
Iran und Russland proben den Schulterschluss: Gemeinsame Marinemanöver in der Straße von Hormuz
Während Europa sich in endlosen Debatten über Gendersternchen und Klimaneutralität verliert, formiert sich am Persischen Golf eine militärische Allianz, die das globale Machtgefüge grundlegend erschüttern könnte. Ein russischer Hubschrauberträger hat im iranischen Hafen Bandar Abbas festgemacht – und sendet damit ein Signal, das in Washington, Jerusalem und auch in Berlin gehört werden dürfte.
Die Straße von Hormuz als geopolitisches Nadelöhr
Der Iran hat am Dienstag einen Teil der strategisch bedeutsamen Meerenge von Hormuz vorübergehend gesperrt – zum ersten Mal seit Januar. Was auf den ersten Blick wie eine routinemäßige Militärübung wirken mag, ist in Wahrheit eine unmissverständliche Machtdemonstration. Die iranische Revolutionsgarde nutzte die stundenlange Sperrung, um scharfe Raketen in die Meerenge abzufeuern. Teheran ließ dabei keinen Zweifel daran, dass man im Ernstfall bereit wäre, die gesamte Wasserstraße zu blockieren – mit verheerenden Folgen für die weltweiten Energiepreise.
Durch die Straße von Hormuz fließt rund ein Fünftel des global gehandelten Erdöls. Eine vollständige Sperrung würde die ohnehin angespannten Energiemärkte in einen Schockzustand versetzen. Für Deutschland, das sich unter der Ägide grüner Energiepolitik systematisch von verlässlichen Energiequellen verabschiedet hat, wäre ein solches Szenario besonders schmerzhaft.
Russisch-iranische Marineübungen als strategisches Kalkül
Die halboffizielle iranische Nachrichtenagentur PressTV meldete, dass die Seestreitkräfte beider Länder am Donnerstag im Omanischen Meer und im nördlichen Indischen Ozean gemeinsame Manöver durchführen würden. Konteradmiral Hassan Maqsoudlou, der als Sprecher der Übung fungiert, sprach von der „Förderung der maritimen Sicherheit und nachhaltiger maritimer Interaktionen". Diplomatische Floskeln, hinter denen sich eine knallharte militärische Realität verbirgt.
Denn was offiziell unausgesprochen bleibt, liegt auf der Hand: Ein großes russisches Kriegsschiff kreuzt nun in einem der explosivsten Gewässer der Welt. Jeder – ob absichtlich oder „irrtümlich" – abgefeuerte Schuss auf dieses Schiff könnte eine Eskalation auslösen, deren Ausmaß kaum kalkulierbar wäre. Russland hat damit faktisch einen militärischen Stolperdraht in der Region installiert.
Moskaus stille Botschaft an Washington
Der Kommandeur der russischen Flottille, Kapitän Alexey Sergeev, dankte dem Iran artig für seine Gastfreundschaft und betonte die engen bilateralen Beziehungen. Doch seine weiteren Äußerungen dürften weniger an Teheran als vielmehr an Washington und Jerusalem gerichtet gewesen sein. Russland sei bereit, so Sergeev, gemeinsame Übungen in verschiedenen Regionen durchzuführen – einschließlich „maritimer Anti-Terror-Operationen". Eine bemerkenswert deutliche Ansage.
Dabei stehen Russland und die USA wegen des andauernden Ukraine-Krieges in engem Kontakt. Es erscheint kaum vorstellbar, dass die Präsenz des russischen Trägers in der iranischen Kriegszone nicht Gegenstand dieser Gespräche gewesen sein sollte. Die Frage ist nur: Hat Washington stillschweigend zugestimmt – oder wurde es vor vollendete Tatsachen gestellt?
China komplettiert die Anti-Westliche Achse
Als wäre die russisch-iranische Kooperation nicht brisant genug, steht für Ende Februar eine noch größere Übung bevor. Unter dem Namen „Maritime Security Belt" werden Einheiten der iranischen Marine, der Revolutionsgarde sowie Seestreitkräfte aus China und Russland gemeinsam im nördlichen Indischen Ozean operieren. Chinesische Kriegsschiffe, darunter ein als „Carrier-Killer" berüchtigter Zerstörer vom Typ 055, wurden bereits in der Nähe iranischer Gewässer gesichtet.
Die Botschaft dieser trilateralen Übung ist unmissverständlich: Iran, Russland und China demonstrieren geschlossene Reihen gegen die von den USA dominierte Weltordnung. Was noch vor wenigen Jahren als lose Interessengemeinschaft abgetan wurde, hat sich zu einer handfesten militärischen Kooperation verdichtet. Die multipolare Weltordnung, von der Moskau und Peking seit Jahren sprechen, nimmt in den Gewässern des Persischen Golfs konkrete Gestalt an.
Europas gefährliche Naivität
Und wo steht Europa in diesem geopolitischen Schachspiel? Nirgends. Während sich an der Straße von Hormuz die Konturen eines möglichen Großkonflikts abzeichnen, diskutiert man in Brüssel über den digitalen Euro und in Berlin über Sondervermögen, die nichts anderes sind als schuldenfinanzierte Zukunftsbelastungen. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hat zwar versprochen, Deutschland wieder handlungsfähiger zu machen – doch von einer eigenständigen geopolitischen Strategie ist bislang wenig zu spüren.
Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben sich unter Präsident Trump, der seit Januar 2025 seine zweite Amtszeit führt, weiter verschärft. Seine aggressive Sanktionspolitik und die massive Aufrüstung in der Region treiben die Eskalationsspirale weiter an. Europa droht dabei zwischen die Fronten zu geraten – militärisch unvorbereitet, energiepolitisch verwundbar und strategisch orientierungslos.
Die gemeinsamen Marinemanöver von Iran, Russland und China sind mehr als bloße Muskelspiele. Sie sind ein Symptom einer sich fundamental wandelnden Weltordnung, in der der Westen seine Dominanz Stück für Stück einbüßt. Wer glaubt, dass sich diese Entwicklungen nicht auf den Alltag der deutschen Bürger auswirken werden – von Energiepreisen über Inflation bis hin zur Sicherheitslage –, der hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt.
In Zeiten solch massiver geopolitischer Unsicherheiten zeigt sich einmal mehr der Wert physischer Edelmetalle als Instrument der Vermögenssicherung. Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als krisenfester Anker bewährt – gerade dann, wenn politische Spannungen die Märkte erschüttern und Energiepreise explodieren. Eine Beimischung physischer Edelmetalle in ein breit gestreutes Anlageportfolio kann in solchen Zeiten ein kluger Schritt zur Absicherung des eigenen Vermögens sein.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden.
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