI-Fälschungen. Keine aus dem Kontext gerissenen Bilder. Keine ideologisch eingefärbten Narrative, die als objektive Nachrichten verkauft werden. Der KI-Skandal beim ZDF ist kein Einzelfall – er ist ein Symptom einer tiefer liegenden Krankheit, die den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland befallen hat. Und Claus Klebers Beschwichtigungsversuche sind nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems.

Es wäre an der Zeit, dass die Politik endlich eine grundlegende Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Angriff nimmt. Nicht morgen, nicht irgendwann – jetzt. Denn das Vertrauen der Bürger in ihre zwangsfinanzierten Medien schwindet mit jedem solchen Skandal ein Stück weiter. Und kein noch so eloquenter Ex-Moderator wird es mit warmen Worten zurückholen können.

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