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09.02.2026
07:23 Uhr

KI-Giganten im Clinch: OpenAI und Anthropic liefern sich Werbe-Schlammschlacht beim Super Bowl

KI-Giganten im Clinch: OpenAI und Anthropic liefern sich Werbe-Schlammschlacht beim Super Bowl

Der Kampf um die Vorherrschaft in der Künstlichen Intelligenz hat eine neue, durchaus unterhaltsame Dimension erreicht. Beim diesjährigen Super Bowl, dem mit Abstand quotenstärksten TV-Ereignis der Vereinigten Staaten, trugen die beiden KI-Schwergewichte OpenAI und Anthropic ihre Rivalität in millionenschweren Werbespots aus. Was dabei herauskam, war ein regelrechtes Schaulaufen der Eitelkeiten – garniert mit kaum verhüllten Seitenhieben und öffentlichen Sticheleien.

Wenn Milliarden-Konzerne wie Schulhofrivalen agieren

Der ChatGPT-Erfinder OpenAI nutzte die kostbare Sendezeit, um die vermeintlichen Stärken seiner Software zu präsentieren – insbesondere beim Programmieren. Anthropic hingegen, der Entwickler des ChatGPT-Konkurrenten Claude, wählte einen anderen Ansatz: einen kaum verhohlenen Angriff auf den Rivalen. Die Botschaft war unmissverständlich: Bei Claude werde es keine Werbung geben, während Anzeigen als störend für die Nutzer dargestellt wurden.

Der Hintergrund dieser Spitze ist brisant. OpenAI hatte kürzlich angekündigt, in den USA Werbeanzeigen zu testen – ein Schritt, der offenbar bei der Konkurrenz für Stirnrunzeln sorgte. Interessanterweise schwächte Anthropic die ursprüngliche Version seines Spots noch ab, bevor er ausgestrahlt wurde. Die erste Fassung lautete noch deutlich aggressiver: „Werbung kommt in die KI. Aber nicht zu Claude." In der finalen Version hieß es dann diplomatischer: „Es gibt eine Zeit und einen Ort für Werbung. Aber Ihre Unterhaltungen mit KI sollten nicht dazu gehören."

Altman schießt zurück

OpenAI-Chef Sam Altman ließ sich die Attacke nicht gefallen und konterte in den Tagen vor der Ausstrahlung scharf. Er warf Anthropic vor, die Zuschauer hinters Licht führen zu wollen. Man würde Werbung niemals so umsetzen, wie es in den Spots suggeriert werde, so Altman. Die Fehde zwischen den beiden Unternehmen, die beide aus dem Silicon Valley stammen und um dieselben Investoren, Talente und Kunden buhlen, erreicht damit einen neuen Höhepunkt.

Das große Geld im Hintergrund

Die Werbespots beim Super Bowl gehören zu den teuersten der Welt. Ein 30-Sekunden-Slot kostet mittlerweile mehrere Millionen Dollar – Geld, das offenbar reichlich vorhanden ist in der KI-Branche. Neben OpenAI und Anthropic nutzte auch Google die Gelegenheit, seine KI-Software Gemini zu bewerben. Die Tech-Giganten überbieten sich derzeit gegenseitig mit gewaltigen Investitionen in die KI-Infrastruktur.

Amazon plant Investitionen von sage und schreibe 200 Milliarden Dollar, während Googles Mutterkonzern Alphabet ebenfalls außergewöhnliche Summen in die Hand nimmt. Selbst die Deutsche Telekom hat kürzlich eine große KI-Fabrik in München in Betrieb genommen, wo 10.000 Grafikprozessoren für deutsche Firmen und Start-ups arbeiten.

Fake-Spot sorgt für zusätzliche Verwirrung

Als wäre das Spektakel nicht schon unterhaltsam genug gewesen, sorgte ein angeblich geleakter OpenAI-Werbespot im Netz für zusätzliches Aufsehen. In dem auf Reddit verbreiteten Clip wurden Ohrhörer und ein glänzendes ovales Gerät gezeigt. OpenAI bezeichnete das Video jedoch umgehend als Fälschung. Bekannt ist allerdings, dass das Unternehmen gemeinsam mit dem legendären iPhone-Chefdesigner Jony Ive an neuer Hardware für das KI-Zeitalter arbeitet.

Bemerkenswert bleibt unterdessen, dass ausgerechnet US-Präsident Donald Trump, der sich gerne als Verfechter der amerikanischen KI-Industrie inszeniert, nach eigenen Angaben ChatGPT noch nie benutzt hat. Ob das ein Zeichen von Weisheit oder Ignoranz ist, mag jeder selbst beurteilen.

Die Schlacht um die KI-Vorherrschaft ist jedenfalls in vollem Gange – und sie wird mit allen Mitteln geführt, auch mit teuren Werbespots und öffentlichen Sticheleien. Für die Verbraucher bleibt zu hoffen, dass am Ende nicht nur Marketing-Budgets, sondern tatsächlich nützliche Innovationen den Ausschlag geben werden.

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