
IWF schlägt Alarm: Chinas Subventionsflut droht Europas Industrie zu vernichten

Was Kritiker seit Jahren prophezeien, wird nun auch vom Internationalen Währungsfonds in aller Deutlichkeit bestätigt: Pekings aggressive Industriepolitik zerstört systematisch die Produktionsbasis westlicher Volkswirtschaften. Die Warnung kommt spät – vielleicht zu spät, insbesondere für ein Europa, das sich jahrelang in grünen Träumereien verloren hat, statt seine industrielle Substanz zu schützen.
Chinas Überkapazitäten als strategische Waffe
Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache. Rund vier Prozent seines Bruttoinlandsprodukts pumpt China laut IWF-Daten in Subventionen für Schlüsselindustrien – doppelt so viel, wie der Währungsfonds für vertretbar hält. Das Ergebnis: Fabrikkapazitäten, die die heimische Nachfrage bei weitem übersteigen, und eine Schwemme billigster Waren, die von Elektrofahrzeugen bis hin zu Fernsehern reicht und globale Märkte regelrecht überflutet.
Sonali Jain-Chandra, die IWF-Missionschefin für China und den asiatisch-pazifischen Raum, sprach von einer massiven „Fehlallokation von Ressourcen" und „übermäßigen Ausgaben". Die Industriepolitik habe zwar in einigen Sektoren technologische Innovation ermöglicht, doch insgesamt sei der Effekt auf die Wirtschaft negativ. Man könnte es auch drastischer formulieren: Peking betreibt Wirtschaftskrieg mit dem Subventionshammer.
Europas Automobilindustrie im freien Fall
Besonders alarmierend sind die jüngsten Zulassungszahlen chinesischer Elektrofahrzeuge in Europa. Die Januar-Registrierungen 2026 offenbaren das ganze Ausmaß der Misere: Chinesische Hersteller fressen sich mit atemberaubender Geschwindigkeit in den europäischen Markt. Was einst das Kronjuwel der deutschen und europäischen Industrie war – die Automobilbranche –, droht unter der Lawine subventionierter Billigkonkurrenz begraben zu werden.
Palmer Luckey, Gründer des US-Rüstungsunternehmens Anduril Industries, warnte eindringlich vor den geopolitischen Konsequenzen: China würde die amerikanische Automobilindustrie liebend gern auslöschen – nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen, sondern weil dies auch bedeuten würde, dass der Westen niemals in der Lage wäre, einen Krieg gegen Peking zu führen. Eine Einschätzung, die man in ihrer Tragweite kaum überschätzen kann.
Frankreichs Macron klagt – doch wo bleibt das Handeln?
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron beklagte „unerträgliche Ungleichgewichte" im Handel. Andere europäische Staats- und Regierungschefs warnten, dass die hohen CO₂-Kosten die industrielle Wettbewerbsfähigkeit der EU zusätzlich erdrosseln und dringend korrigiert werden müssten. Doch genau hier liegt die bittere Ironie: Während Europa sich mit immer ambitionierteren Klimazielen selbst fesselt, nutzt China diese selbstauferlegte Schwäche gnadenlos aus.
Man muss sich das einmal auf der Zunge zergehen lassen: Europa verteuert seine eigene Produktion durch CO₂-Abgaben und Regulierungswut, während Peking seine Fabriken mit Milliarden subventioniert und die Welt mit Billigprodukten überschwemmt. Das ist keine Handelspolitik – das ist industrieller Selbstmord auf Raten.
Die USA handeln – Europa zögert
Unter Präsident Donald Trump haben die Vereinigten Staaten längst die Kehrtwende eingeleitet. Mit Zöllen von 34 Prozent auf chinesische Importe und einer konsequenten Reindustrialisierungsstrategie repariert Washington seine industrielle Basis. Die USA haben erkannt, dass in einer zunehmend bipolaren Welt wirtschaftliche Souveränität keine Option, sondern eine Überlebensfrage ist.
Der IWF fordert Peking derweil auf, sich einem „konsumgetriebenen Wachstumsmodell" zuzuwenden und die Binnennachfrage durch nachfrageseitige Reformen zu stärken. Doch die Realität sieht anders aus: China setzt weiterhin voll auf angebotsseitige Maßnahmen, um seine industrielle Dominanz auszubauen. Warum sollte Peking auch umsteuern, solange der Westen tatenlos zusieht?
Deutschland muss aufwachen
Für Deutschland, dessen neue Große Koalition unter Friedrich Merz gerade erst ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur beschlossen hat, stellt sich die entscheidende Frage: Wird dieses Geld in die Stärkung der industriellen Wettbewerbsfähigkeit fließen – oder versickert es in bürokratischen Kanälen und ideologisch motivierten Prestigeprojekten? Die bisherige Bilanz deutscher Industriepolitik gibt wenig Anlass zur Hoffnung.
Wenn Länder wie Deutschland und seine europäischen Partner nicht endlich wirksam auf die Flut billiger chinesischer Waren reagieren, könnte der Schaden an ihren industriellen Grundlagen irreparabel werden. In Friedenszeiten ist das schmerzhaft. In Krisenzeiten wäre es katastrophal. Die Zeit des Zögerns muss ein Ende haben – bevor Europas Fabriken nur noch in Geschichtsbüchern existieren.
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Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Beitrags getroffen werden. Konsultieren Sie im Zweifelsfall einen qualifizierten Finanzberater.
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